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		<title>Stellungnahme des Autonomen Zentrums Köln zur Suche nach einem möglichen Ersatzobjekt durch die Stadt Köln</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 11:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Politik Kölns ist momentan damit beschäftigt, das Autonome Zentrum in Kalk für einen sogenannten Grünstreifen „wegzuplanen“ und tut so, als ob das AZ schon nicht mehr existieren würde. Dabei zeigen unter anderem das Barrikaden-Straßenfest und der Open Day des vergangenen Wochenendes, mit mehreren hundert Besucher_innen und toller Atmosphäre, dass das AZ ein fester Treffpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Politik Kölns ist momentan damit beschäftigt, das Autonome Zentrum in Kalk für einen sogenannten Grünstreifen „wegzuplanen“ und tut so, als ob das AZ schon nicht mehr existieren würde. Dabei zeigen unter anderem das Barrikaden-Straßenfest und der Open Day des vergangenen Wochenendes, mit mehreren hundert Besucher_innen und toller Atmosphäre, dass das AZ ein fester Treffpunkt für viele Menschen ist, voller Leben und Aktivitäten. Zudem schließen sich Autonomes Zentrum und Grünstreifen überhaupt nicht aus. Diese Fakten ignoriert die Politik und plant stattdessen die Kündigung des Nutzungsvertrages, die Räumung und den Abriss des AZ.<br />
<span id="more-14193"></span><br />
In den vergangenen Wochen forderte Oberbürgermeister Roters die<br />
Verwaltung dazu auf, für die ehemalige Kantine in Kalk ein geeignetes<br />
Ersatzobjekt in städtischem Besitz zu suchen. Das gestaltet sich jedoch<br />
offensichtlich als äußerst schwierig. Um nicht mit leeren Händen<br />
dazustehen, redet Roters sogar davon, dass „vorübergehend“ leerstehende Büroetagen als AZ genutzt werden könnten.</p>
<p>Wir finden dies absurd. OB Roters und die politischen Entscheidungsträger_innen Kölns haben sich offensichtlich kein einziges<br />
Mal damit beschäftigt, was in den letzten zwei Jahren im Autonomen<br />
Zentrum Köln passiert ist. Zum Einen ist das AZ mittlerweile zum festen<br />
Bestandteil Kalks geworden und wird von vielen unterschiedlichen<br />
Menschen im Veedel genutzt. Zum Anderen: Bandproben, Ateliers,<br />
Fotolabor, Fahrrad- und andere Werkstätten, Kino, Umsonstladen,<br />
Volxküche, Café, Parties, Konzerte, Seminare, Theater und Kongresse<br />
brauchen Platz und geeignete Räume. Diese gibt es in der ehemaligen<br />
Kantine in der Wiersbergstraße.</p>
<p>Mit ihrer Ersatzobjektsuche möchten sich Roters und die Kölner SPD<br />
lieber aus der eigenen Verantwortung stehlen: aus der von ihnen<br />
geplanten Kündigung des Nutzungsvertrags, aus der von ihnen geplanten<br />
Räumung und dem von ihnen geplanten Abriss des Autonomen Zentrums.</p>
<p>Wofür dieser riesige bürokratische und repressive Akt, wenn von der<br />
Politik nie ein einziger plausibler Grund genannt wurde und genannt<br />
werden kann, der gegen den Verbleib des AZ in der Wiersbergstraße 44<br />
spricht?</p>
<p>Wir fordern Oberbürgermeister Roters und die politischen<br />
Entscheidungsträger_innen der Stadt deshalb erneut auf, unseren<br />
Vorschlag zu akzeptieren und darüber mit uns öffentlich in Dialog zu<br />
treten. Unser Vorschlag, seit mehreren Monaten Medien und Politik<br />
bekannt, ist simpel und kostet die Stadt nichts: das Autonome Zentrum<br />
bleibt in der Wiersbergstraße und wird später, so wie es ist, in den<br />
geplanten Grünstreifen integriert. Der momentane Nutzungsvertrag wird<br />
übernommen. Das AZ bleibt weiterhin selbstverwaltet und ist weiterhin<br />
verantwortlich für seine Belange, also auch für die Zahlung der<br />
laufenden Nebenkosten. Das AZ fordert wie bisher keine städtische<br />
Unterstützung oder Förderung.</p>
<p>Auch in Köln werden politische Entscheidungen von Menschen getroffen und können deshalb vor ihrer Umsetzung, das heisst vor Kündigung, Räumung und Abriss, jederzeit rückgängig gemacht werden.</p>
<p>Kein Tag ohne Autonomes Zentrum!</p>
<p>++ Chronologie des Absurden ++</p>
<p>07. Dezember 2011: Bei der Bürger_innenversammlung zum Bebauungsplan Kalk-Süd gab es trotz vieler unterschiedlicher Ansichten und Meinungen zum AZ keine einzige Forderung der anwesenden Kalker_innen nach einem Abriss des Kantinengebäudes [1]. Das Stadtplanungsamt stellt nur einen von zwei möglichen Bebauungsplänen für Kalk-Süd vor [2]. Der zweite Vorschlag der Verwaltung, in dem das AZ in den Grünstreifen integriert ist, wird ebenso von den anwesenden Bürokrat_innen ignoriert, wie der Vorschlag, den das AZ vorstellt und der zeigt, dass das AZ ohne größere Probleme Zugang zum Grünstreifen bietet [3].</p>
<p>Mitte Dezember 2011: Das AZ landet im Bürger_innen Haushalt 2011 im<br />
Bereich Kultur auf dem ersten Platz. Der Vorschlag hieß: „Kein Abriss<br />
des AZ Köln &#8211; Alternative Kultur erhalten“ [4]. Neben diesem, gab es<br />
weitere Vorschläge zum Erhalt des AZ [5,6]. Der Kulturausschuss der<br />
Stadt muss sich nun mit dem AZ befassen, natürlich nur in beratender Form.</p>
<p>20. Dezember 2011: Im nicht-öffentlichen Teil einer Sitzung des<br />
Hauptausschusses stellt die CDU einen Eilantrag der besagt: die<br />
Kündigung des Nutzungsvertrags mit dem AZ ist die Bedingung für die<br />
