[Berlin] Der KÖPI Wagenplatz ist bedroht!

2013_Koepi_BerlinLuxusloft und BioSupermarkt statt Bauwagen und Feuertonne?

Wir die Bewohner*innen der Køpi fühlen uns bedroht. Bedroht durch den Wandel den unsere Nachbarschaft durchmacht, bedroht durch die Pläne der Stadt und Investoren, bedroht von den Ideen unseres Eigentümers Siegfried Nehls.

Das Wohn- und Kulturprojekt Køpi137 befindet sich in Berlin Mitte, in der ehemaligen Nördlichen Luisenstadt. Die Gegend ist begehrt bei Spekulanten, denn die innerstädtische Lage und das alte ostdeutsche Industrieflair bieten viel Platz für sinnlose und kalte Großprojekte im Zentrum und an der Spree. Vor fast 26 Jahren, kurz nach der Wende, wurde hier jedoch ein Platz geschaffen, der mehr sein sollte als eine Geldquelle für Reiche. Ein Platz in dem Ideen und Wünsche der Nutzer*innen selbst entscheidend waren und die Zugänglichkeit für viele erlaubt war. In dem Projekte selbstverwaltet und unkommerziell betrieben wurden. So ist bis heute! [weiter ..]

[Deutschland] KÖPI goes FLORA

Aufruf zur Beteiligung an der bundesweiten Demonstration am 21.12. in Hamburg

Der Kampf der Flüchtlinge, die totale Verwertung urbanen Raumes und die Repressionswellen auf viele mit dem System Unverträgliche sind nur einige Facetten des täglichen Widerstandes gegen das unsoziale kapitalistische Bestehende.

Wir als KÖPI unterstützen den Aufruf zur bundesweiten Demonstration am 21.12. in Hamburg und finden es richtig aus der Widerstandshaltung auszubrechen und sich bewusst in die Rolle der Akteur_innen zu begeben. Auch in Berlin rund um die Köpi, der Nördlichen Luisenstadt, sind die Investor_innen auf den Geschmack gekommen. Mit der Ausschreibung als Sanierungsgebiet hat die Stadt den Startschuss zu Umstrukturierung und Verdrängung gegeben. Sie ist stolz ein weiteres Gebiet gewachsener Strukturen zu zerstören und hochgradig aufzuwerten. In unserer direkten Nachbarschaft, der ehemaligen Eisfabrik, leben derzeit ca. 50 Sinti und Roma in selbstgebauten Räumen ohne jegliche Versorgung. Spekulationsobjekte, wie die ehemalige Schule in der Adalbertstraße, keine 100m entfernt, stehen hingegen leer. Eine zweckmäßige Übergangsnutzung wird durch die Stadt ausgeschlossen. [weiter ..]

Köpi – wie gehts weiter?

Nach der Zwangsversteigerung von Teilen des Köpiwagenplatzes drängt sich diese Frage auf. Allerdings könnte Köpi auch durch Linie 206 oder Binz ersetzt werden; ebenso dürften sich die GenossInnen in Athen vor einigen Monaten ähnliche Gedanken über die Villa Amalias gemacht haben, als der Bürgerschutzminister ein Ende der „rechtsfreien Räume“ angekündigt hatte.

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Berlin: 22. Februar WBA-Demo gegen Köpi-Versteigerung // am 28.Februar Kundgebung gegen die Versteigerung

Am 28. Fe­bru­ar soll der Köpi-​Wa­gen­platz zwangs­ver­stei­gert wer­den. An­ge­zet­telt durch die Com­merz­bank mit ihren Toch­ter­ge­sell­schaf­ten, denn das große Geld winkt. Seit dem Som­mer 2012 ist das Ge­biet um das Wohn- und Kul­tur­pro­jekt KØPI mit ihrem Wa­gen­platz als Sa­nie­rungs­ge­biet aus­ge­schrie­ben. Der Staat möch­te Geld lo­cker ma­chen und In­ves­to­ren an­zie­hen, um die Nörd­li­che Lui­sen­stadt auf­zu­wer­ten. Lofts, Ei­gen­tums­woh­nung und Lu­xus-​Stu­den­ten­wohn­hei­me sind ge­dacht. Die Kö­pe­ni­cker Stra­ße soll zur Fla­nier-​ und Par­ty­mei­le aus­ge­baut wer­den und der alte Post­fuhr­hof wird ein zwei­ter Ha­cke­scher Markt. Der ge­plan­te Bau­be­ginn ist be­reits im März. Das Haus mit sei­nen vie­len Pro­jek­ten und der Wa­gen­platz ge­hö­ren zu­sam­men. Sie sind ein Teil der be­ste­hen­den Wi­der­stands­be­we­gung gegen die Ver­wer­tungs­po­li­tik.

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KÖPI… NOT FOR SALE!

Das Kultur- und Wohnprojekt KÖPI in Berlin ist in Gefahr. Ein Teil der KÖPI, nämlich der Wagenplatz, soll am 28. Februar Zwangsversteigert werden. Wir rufen zur Unterstützung und Solidarität mit einem des wichtigsten autonomen Zentrums im Kiez und in der Stadt auf.

