[Berlin] Der KÖPI Wagenplatz ist bedroht!

2013_Koepi_BerlinLuxusloft und BioSupermarkt statt Bauwagen und Feuertonne?

Wir die Bewohner*innen der Køpi fühlen uns bedroht. Bedroht durch den Wandel den unsere Nachbarschaft durchmacht, bedroht durch die Pläne der Stadt und Investoren, bedroht von den Ideen unseres Eigentümers Siegfried Nehls.

Das Wohn- und Kulturprojekt Køpi137 befindet sich in Berlin Mitte, in der ehemaligen Nördlichen Luisenstadt. Die Gegend ist begehrt bei Spekulanten, denn die innerstädtische Lage und das alte ostdeutsche Industrieflair bieten viel Platz für sinnlose und kalte Großprojekte im Zentrum und an der Spree. Vor fast 26 Jahren, kurz nach der Wende, wurde hier jedoch ein Platz geschaffen, der mehr sein sollte als eine Geldquelle für Reiche. Ein Platz in dem Ideen und Wünsche der Nutzer*innen selbst entscheidend waren und die Zugänglichkeit für viele erlaubt war. In dem Projekte selbstverwaltet und unkommerziell betrieben wurden. So ist bis heute! [weiter ..]

[Duisburg] Linke Duisburg stimmt zum wiederholten Male gegen den letzten Bauwagenplatz in der Stadt

34. Pressemitteilung
Duisburg, 13.10.2015

Die ersten Parteimitglieder, welche die Wagenburg in Homberg besuchten, waren die Linken anlässlich eines Nachbarschaftsfestes. Sie änderten dann auch ihre Meinung und versprachen den Bewohnern Unterstützung beim Kampf um den basisdemokratischen Lebensraum (WAZ, 25.10.2014). Am 12.11.2015 sprach die Mitgliederversammlung einstimmig ihre Solidarität dem Trägerverein, Experimentelles Wohnen e.V., aus.
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[Duisburg] Freiraumkonvoi am 31.07.2015

Nicht motorisierter (Laufschuhe, Rollschuhe, Inliner, Skateboard, Roller, Fahrrad, Seifenkiste…) Freiraum Konvoi, am Freitag, 31.7.2015 um 19 Uhr; Hauptbahnhof Duisburg.

Mit anschließender Räumungsparty auf dem Bauwagenplatz in Homberg; Eingang am Ende der Südstraße.

Stimmen Sie gegen Intoleranz und für den Erhalt des Bauwagenplatzes. Schon über 1500 Unterschriften auf unserer Online-Petition.

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[Winterthur] Wagenplatz Frostschutz wird unbequem!

Communiqué vom 20. Juli 2015 „Wagenplatz Frostschutz aus Winterthur. Wir werden unbequem!“

Wir sind das Wagenplatz Kollektiv Frostschutz aus Winterthur. Wir schreiben dieses Communiqué um auf uns aufmerksam zu machen. Die Einen haben schon von uns gehört und haben uns Unterstützt, die Anderen kennen uns vielleicht noch gar nicht…

Im Moment sieht unsere Lage ziemlich prekär aus. Wir besetzen seit März 2014 in Winterthur diverse Flächen und Wiesen der Stadt Winterthur. Unsere Forderung nach einem selbstbestimmten Lebensraum in Wagen und Lastern wird hier in Winterthur nicht geduldet. Die Begründung ist, dass es nicht Zonenkonform sei. Wir wissen, dass das Leben in Bauwagen und Lastern eine Grauzone darstellt, trotzdem hat die Stadt uns beim ersten Platz einen Gebrauchsleihvertrag von März 2014 bis Januar 2015 ausgehändigt. [weiter ..]

[Winterthur] 1 Year Wagenplatz Frostschutz Festival

1 Year Wagenplatz Frostschutz Festival 1. – 3. May 2015

Friday 1. May
->Dinner & Bar< - Concerts starts at 19' Let them eat Money (Misanthrophic HC, CH) Congreed (TrashGrind D-beat death Massacre, DE) Zaprti Oddelek (Granitcore, SLO) [weiter ..]