Übernahme dieses Sparkassengebäudes durch die Stadt. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Die Ratsfraktionen der SPD, CDU, den Grünen und Pro Köln bekennen sich nun geschlossen dazu, dem Autonomen Zentrum in Kalk ein Ende setzten zu wollen, durch Räumung und Abriss.</p>
<p>Gleichzeitig wird ein Bebauungsplan für die Gegend um das AZ, für Kalk<br />
Süd, aufgestellt. Die meisten der Vorschläge aus der Bürger_innenversammlung werden darin nicht berücksichtigt [7]. Der<br />
Grünstreifen mit Parkplatz, dem das AZ nun weichen soll, ist dabei<br />
nichts weiter als ein politisch konstruierter Interessenkonflikt: ein<br />
Grünstreifen zur Deckung eines angeblichen Grünflächenbedarfs der<br />
Kalker_innen, oder ein selbstverwalteter Ort. Die Politik tut dabei so,<br />
als ob beides zusammen nicht funktioniert. Das sehen wir anders:<br />
AZ-Garten und -Hof können einen barrierefreien Zugang zum Grünstreifen bieten.</p>
<p>Ein ähnlicher Interessenkonflikt wurde durch die Kalker SPD schon einmal konstruiert. Nach der verhinderten Räumung im April 2011 tobte Kalks Bürgermeister Markus Thiele im Express und behauptete, dass das Gelände des AZ für die Erweiterung des Kaiserin-Theophanu-Gymnasiums vorgesehen sei [8]. Es hieß also: bleibt das AZ, fällt staatliche Bildung flach. Es war leicht zu belegen, dass eine Erweiterung des Gymnasiums in keinster Weise mit dem Fortbestehen des AZ kollidiert. Dass das AZ-Grundstück nun mal nicht auf der Fläche liegt, die für die Erweiterung des Gymnasiums vorgesehen ist, hatte Thiele bewusst verschwiegen. Im November letzten Jahres setzt er die Verbreitung derselben Falschinformation fort und behauptet nun „Das Gelände soll eine Art Schulcampus werden, mit Einbindung der Abenteuerhallen. Das AZ wäre wie ein Stachel im Fleisch“ [9].</p>
<p>31. Januar 2012: Der Ratsausschuss für Kunst und Kultur soll über die<br />
Umsetzung der Vorschläge aus dem Bürger_innenhaushalt beraten, also auch über den Erhalt des AZ in der Wiersbergstrasse. Die Beratung wird<br />
vorerst zurückgestellt [10]. Die Stellungname der Verwaltung zur<br />
Vorbereitung des Ratsentscheids lautet lapidar: „Vor dem Hintergrund der derzeit laufenden Verhandlungen mit der Sparkasse können seitens der Verwaltung keine Aussagen zur weiteren Nutzung des Gebäudes gemacht werden.“ [11].</p>
<p>Die Bezirksverwaltung Kalk, in Gestalt von CDU, SPD und Pro Köln<br />
empfiehlt dem Stadtrat ebenso vorhersehbar: „[...], diesen Vorschlag<br />
nicht umzusetzen. [...] Die Bezirksvertretung Kalk hält einen Abriss des<br />
Gebäudes der ehemaligen KHD-Werkskantine weiterhin für zwingend<br />
erforderlich, damit die Grünversorgung im Stadtteil Kalk und die<br />
städtebauliche Situation qualitativ verbessert werden kann.“ [12].</p>
<p>Anfang Februar 2012: Wolfgang Tuch vom Stadtplanungsamt stellt die<br />
Absicht der Politik der Stadt nochmals klar. Stadtplanung und Grünstreifen sind rein politische Instrumente um das AZ zu vertreiben:<br />
„Wir [das Stadtplanungsamt] haben den politischen Auftrag, das Zentrum wegzuplanen.“ [13].</p>
<p>14. Februar 2012: Der Rat bestätigt den Beschluss des Hauptausschusses, der die Kündigung des Nutzungsvertrags des Autonomen Zentrums vorsieht.<br />
Unterstützer_innen des AZ werden von einer Hundertschaft der Polizei und von einem privaten Sicherheitsdienst gewaltsam daran gehindert, am öffentlichen Teil der Sitzung teilzunehmen [14]. Mehrere<br />
Unterstützer_innen werden durch Pfefferspray verletzt. Dem Antrag wird<br />
als letzter Punkt im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung zugestimmt. Die<br />
Stadt wird nun das ehemalige KHD-Gelände für 28 Millionen Euro von der Sparkasse kaufen um diese gesund zu sanieren, und plant die Zerstörung des AZ [15].</p>
<p>[1] <a href="http://offeneskoeln.de/attachments/2/6/pdf345162.pdf">http://offeneskoeln.de/attachments/2/6/pdf345162.pdf</a><br />
[2]<br />
<a href="http://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=28344&amp;voselect=6760">http://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=28344&amp;voselect=6760</a><br />
[3]<br />
<a href="http://az-koeln.org/presse-news/bebauungsplan-kalk-sud-%E2%80%9Ewiersbergstrase/">http://az-koeln.org/presse-news/bebauungsplan-kalk-sud-%E2%80%9Ewiersbergstrase/</a><br />
[4]<br />
<a href="https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2012/vorschlag/kein-abriss-des-az-koeln-alternative-kultur-erhalten">https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2012/vorschlag/kein-abriss-des-az-koeln-alternative-kultur-erhalten</a><br />
[5]<br />
<a href="https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2012/vorschlag/selbstverwaltete-kulturzentren-schaffenerhalten">https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2012/vorschlag/selbstverwaltete-kulturzentren-schaffenerhalten</a><br />
[6]<br />
<a href="https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2012/vorschlag/noch-mehr-mut-zu-kultur">https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2012/vorschlag/noch-mehr-mut-zu-kultur</a><br />
[7] <a href="http://offeneskoeln.de/attachments/0/6/pdf345160.pdf">http://offeneskoeln.de/attachments/0/6/pdf345160.pdf</a><br />
[8]<br />
<a href="http://www.express.de/koeln/autonome-bleiben-der-frieden-von-kalk,2856,8288462.html">http://www.express.de/koeln/autonome-bleiben-der-frieden-von-kalk,2856,8288462.html</a><br />