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Berlin: Køpi bleibt – und zwar so wie sie ist!

  Berlin: Køpi bleibt – und zwar so wie sie ist!


10.März 2008 | KØPI Update…

Nach der Versteigerung im Mai 2007 und der kurz darauf erfolgten Kündigung der Mietverträge war die Lage der Køpi monatelang völlig unklar. Mittlerweile aber hat sich eine Situation ergeben, in der zumindest einige konkrete Fakten vorliegen – daher dieses Update.

Es ist uns in langwierigen und schwierigen Verhandlungen mit dem Eigentümer des Hauses gelungen, den Fortbestand der Køpi als Wohn- und Kulturprojekt zunächst einmal zu sichern.

Ursprünglicher Ansatz in den Verhandlungen war die Idee, den gesamten Køpi-Komplex für eine lange Laufzeit komplett in Selbstverwaltung (z.B. in Form eines Erbpachtvertrages) zu übernehmen und die Køpi so dauerhaft dem kapitalistischen Verwertungskreislauf zu entziehen.

Eine derartige Lösung scheiterte jedoch an der Hauptgläubigerin immer noch weitgehende Vetorechte besitzt (und diese, wie gehabt, gegen die Køpi nutzt). Also haben sich unsere Bemühungen im folgenden auf eine ausdrückliche Bestätigung bzw Verlängerung der bestehenden Mietverträge konzentriert.

Der Eigentümer der Køpi hat im Ergebnis pünklich zum 18. Køpi Geburtstag die Mietverträge zu den bestehenden Konditionen für alle im Erdgeschoß liegenden Wohn- und Veranstaltungsräume um 30 Jahre verlängert. Die zum 31.Mai ausgesprochenen Kündigungen der Wohnmietverträge wurden zurückgenommen. Somit gibt es keinerlei ungeklärte Rechtsposition auf dem gesamten Hausgrundstück mehr: Alle Räumlichkeiten sowie Hof und Garten haben ausdrückliche wirksame Mietverträge.

Diese Mietverträge erlauben uns einen Fortbestand der Køpi auf absehbare Zeit, ohne dass wir an unserem Konzept, bezahlbaren Wohn- und Kulturraum zu bieten, Abstriche machen mussten.

Unser Konzept: “Køpi bleibt – und zwar so wie sie ist!“ ist und war für uns nie verhandelbar!

Dieser vorläufige Erfolg wäre niemals möglich gewesen ohne die großartige Unterstützung, die wir von Tausenden Freundinnen und Freunden aus aller Welt erhalten haben.

Erst die vielfältige Unterstützung, die Demos, Soliaktionen, Spenden, der massive öffentliche Druck haben uns in eine ausreichend starke Position versetzt, um in den Verhandlungen mit dem Eigentümer eine (bereits geplante) Räumung des Hauses abzuwenden. Allen UnterstützerInnen darum nochmals ein großes Danke – ohne Euch hätten wir das nie geschafft!

Thanks For All The Support – We Will Never Forget It !

Aber auch wenn die unmittelbare Räumungsdrohung für das Haus abgewendet ist bedeutet das nicht, daß wir uns nun zurücklehnen können.

Die langfristige Situation des Wagenplatzes ist nach wie vor ungeklärt. Zwar gibt es eine vorläufige Duldungsvereinbarung mit dem Eigentümer, es wurde aber keine langfristige vertragliche Sicherung durch einen Pachtvertrag oä. erreicht. Somit kann zwar akut nicht geräumt werden, sollten die Køpi Grundstücke aber erneut den Besitzer wechseln, wäre der nächste Konflikt vorprogrammiert. Hier gilt es also, weiterhin wachsam zu bleiben. Bitte haltet Euch auf dem Laufenden und erscheint trotz dieses Zwischenerfolges zahlreich zu den Aktionstagen Ende Mai und zeigt der Öffentlichkeit, dass man Projekte wie die Køpi nicht so einfach aus dem Stadtbild entfernen kann.

Außerdem gilt es, Solidarität auch mit den andereren akut räumungsbedrohten Freiräumen in dieser Stadt zu zeigen. So ist die Lage der Rigaer 94, des XB-Liebig und des Schwarzen Kanal weiterhin kritisch.

Am Beispiel der Køpi zeigt sich, daß massiver öffentlicher Druck etwas erreichen kann. Wir sehen die einstweilige Rettung der Køpi nur als eine Zwischenetappe im Kampf um den Erhalt aller linken Freiräume.

Beteiligt Euch an den Freiraumtagen am 11. + 12. April!

Kommt zu den Køpi-Aktionstagen vom 28.Mai-01. Juni!

Commerzbank stressen!

Rigaer, XB, Schwarzer Kanal + alle anderen bleiben!

Ungdomshuset kommt wieder!

Linke Freiräume durchsetzen!

k.


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Køpi – Versteigerung abgesagt

  Køpi – Versteigerung abgesagt


Køpi- Versteigerung abgesagt.

Die Commerzbank hat das Verfahren zur Zwangsversteigerung ausgesetzt. Die geplante Kundgebung am 29. 08. 2000 vor dem Amtsgericht Mitte findet deshalb nicht statt.