[Wien] Wagenplatz Treibstoff in Wien wieder weiter akut räumungsbedroht

Durch einem kurzen Besuch des Präsidenten des Trabrennbahnvereines, wurde uns wiedermal ins Bewusstsein gerufen, wie akut räumungsbedroht wir eigentlich sind. Nach Jahrzehnten des Leerstandes ist ihm nun plötzlich eingefallen das er das Grundstück aktuell nutzen möchte. Es wurde uns angedroht das es jederzeit zur Räumung kommen kann, obwohl die Gerichtsverhandlung eigentlich für den 12. Juni diesen Jahres anberaumt wurde.
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[Winterthur] Info über den Wagenplatz Frostschutz

Platz hat es für diejenigen, von der die Stadt profitieren kann. Günstiger Wohnraum wird rar. Alternative Wohnprojekte sind erwünscht, jedoch nur wenn diese in die Stadtaufwertungspolitik passen. Dont shit where you eat my friend!

Wir sind das Wagenplatz Kollektiv Frostschutz
Im März 2014 haben wir eine ungenutzte Wiese der Stadt Winterthur an der Frauenfelderstrasse in Oberwinterthur besetzt.
Nach Verhandlungen mit der Stadt bekamen wir einen befristeten Gebrauchsleihvertrag bis Ende Januar 2015. Die Bedingungen waren, dass auf der Fläche von 2 Aren 6 Anhängerfahrzeuge stehen dürfen. Zugfahrzeuge oder sonstige motorisierte Fahrzeuge waren nicht erlaubt.
Wir haben uns damit arrangiert und uns auf dem Platz eingerichtet. [weiter ..]

[WIEN] Repressionswelle gegen Wagenplatz Treibstoff seit 31.8. – 2 Räumungen, 3 Festnahmen

Die seit 2009 bestehende Wiener Wagengruppe Treibstoff, die sich einem gemeinschaftlichen, alternativen, selbstorganisierten Leben verschrieben hat, hat es nicht leicht in Wien. Schon über 20 mal musste das Kollektiv mit seinen bewohnbaren Wohn- und umgebauten Lastwägen übersiedeln. Am 31. August lief eine Sondergenehmigung der Stadt Wien für ein Grundstück beim Gaswerk Leopoldau aus – die Gruppe übersiedelte notgedrungen auf eine Industriebrache. Dort wurde sie am 2. September zunächst polizeilich vertrieben, drei Tage später, am nächsten Standort, kam es aus der permanenten Belagerungssituation durch Verfassungsschutzbeamte zu einem Großeinsatz mit drei vorübergehenden Festnahmen, einer verletzten Person und einer rechtswidrigen Einziehung eines Fahrzeuges zur Kontrolle an der Landesprüfstelle. Mangels Alternativen blieb man in der Nähe des Gaswerks Leopoldau – aber  schon am Mittwochabend, den 11. September 2013, rückten Bereitschaftspolizei und Verfassungsschutz zur nächsten Räumung aus.

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[Wien] Wir rollen wieder durch Wien – Treibstoff zu Sprengstoff!!!!

Stehen wir über diesen Winter auf der Straße??

Seit sieben Jahren gibt es Wagenleben in Wien, seit vier Jahren gibt es die Wagengruppe Treibstoff. In diesen vier Jahren wurden über 20 leerstehende Grundstücke in Wien von uns zwischengenutzt und belebt.

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[Wien] Wagentruppe Treibstoff erneut auf der Straße

Seit heute morgen wissen wir, dass der Eigentümer des Grundstücks welches wir seit Freitag bewohnen uns definitiv auch nicht dulden wird. Im Gegenteil, offenbar wird sogar eine Besitzstörungsklage gegen uns in Erwägung gezogen. Für uns bedeutet das ein weiteres Mal umziehen ins Ungewisse. Um die Stadtregierung auf die präkere Lage unserer Wagenburg aufmerksam zu machen, gingen heute einige Leute ins Rathaus und übergaben den regierenden Parteien sowie der Abteilung für Stadtentwicklung folgende Aufforderung zum Dialog.

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