[9]<br />
<a href="http://www.stadtrevue.de/archiv/archivartikel/2467-der-kampf-geht-weiter/">http://www.stadtrevue.de/archiv/archivartikel/2467-der-kampf-geht-weiter/</a><br />
[10] <a href="http://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0040.asp?__ksinr=8718">http://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0040.asp?__ksinr=8718</a><br />
[11] <a href="http://offeneskoeln.de/attachments/9/8/pdf344289.pdf">http://offeneskoeln.de/attachments/9/8/pdf344289.pdf</a> (Seite 4)<br />
[12] <a href="http://offeneskoeln.de/attachments/8/0/pdf346208.pdf">http://offeneskoeln.de/attachments/8/0/pdf346208.pdf</a> (Seite 2)<br />
[13]<br />
<a href="http://www.stadtrevue.de/archiv/archivartikel/2565-ende-der-entspannung/">http://www.stadtrevue.de/archiv/archivartikel/2565-ende-der-entspannung/</a><br />
[14] <a href="http://unsersquat.blogsport.eu/pfeffer-statt-rosen-zum-valentinstag">http://unsersquat.blogsport.eu/pfeffer-statt-rosen-zum-valentinstag</a><br />
[15] <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1328863630219.shtml">http://www.ksta.de/html/artikel/1328863630219.shtml</a><br />
_______________________________________________</p>
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		<title>Italien: Räumung von „Baita Clarea“</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 21:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[Räumung von „Baita Clarea“ (ein von No-Tav WiderständlerInnen errichtetes Haus, welches sich auf dem Gebiet der zukünftigen Hochgeschwindigkeitsstrecke befindet) und versuchter Mord im Val Susa Am Samstag gab es im Val Susa westlich von Turin eine friedliche landesweite Großdemo mit über 50.000 TeilnehmerInnen gegen den geplanten Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Turin und Lyon . Schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Räumung von „Baita Clarea“ (ein von No-Tav WiderständlerInnen errichtetes Haus, welches sich auf dem Gebiet der zukünftigen Hochgeschwindigkeitsstrecke befindet) und versuchter Mord im Val Susa</p>
<p>Am Samstag gab es im Val Susa westlich von Turin eine friedliche landesweite Großdemo mit über 50.000 TeilnehmerInnen gegen den geplanten Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Turin und Lyon . Schon hier ging die Polizei gewaltsam gegen ungefähr 500 No-Tav AktivistInnen im Hauptbahnhof von Turin vor, die sich auf ihrem Heimweg von der Großdemo nach Mailand befanden.<br />
<span id="more-14190"></span><br />
Heute morgen um 8 Uhr begann dann die unangekündigte Räumung von Baita Clarea. Um Widerstand gegen den Beginn der Bauarbeiten in diesem Gebiet zu leisten kletterte der 37 jährige Luca Abbà &#8211; einer der No-Tav Aktivisten &#8211; auf einen Hochspannungsmast. Von der Polizei verfolgt stürzte er aus etwa 15 Meter Höhe von diesem Hochspannungsmast und schwebt in Lebensgefahr.</p>
<p>Update: Die Prognosen den Gesundheitszustand von Luca betreffend ungewiss – er befindet sich momentan in einem kuenstlichen Koma.</p>
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		<title>Hausbesetzung in Köln: Unser erstes Kommunique</title>
		<link>http://de.squat.net/2012/03/03/hausbesetzung-in-koln-unser-erstes-kommunique/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 09:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind am 02.03.2012 in ein leerstehendes Haus am ehemaligen KHD-Gelände an der Deutz-Mülheimer-Straße eingezogen. Dort entsteht ein Kollektiv; das heißt eine Gruppe von Menschen, die ohne Chef_in zusammen wohnen und arbeiten möchten. Wir wollen selbstbestimmt und selbstverwaltet zusammen leben. Seit den 70ern existiert in Köln bereits ein solches Projekt, die Sozialistische Selbsthilfe Köln. Leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind am 02.03.2012 in ein leerstehendes Haus am ehemaligen KHD-Gelände an der Deutz-Mülheimer-Straße eingezogen. Dort entsteht ein Kollektiv; das heißt eine Gruppe von Menschen, die ohne Chef_in zusammen wohnen und arbeiten möchten. Wir wollen selbstbestimmt und selbstverwaltet zusammen leben. Seit den 70ern existiert in Köln bereits ein solches Projekt, die Sozialistische Selbsthilfe Köln. Leider ist der Raum für derartige Initiativen begrenzt.<br />
<span id="more-14184"></span><br />
Für uns ergibt sich daraus die Konsequenz, dass wir selbst Initiativen aufbauen müssen. Denn im Kapitalismus werden wir mit täglichen Problemen wie Armut, Obdachlosigkeit, Wohnungsnot und der daraus<br />
folgenden Abhängigkeit alleingelassen.</p>
<p>Egal ob Sozialleistungen, Lohnarbeit oder staatliche Infrastruktur; wenn Menschen versuchen, aus diesem vorgefertigten Leben auszubrechen, werden sie kriminalisiert und in die Illegalität getrieben. In einer<br />
verzweifelten Situation werden Menschen aus der Sicht des Staates straffällig (auch wir) . Wenn Menschen klauen, weil sie kein Geld haben, wenn sie ein Haus besetzen, weil sie keinen Ort zum leben haben oder wenn<br />
sie sich gegen Autoritäten zur Wehr setzen, weil sie von diesen unterdrückt werden, dann sind sie keine Täter_innen. Vielmehr sind die Täter_innen diejenigen, die andere daran hindern, ihre Wünsche, Träume und<br />