Alle anderen Veranstaltungen werden wie geplant stattfinden!

Wir von squat.net denken, es wäre ganz guenstig sich statt dessen auf heisse Tage in Amsterdam vorzubereiten.

http://www.kalenderpanden.nl

http://squat.net/koepi

[squat!net]


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Raeumung des Wagenplatz “MadMax” neben der Koepi in Berlin

  Raeumung des Wagenplatz “MadMax” neben der Koepi in Berlin


Dienstag, 14.12.99 – 14.45 Uhr:

Die Wagenburg “Mad Max” neben der Køpi (Köpenicker Str. 137, Berlin-Mitte) wurde heute geräumt. Früh morgens um 10.00 Uhr fuhren dort 25 Wannen vor um den Arbeitern den Zutritt zum Gelände zu verschaffen.

Heute (Dienstag, 14.12.99) findet wegen der Räumung eine Demonstration statt: Kommt alle um 20.00 Uhr zum Kotti (Kottbusser Tor, Kreuzberg).

SQUAT THE CITY!


Berliner Zeitung – 16.12.1999

Wagenburg war ohne Strom und Toiletten

Die Räumung erfolgte aus hygienischen Gründen

Tobias Schneider

Das Umweltamt Mitte hat die Wagenburg auf dem Grundstück an der Köpenicker Straße 139 aus hygienischen Gründen räumen lassen. Das hat die Leiterin des Amtes, Regine Grafe, bestätigt. Das Bezirksamt hatte dem Eigentümer mitgeteilt, er solle das Grundstück in einen “ordnungsgemäßen Zustand” bringen. “Wie er das macht, war uns egal”, sagt Grafe. Zweieinhalb Jahre hatten dort bis zu 13 Menschen ohne festen Wohnsitz in Lastern, Lieferwagen, Bauanhängern und Wohnwagen gehaust – ohne Toiletten, ohne fließend Wasser, ohne Strom.

“Das Umweltamt hatte den Eigentümer immer wieder aufgefordert das Grundstück zu reinigen. Und er sollte den Leuten in den Wagen eine Art Rund-um-Service bieten”, sagt der Berliner Architekt Gerd Felgendreher. Felgendrehers Büro hat die Pläne für das Wohn- und Geschäftshaus entworfen, das ein Privatmann aus Moers (Nordrhein-Westfalen) auf dem Gelände bauen will. Der Eigentümer sei erst vor kurzem vom Umweltamt erneut unter Druck gesetzt und aufgefordert worden, die Räumung durch die Polizei zu veranlassen.

Grundwasser war gefährdet

“Hätte der Eigentümer den Bewohnern der Wagen Toiletten, Wasseranschluss und Strom besorgt, wäre das aus hygienischer Sicht in Ordnung gegangen”, sagt Regine Grafe. Der Druck des Umweltamtes auf den Eigentümer sollte aber letztlich durchaus zu einer Räumung führen. “Von dem Grundstück ging eine Gefahr für die Allgemeinheit aus. Es gab dort massive Ablagerungen von Essensresten, Ölfässern, Autobatterien und Elektronikschrott. Das Grundwasser und der Boden waren gefährdet”, sagt Regine Grafe. Dreimal habe der Besitzer nach Weisung des Umweltamtes das Grundstück reinigen lassen und rund 50 000 Mark ausgegeben.

Die Polizei hatte am Dienstagmorgen auf dem Platz, der dann geräumt wurde, 13 Personen angetroffen. Nur drei davon sollen ständige Bewohner der Wagenburg gewesen sein. Ein Mann wurde sofort in die Charité eingeliefert. Er soll an Hepatitis C erkrankt sein, wie ein Polizeibeamter vor Ort erklärte. Der Verdacht auf Tuberkulose habe sich nicht bestätigt.

Weiteres Lager unbedenklich

Keine Probleme mit den Behörden bekommen die Menschen in der zweiten Wagenburg an der Köpenicker Straße, nur zwei Grundstücke weiter. Die Bewohner würden von den Nachbarn im ehemals besetzten Haus “Køpi 137” unterstützt, seien mit Wasser und Strom versorgt. Bei der geräumten Wagenburg war das anders. “Die Leute hatten keinen politischen Ansatz, wie die der anderen Wagenburg”, meint Grafe. Damit gibt es im Bezirk Mitte noch eine Wagenburg ebenso wie in Prenzlauer Berg.


Nach Informationen waren auf der Protestdemo etwa 30 Menschen, der Wagenplatz war nicht sehr gut in die Berliner Besetzerszene integriert…

[squat!net]


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Nen paar Bilder von der Koepi-Demo…

  Nen paar Bilder von der Koepi-Demo…


Hier nen paar huebsche Bilder von der Koepi Demo: Endlich auch im Internet….

http://stressfaktor.squat.net/koepi.html

Danke Stressfaktor, Danke!

[squat!net]


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Hier das neue Demoplakat für die Køpi!!

  Hier das neue Demoplakat für die Køpi!!


Bild vom Koepiplakat

[squat!net]


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