Hoffnungen zu verwirklichen ergo die herrschende Klasse. Diese Tatsache liegt im Wesen des Kapitalismus. Sein einziger Zweck ist es, immer noch mehr Gewinn zu erzeugen und das geschieht immer mittels Unterdrückung<br />
eines Großteils der Menschheit. Wir müssen uns darüber klar werden, damit wir uns nicht unterdrücken und für ihre Zwecke vereinnahmen lassen.</p>
<p>Ein wichtiger Grund warum sich die Menschen nicht gegen die ungerechte Eigentumsverteilung wehren, ist der Knast im Kopf, denn die Angst davor, für seine Handlungen bestraft zu werden verhindert aktives Eingreifen oder<br />
schon den Gedanken daran. Gerade weil unser Alltag so unerträglich ist, stellen wir uns um so entschlossener den herrschenden Verhältnissen entgegen. Und ab jetzt nehmen wir uns die Häuser, die gehören sowieso<br />
allen! Besitzverhältnisse sind keine Ebene, auf der wir argumentieren, das heißt; es geht nicht darum, wer etwas gekauft hat und nun meint darüber bestimmen zu dürfen. Wer Wohnraum benötigt, sollte sich diesen nehmen. Wir<br />
müssen den Knast im Kopf besiegen, indem wir den Schritt wagen, in unbewohnte Häuser einzuziehen. Dies gilt für ausnahmslos alle Menschen, nicht nur für unser eins.</p>
<p>Deshalb soll sich in unserem Projekt jedes Individuum gemeinschaftlich frei entfalten können.<br />
Das geht aber nur, wenn wir uns von den repressiven Konstrukten (die diese Gesellschaft und auch wir täglich reproduzieren) emanzipieren. Deswegen ist dieses Haus auch kein Ort für Sexismus, Homophobie, Rassismus und<br />
faschistisches Gedankengut, sowie Diskriminierung aufgrund von Aussehen oder sozialem Stand. Wir stehen zusammen mit allen, die schon heute – egal wo auf der Welt – für die Freiheit und die Emanzipation kämpfen.</p>
<p>Wir haben keinen Bock mehr, davon zu laufen, uns zu bücken und zu dienen.<br />
Wir bestimmen unsere Leben jetzt selbst. Kampf dem reaktionärem System !</p>
<p>Unsere Website: <a href="http://squatted.blogsport.eu/">http://squatted.blogsport.eu/</a><br />
Twitter: <a href="https://twitter.com/#%21/squatted2012">https://twitter.com/#!/squatted2012</a></p>
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		<item>
		<title>Bern: Besetztung Finkenhubelweg 8</title>
		<link>http://de.squat.net/2012/02/19/bern-besetztung-finkenhubelweg-8/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 22:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Besetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Finkenhubelweg]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo! Wir sind ein Kollektiv verschiedener schräger Zugvögel, die auf der Suche nach einem Nest ein schönes Plätzchen zum leben gefunden haben. Dieses befindet sich am Finkenhubelweg 8 in Bern. Da hausen wir nun seit Samstag Abend, schmücken unser Haus mit schönen Federn und hoffen, daraus einen belebten, selbstverwalteten Ort zu machen. Als wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!<br />
Wir sind ein Kollektiv verschiedener schräger Zugvögel, die auf der  Suche nach einem Nest ein schönes Plätzchen zum leben gefunden haben.  Dieses befindet sich am <strong>Finkenhubelweg 8 in Bern</strong>. Da hausen wir nun seit  Samstag Abend, schmücken unser Haus mit schönen Federn und hoffen,  daraus einen belebten, selbstverwalteten Ort zu machen.<br />
Als wir uns in das Haus verliebt haben, stand es schon mindestens 1  Jahr leer. Wir besetzen das Haus, um darin zu leben, weil es leer und  ungenutzt ist und vorallem, um darin verschiedene politische und  kulturelle Projekte/ Aktivitäten zu installieren, die unkommerziell und  gratis sind, und offen für alle. <span id="more-14179"></span><br />
Wir lehnen jegliche Form von Ausbeutung, Dominierung und Autorität  ab. Wir wollen uns ins Leben des Quartiers und der Stadt einbringen.  Kommt und unterstützt uns, trinkt ein Tee/ ein Bier mit uns, lernt uns  kennen und bringt eure Projekte mit. Kommt wann und wie ihr wollt!<br />
Kennenlernapéro (ohne tierische Produkte, für uns hört der Kampf  gegen die Unterdrückung/Dominierung nicht bei den Menschen auf) am  Montag 20.2. ab 17.00 Uhr.<br />
Eine solidarische Umarmung an alle squat Bewegungen überall; an die  diversen Versuche in Genf, an die schöne ZAP von Sion, an die vielen  verschiedenen Squats in Lausanne (im besonderen an die Leute von Turbo  Mogol, die von agressiven PolizistInnen attackiert wurden und deren  wunderschönes Häuschen von den eben genannten verunstaltet wurde), an  das Kollektiv A-Perron in Thun, an das was in Fribourg noch lebt, an  Luzern mit ihrer Touristenstadt, an alle anderen berner Squats (wir  freuen uns, euch kennen zu lernen:)), an Zürich (brenn!:)), an den  kommenden tessiner Aufstand und natürlich an alle, die wir noch  vergessen haben!<br />
Squat the World &amp; burn the rest.</p>
<p>Bis bald! <img src='http://de.squat.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Pressemitteilung des Autonomen Zentrum: Pfeffer statt Rosen zum Valentinstag Köln, 14.02.2012</title>
		<link>http://de.squat.net/2012/02/15/pressemitteilung-des-autonomen-zentrum-pfeffer-statt-rosen-zum-valentinstag-koln-14-02-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 20:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[autonomes]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, am Dienstag den 14.02.2012, haben die Kölner Politiker_innen des Stadtrates bewiesen, dass sie sich nur mit Hilfe der Polizei vor kritischen Stimmen und der Forderung von 30 bis 40 AZ Unterstützer_innen, “Keine Kündigung des AZ”, schützen können. Wie zum Pro Köln Aufmarsch verhinderte die Polizei, dass Menschen ihre freie Meinung äußern konnten. Freund_innen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am Dienstag den 14.02.2012, haben die Kölner Politiker_innen des Stadtrates bewiesen, dass sie sich nur mit Hilfe der Polizei vor kritischen Stimmen und der Forderung von 30 bis 40 AZ Unterstützer_innen, “Keine Kündigung des AZ”, schützen können. Wie zum Pro Köln Aufmarsch verhinderte die Polizei, dass Menschen ihre freie Meinung äußern konnten. Freund_innen und Unterstützer_innen des Autonomen Zentrums wurde die  Teilnahme am öffentlichen Teil der Ratssitzung verwehrt. Eine Hundertschaft der Polizei blockierte den<br />
Haupteingang zum Spanischen Bau des Rathauses. Private Securities der AGSUS GmbH und die Polizei griffen Menschen an den Gebäudeeingängen mit Pfefferspray an.</p>
<p><span id="more-14171"></span></p>
<p>Sich passiv im Inneren des Gebäudes aufhaltende<br />
Unterstützer_innen des AZ wurden von der Polizei mit körperlicher Gewalt<br />
des Gebäudes verwiesen.</p>
<p>Nachdem einige Menschen zuerst das Ratsgebäude betreten hatten,<br />
interpretierte die anwesende Security dies scheinbar als massive Bedrohung<br />
und verwies alle des Hauses ohne nachzufragen, was deren Anliegen sein<br />
könnte. Die sichtliche Überforderung und Anspannung des AGSUS Securities<br />
Dominik Berg äußerte sich durch körperliche Übergriffe an zwei Personen,<br />
die von den anwesenden Rathausmitarbeiter_innen verbal unterstützt wurden.<br />
Die Situation wurde erst beruhigt, nachdem zwei Politiker_innen der Linken<br />
eingriffen.</p>
<p>Obwohl im Ratssaal nachweislich Besucher_innenplätze für die öffentliche<br />
Sitzung vorhanden waren, wurden die Unterstützer_innen des AZ dreist<br />
angelogen und ihnen gesagt, dass es keine freien Plätze mehr gäbe.</p>
<p>Der Gebäudeeingang zur Besucher_innentribüne wurde von innen zunächst<br />
durch AGSUS Securities versperrt. Die Überzeugungskraft der AZ<br />
Unterstützer_innen reichte dann auch nur bis in den ersten Stock im<br />
Treppenhaus. Den Menschen, die es bis dahin schafften, wurde erneut unter<br />
körperlicher Gewaltanwendung der Zugang zum Ratssal verwehrt. Nach<br />
mehreren Minuten Rangeleien wurden alle unerwünschten Personen von Beamten<br />
der anwesenden Einsatzhunderschaft unter Inkaufnahme von Stürzen die<br />
Treppe herruntergeschubst.</p>
<p>Zeitgleich eskalierte die Situation im Erdgeschoss, als einige Polizisten<br />
hinzukamen und den Druck auf die anwesenden Menschen erhöhten. Es wurde<br />
versucht die AZ Befürworter_innen gewaltsam aus dem Gebäude zu entfernen.<br />
Dies geschah mit Einsatz von Pfefferspray von Seiten des Security<br />
Einsatzleiters Jörg Lönenbach und der Polizei. Durch massiven Druck<br />
stürzte ein Mensch zu Boden und wurde von der Ignoranz der Polizei<br />
niedergetrampelt.</p>
<p>Mal wieder zeigen Kölner Politiker_innen keine Gesprächsbereitschaft und<br />
schirmen ihre Demokratie mit Polizei und privaten Söldner_innen der AGSUS<br />
ab. Entscheidungen, die unter diesen Bedingungen beschlossen werden,<br />
tragen wir nicht mit!</p>
<p>Unsere Entscheidung steht schon lange fest<br />
KEIN TAG OHNE AUTONOMES ZENTRUM KALK</p>
<p>Bilder:<br />
<a href="http://unsersquat.blogsport.eu/files/2012/02/bildstrecke.jpg">http://unsersquat.blogsport.eu/files/2012/02/bildstrecke.jpg</a><br />
<a href="http://unsersquat.blogsport.eu/files/2012/02/MG_6501.jpg">http://unsersquat.blogsport.eu/files/2012/02/MG_6501.jpg</a><br />
<a href="http://unsersquat.blogsport.eu/files/2012/02/MG_65061-1024x682.jpg">http://unsersquat.blogsport.eu/files/2012/02/MG_65061-1024&#215;682.jpg</a></p>
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		<title>Berlin: Schokoladen bleibt!</title>
		<link>http://de.squat.net/2012/02/04/berlin-schokoladen-bleibt/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[+++ Schokoladen Mitte soll am 22.02.2012 um 9 Uhr geräumt werden+++ Noch nicht einmal eine Woche nach der verlorenen Verhandlung vor dem Landgericht Berlin wird die Räumung der Gewerberäume des Schokoladens für den 22.02.2012 angekündigt. Damit sind die Schokoladenkneipe, der Club der polnischen Versager, das TiSCH Theater und etliche Atelierräume akut bedroht. Dem Wohn- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>+++ Schokoladen Mitte soll am 22.02.2012 um 9 Uhr geräumt werden+++</p>
<p>Noch nicht einmal eine Woche nach der verlorenen Verhandlung vor dem  Landgericht Berlin wird die Räumung der Gewerberäume des Schokoladens  für den 22.02.2012 angekündigt. Damit sind die Schokoladenkneipe, der  Club der<br />
polnischen Versager, das TiSCH Theater und etliche Atelierräume akut  bedroht. Dem Wohn- und Kulturprojekt soll das Herz herausgerissen  werden. Obwohl es sich um ein schwebendes Verfahren handelt und es noch  wegen einiger Räumlichkeiten Unklarheiten gibt, lässt es sich der  Eigentümer Markus Friedrich nicht nehmen, sofort Tatsachen zu schaffen.  Leider<br />
erweisen sich damit auch die Versprechungen der Politik, den Schokoladen  retten zu wollen, als leere Worthülsen. Eigentum geht in diesem Staat  vor Allgemeinwohl. Folglich liegt es an uns selbst, mit allen uns zur  Verfügung stehenden Mitteln gegen diese erneute Bedrohung eines  Freiraumes zu kämpfen.<br />
Der Trost: wir haben wenigstens uns und darauf können wir uns auch verlassen! Solidarität ist eine Waffe.</p>
<p><a href="http://schokoladen-mitte.de">http://schokoladen-mitte.de</a></p>
<p><a href="http://wba.blogsport.de/2012/02/04/schokoladen-bleibt">http://wba.blogsport.de/2012/02/04/schokoladen-bleibt</a></p>
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		<title>Berlin: Rigaer 94 angegriffen</title>
		<link>http://de.squat.net/2012/01/30/berlin-rigaer-94-angegriffen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 22:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Rigaer94]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jahr nach Räumung der Liebig 14: Bullen gießen Öl ins Feuer Ein Bericht aus der Rigaer 94. Am 29.01.2012 gegen 2 Uhr nachts wurde unser Projekt R94 von Bullen angegriffen. Ab 22 Uhr sollte die Afterdemosoliparty gegen den Polizeikongress im Veranstaltungsraum der Rigaer 94 – der Kadterschmiede – stattfinden. Ab 21 Uhr schon patrouillierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr nach Räumung der Liebig 14: Bullen gießen Öl ins Feuer</p>
<p>Ein Bericht aus der Rigaer 94.</p>
<p>Am 29.01.2012 gegen 2 Uhr nachts wurde unser Projekt R94 von Bullen angegriffen.</p>
<p>Ab 22 Uhr sollte die Afterdemosoliparty gegen den Polizeikongress im Veranstaltungsraum der Rigaer 94 – der  Kadterschmiede – stattfinden. Ab 21 Uhr schon patrouillierte die 21.Hundertschaft und viele PMS-Zivis (Polizei für politisch motivierte Straftaten) durch den Friedrichshainer Kiez. Wahrscheinlich angepisst vom für sie unrühmlichen Ende der Demo starteten sie ein paar halbherzige Anläufe gegen unser Tor. Das Schließen des Tores brachte sie jedoch vorläufig von ihrem Vorhaben ab.</p>
<p><span id="more-14156"></span></p>
<p>Gegen 2 Uhr fuhr erneut ein Sixpack bei uns vor. Nun ging alles ganz schnell&#8230;</p>
<p>Türen wurden verriegelt, Pfefferspray gesprüht, Türen aufgebrochen, u.v.m. Doch wartet&#8230; das mit dem Tür aufbrechen war wohl gar nicht so einfach. Möglicherweise geschwächt vom anstrengenden Jagen von Polizeikritiker_innen auf der Demo am Nachmittag und dem sich ständigen Bewerfen lassen, waren sie total ausgepowert und ihnen fehlte wohl die notwendige Kraft, die Ramme effektiv durch unsere Türen zu stoßen. So machten die Bullen das, was sie verdammt gut können: sie agierten feige und hinterlistig und kamen durch den Keller ins Haus.</p>
<p>Dabei sprühten sie das ganze Treppenhaus voll mit Feuerlöschpulver und Pfefferspray, so dass Leute sich nur noch kriechend und ohne Luft zum Atmen fortbewegen konnten.<br />
Nachdem sie nun das Treppenhaus verwüsteten und die Leute keine Luft bekamen, mussten wir unsere Tür zum Garten öffnen. Die Bullen drangen nun bis in die Kadterschmiede vor und begannen sich durch&#8217;s Haus zu arbeiten. Dabei zerstörten sie so einiges, bis sie auf die Bewohner_innen und ein paar Freund_innen stießen. Die ersten, die sie sahen wurden ziemlich gewaltsam, mit Schlägen und Tritten, überrannt und sie nahmen sie mit den restlichen zusammen fest. Der Vorwurf: „Es sollen Gegenstände aus dem Haus geworfen worden sein“. Dabei brachen sie zwei Wohnungen auf und durchsuchten diese.</p>
<p>Zum Glück lief sofort eine Welle der Solidarisierung an. Feuerchen hier und dort, Scheiben klirrten, Menschenmengen auf der Straße. Lokale öffneten für uns und gegen die Bullen und Partys wurden abgebrochen, worauf hin noch mehr Menschen in den Straßen unterwegs waren.<br />
Doch die Bullen versuchten zu kontern: Anwälte_innen wurden nicht zum Haus gelassen, die Presse in ihrer Pflichtausübung behindert. Das Ganze schien auch schon im Voraus geplant gewesen zu sein, zumindest hatten sie sich mit den verschlungenen Kellerräumen des Hauses auseinandergesetzt, um zielsicher den Weg in die Schmiede zu finden. Und dass Bullen schon vor Partybeginn in den Seitenstraßen parkten, war auch mehr als ungewöhnlich.<br />
So ganz reibungslos verlief der Bulleneinsatz aber intern für sie wohl nicht: die im Haus Verhafteten konnten sich während des Wartens die Zeit damit vertreiben, den Bullen dabei zuzuhören wie sie sich gegenseitig anzickten. Da war die Choreographie (Handschellen ja/nein, Fenster auf/ Fenster zu) wohl doch nicht so ganz gut einstudiert gewesen&#8230;.</p>
<p>In der ganzen Scheiße war es großartig, die überwältigende Solidarität zu erfahren. Von spontan agierenden smash-mobs über den äußerst warmen Empfang für die Leute die aus der Gesa kamen, zu spontanem handwerklichen Einsatz am Haus, der das größte Chaos am Haus schnell eingedämmt hat. Einen ganz fetten herzlichen Dank an euch alle, ihr ward &amp; seid großartig!!</p>
<p>Wir rufen alle Menschen auf, diesen Bullenterror nicht unbeantwortet zu lassen und den Angriff auf unsere Freiheit und unser Leben zurück zu schlagen.<br />
Auch ein Frank Henkel wird uns hier nicht raus kriegen und auch er wird sich noch umgucken müssen!</p>
<p>Wir werden weiter kämpfen und weiter leben, sowie wir es für richtig halten!</p>
<p>Gegen Repression, Kapitalismus und all die andere Scheiße!</p>
<p>Rigaer 94 verteidigen!</p>
<p><a href="http://rigaer94.squat.net">http://rigaer94.squat.net</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-14162" title="r94-banner" src="http://www.de.squat.net/uploads/2012/01/r94-banner.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Köln: Einladung zur AZ Vollversammlung, Sa. 04.02. ab 13Uhr</title>
		<link>http://de.squat.net/2012/01/30/koln-einladung-zur-az-vollversammlung-sa-04-02-ab-13uhr/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 23:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde des Autonomen Zentrums, seit der letzten Vollversammlung ist viel passiert [1]. Die Stadt Köln bereitet momentan im Stillen die Zerstörung des AZ vor. Zitat aus dem Stadtplanungsamt :“Wir haben den politischen Auftrag, das Autonome Zentrum wegzuplanen.“ [2] Deswegen laden wir euch alle zur Vollversammlung am Samstag, den 04.02.2012 um 13:00 Uhr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen und Freunde des Autonomen Zentrums,</p>
<p>seit der letzten Vollversammlung ist <a href="http://de.indymedia.org/2012/01/323479.shtml">viel passiert</a> [1]. Die Stadt Köln bereitet momentan im Stillen die Zerstörung des AZ vor. Zitat aus dem Stadtplanungsamt :“Wir haben den politischen Auftrag, das Autonome Zentrum wegzuplanen.“ [2]</p>
<p>Deswegen laden wir euch alle zur Vollversammlung am Samstag, den 04.02.2012 um 13:00 Uhr, im AZ ein. In der Vollversammlung starten wir gemeinsam die Kampagne für den Erhalt des AZ Köln.<span id="more-14149"></span></p>
<p>Für die VV schlagen wir eine grobe Struktur vor, die aber erweitert werden kann. Für den Samstag stellen wir uns folgenden Zeitplan vor:</p>
<p>+++ Beginn der VV um 13:00 UHR im AZ +++</p>
<p><strong>Info‘s und Ideensammlung/vorstellung</strong></p>
<p>(ca. 60 Minuten)</p>
<p>- Allgemeine Infos zum Stand der Dinge</p>
<p>- Vorstellung von möglichen AG‘s</p>
<p>- Raum für weitere Vorschläge</p>
<p><strong>Kleingruppenarbeit zur Ausarbeitung der Kampagne</strong></p>
<p>(ca. 60 Minuten)</p>
<p><strong>Pause</strong></p>
<p>(ca. 45 Minuten)</p>
<p>Über Mitbringsel, wie z.B. Kuchen, Obst etc. wird sich gefreut! Wir</p>
<p>werden für Kaffee und Tee sorgen.</p>
<p><strong>Abschlussplenum</strong></p>
<p>(ca. 60 Minuten)</p>
<p>- Vorstellung der Ergebnisse</p>
<p>- Diskussionsraum</p>
<p>- Vernetzung</p>
<p>Das Ende der VV soll spätestens um 17 Uhr sein, damit die Möglichkeit besteht zur <a href="http://afademo.blogsport.de/">Antifa Demo in Aachen</a> [3] fahren zu können, die um 18 Uhr am AZ Aachen beginnen wird.</p>
<p>+++ Zur Übersicht nochmal die Termine +++</p>
<p><strong>Samstag 04.02.2012 Vollversammlung</strong>, um 13:00 Uhr im AZ</p>
<p><strong>Samstag 04.02.2012 Antifa Demo</strong>, ab 18 Uhr in Aachen</p>
<p>(<strong>Freitag 10.02.2012 Vorschlag für ein erstes Nachbereitungstreffen der</strong></p>
<p><strong> VV</strong>, um 19:00 Uhr im AZ)</p>
<p>Wir freuen uns, uns alle zu sehen!</p>
<p>Whatever they say, AZ Köln will stay.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[1] Zur aktuellen Situation des AZ: <a href="http://de.indymedia.org/2012/01/323479.shtml">http://de.indymedia.org/2012/01/323479.shtml</a></p>
<p>[2] „Ende der Entspannung“ in der aktuellen Stadt Revue, Februar 2012</p>
<p>[3] Antifa Demo Aachen: <a href="http://afademo.blogsport.de/">http://afademo.blogsport.de/</a></p>
<p><a href="http://unsersquat.blogsport.eu/">http://unsersquat.blogsport.eu/</a></p>
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// ]]&gt;</script></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Zürich: Mediencommuniqué zur drohenden Räumung der Brandschenkestrasse 60-64</title>
		<link>http://de.squat.net/2012/01/26/zurich-mediencommunique-zur-drohenden-raumung-der-brandschenkestrasse-60-64/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschenkestrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Uwaga]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 19.10.11 wurde das Gebäude an der Brandschenkestrasse 60-64 (ehem. Landolt-Weinhandlung) durch rund 50 Personen besetzt. In der Zwischenzeit hat sich der Ort zu einem stadtbekannten und lebendigen Zentrum der Subkultur entwickelt – dies in einer Zeit, wo der öffentliche Raum immer mehr reglementiert und eingeschränkt wird, wo Freiräume zunehmend verschwinden und wo um jede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19.10.11 wurde das Gebäude an der <strong>Brandschenkestrasse 60-64</strong> (ehem. Landolt-Weinhandlung) durch rund 50 Personen besetzt.<br />
In der Zwischenzeit hat sich der Ort zu einem stadtbekannten und lebendigen Zentrum der Subkultur entwickelt – dies in einer Zeit, wo der öffentliche Raum immer mehr reglementiert und eingeschränkt wird, wo Freiräume zunehmend verschwinden und wo um jede Möglichkeit, non-kommerzielle Veranstaltungen nach unseren Vorstellungen zu organisieren, gekämpft werden muss. <span id="more-14146"></span><br />
Das Gebäude an der Brandschenkestrasse bietet nicht nur Wohnraum, sondern auch die dringend benötigten Freiräume für Ateliers, Proberäume für Bands und Tanzgruppen (aktuell Breakdance und Tango), Siebdruck-, Auto- und Velowerkstätten, ein Fotolabor, ein Kino, ein Skatepark sowie Sporträume, ausserdem ist viel Platz zur Umsetzung von Theaterprojekten vorhanden – all diese Projekte würden sonst an finanziellen Problemen scheitern.<br />
Für eine Grossstadt wie Zürich, die sich immer wieder und gerne ihrer lebendigen Subkultur rühmt, sollte folglich das Haus an der Brandschenkestrasse 60-64 am Herzen liegen.<br />
Nun wurde uns, dem UWAGA-Kollektiv, am 23.1.12 mitgeteilt, dass das Haus bereits ab dem 8.2. 12 abgerissen werden soll, obwohl das neue Projekt, eine Überbauung mit rund 60 Wohnungen, noch in den Kinderschuhen steckt. Laut der Eigentümerin, der Agruna AG, muss das Haus bereits zu diesem frühen Zeitpunkt abgerissen werden, da für die Projektierung der Überbauung Sondierungsbohrungen durchgeführt werden müssen. Das Beispiel Binz hat in der Vergangenheit aber gezeigt, dass Bohrungen auch in belebten Häusern möglich sind. Die Agruna AG ist jedoch auf jegliches Entgegenkommen unsererseits, d.h. unsere Bereitschaft, den Zugang zum Haus jederzeit zu gewähren und die Arbeiten nicht zu behindern, nicht eingegangen.<br />
Die Eigentümerin war schon seit Beginn der Besetzung tunlichst darum bemüht, dem UWAGA-Kollektiv den Verbleib in dem Gebäude zu erschweren; so wurden am ersten Tag nach der Besetzung, am 20.10.11, rund zehn Arbeiter beauftragt, sich gewaltsam Zugang zum Gebäude zu verschaffen und die sanitären Anlagen zu zerstören.<br />
Wir protestieren gegen diese sinnlose Zerstörung von Wohnraum und den drohenden Abriss auf Vorrat, der den rund 80 Personen, die das Haus an der Brandschenkestrasse mittlerweile nutzen, die Grundlage für ihre Projekte entziehen würde.<br />
Ganz zu schweigen von den Hunderten von Menschen, die das Haus als Ort kennen- und schätzen gelernt haben, wo non-kommerzielle Parties gefeiert werden können. Die grosse Beliebtheit dieser Art von Parties zeigt, dass in der Stadt Zürich wohl ein grosses Bedürfnis besteht, fernab der durchkommerzialisierten und ewig gleichen Clubkultur zu feiern.<br />
Das Zürcher Hochbaudepartement, als dessen Präsident der Zürcher SP-Stadtrat André Odermatt fungiert, hat den Abriss auf Vorrat bewilligt – die rot-grün regierte Stadt Zürich hat sich mit der Abrissbewilligung ein weiteres Mal gegen kreative und selbstverwaltete Freiräume und für eine genormte und einheitliche Städteplanung entschieden, die jeglicher Kreativität und Lebendigkeit spottet. Wir sind nicht bereit, diesen Einheitsbrei zu akzeptieren und werden die Stadt Zürich weiterhin aktiv mitgestalten, und sei es, dass wir uns unsere Freiräume selbst nehmen müssen.<br />
<strong>UWAGA BLEIBT!!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lausanne: Die Bullen hinterlassen eine Riesenschweinerei im Squat de la Montgolfière</title>
		<link>http://de.squat.net/2012/01/10/lausanne-die-bullen-hinterlassen-eine-riesenschweinerei-im-squat-de-la-montgolfiere/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Lausanne]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute morgen um 08.30 Uhr haben sich die Bullen gewaltsam Zugang geschafft zum Squat de la Montgolfière, der sich an der Avenue Louis-Ruchonnet 20 befindet und am 20. November 2011 eröffnet wurde, nachdem die Bewohner sich weigerten, ihnen die Tür zu öffnen. Vorwand: ein Haftbefehl und ein Durchsuchungsbefehl aufgrund einer Anzeige des Eigentümers. Fünf Personen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen um 08.30 Uhr haben sich die Bullen gewaltsam Zugang geschafft zum Squat de la Montgolfière, der sich an der Avenue Louis-Ruchonnet 20 befindet und am 20. November 2011 eröffnet wurde, nachdem die Bewohner sich weigerten, ihnen die Tür zu öffnen. Vorwand: ein Haftbefehl und ein Durchsuchungsbefehl aufgrund einer Anzeige des Eigentümers. Fünf Personen wurden verhaftet und waren bis 14.30 Uhr in Polizeigewahrsam. <span id="more-14142"></span></p>
<p>Vier Bewohner kletterten darauf aufs Dach und sind erst gegen Mittag wieder runter gekommen. In der Zwischenzeit sind Freunde zur Unterstützung vorbeigekommen, indem sie sich in der Nähe des „Hauses mit den blauen Fensterläden“ (siehe bürgerliche Medien) aufhielten.</p>
<p>Die Bullen haben sich in der Zerstörung dieses Lebensraums selbst übertroffen, indem sie die Eingangstür herausrissen, Sofas, Bänke u.a. zerstörten/umdrehten/herumwarfen oder auch indem sie Pflanzen entwurzelten. Hochbetten in den Zimmern wurden zerstört, die Betten sind mit zweifelhaften Flüssigkeiten verschmutzt und schliesslich ist der Boden jedes Stocks voller Trümmer.</p>
<p>Im Untergeschoss haben die Bullen zwei Gitarren aus ihren Hüllen genommen, um sie zu zerstören, Farbe und andere süsse Flüssigkeiten wurden über Audiomaterial geschüttet. Kurz, es ging den Bullen nicht darum, nach potenziell illegalen Dingen zu suchen, sondern klar darum, das Innere des Hauses zu zerstören.</p>
<p>SOLIDARITÄT MIT DEM SQUAT DE LA MONTGOLFIÈRE!</p>
<p><a href="https://www.lereveil.ch/lausanne-les-flics-foutent-un-gros">Quelle und Fotos</a></p>
<p>Verfasst von: Le Réveil (Benutzerkonto: Le Réveil). Übersetzt von: Le Réveil (Benutzerkonto: <a href="https://linksunten.indymedia.org/user/803/blog">Le Réveil</a>). Verfasst am: 11.01.2012 &#8211; 14:56. Geschehen am: Dienstag, 10. Januar 2012.  (unmoderiert)</p>
<p>[<a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/53124">https://linksunten.indymedia.org/de/node/53124</a>]</p>
]]></content:encoded>
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