Berlin: Stressfaktor update

Eine schlechte Nachricht: Nach Jahren harter Arbeit, wollen die Leute des Online-Stressfaktor aufhören, und werden in Kürze eure Termine nicht mehr online stellen.
Aber die gute Nachricht ist, dass jetzt nicht alles verloren ist. Der Online Stressfaktor nutzt als technischen Hintergurnd den internationelaen Terminkalender Radar, der weiter besteht.
Damit eure Termine weiterhin veröffentlicht werden, könnt ihr diese zukünftig selbst direkt auf radar eintragen.

Alles in Berlin findet ihr auf https://radar.squat.net/de/events/city/Berlin bzw. https://squ.at/B.
Solange die Stressfaktor Seite in der bisherigen Form online bleibt, erscheinen die Termine dann auch weiterhin dort.

Jede Veranstaltungsgruppe bzw. jeder Laden hat eine eigene Gruppe, in die ihr jeweils selber eure Termine eintragen könnt.
Vermutlich hat der Stressfaktor eure Gruppe schon eingerichtet: https://squ.at/gruppen-berlin
Schickt uns ein E-Mail, und wir geben euch den Login und damit die Kontrolle über die Gruppe – und falls nötig praktische Hilfe beim Einstellen der Termine.
Und falls ihr eine neue Gruppe einrichten möchtet, dann können wir euch auch damit helfen. [weiter ..]

Berlin: Intersquat Block auf den Chaos und Diskussions Tagen 10.5. – 13.5.2018

Ihr seid eingeladen zu einem Intersquat Block auf den Chaos und Diskussionstagen im Mai in Berlin. Wir wollen Raum bieten um uns im Rahmen der Chaos und Diskussionstage im Mai über Taktiken und Techniken auszutauschen, zu diskutieren und Infos weiterzugeben .

Wir haben nicht vor einen gleichwertigen Ersatz für die Instersquat Meetings der Vergangenheit zu schaffen, es sei denn ihr wolllt es dazu machen. Wir sehen in den Tagen eine gute Möglichkeit generelle Diskussionen über Sinnhaftigkeit und Zukunft urbaner Kämpfe mit Fragen zu verknüpfen, die über die Betrachtung von Besetzungen als bloßes Werkzeug zur Befriedigung von Wohnbedürfnissen hinausgehen. Wir hoffen auf eine Diskussion über die Relevanz von Besetzungen für andere freiheitliche Kämpfe, Häuser als politische Waffen, Fragen zur Arbeit in und mit Nachbarschaften und weiteres..

Räumungen, Repression, Überwachung, Knast, Maden die die Strukturen der Unterdrückung nutzen und unterstützen sind überall, lasst uns in gegenseitiger Unerstützung zusammenkommen und den Spielstein durch ihr Herz werfen statt sie damit weiter ziehen zu lassen. [weiter ..]

Rigaer94: Aufruf zum Widerstand und Veröffentlichung von Fahndungsbildern von Polizist_innen

Der Polizeistaat entfesselt seine Möglichkeiten: Montag früh werden voraussichtlich 100 Gesichter von Menschen veröffentlicht, die im Juli an den Geschehnissen von Hamburg beteiligt waren. Die staatliche Kampagne hat den Deckmantel der Strafverfolgung vollständig abgeworfen und lanciert eine Hetze, die jeglichen Widerstand brechen soll. Schweigen wir nicht zu den Ereignissen, diesem Generalangriff auf das letzte Soziale und Widerständige. Die Gesellschaft der Denunzianten und Mörder und den Faschismus auf den Scheiterhaufen zu tragen, ist eine nicht erledigte Aufgabe.

Jedem vernünftigen Menschen ist klar, dass die Hamburger Geschehnisse eine Notwendigkeit waren. Die Lügen und Fakedebatten der Repressionsbehörden und der systemkonformen und rechten Medien haben nicht erreichen können, dass der erfolgreiche Widerstand gegen die G20 umgedeutet werden konnte. In einem der selbstbewusstesten demokratischen Regime der ganzen Welt mit einem differenzierten Gewaltapparat mit dem Image der Unbesiegbarkeit haben Zehntausende es gewagt, unter großen Risiken und mit teils erheblichen Folgen für das eigene Leben, sich zu erheben. Eine Mischung aus Protesten, widerständigen und offensiven Aktionen hat den Gipfel der Herrschenden zum Desaster gemacht. Ein Desaster für die Marke Hamburg, Deutschland und die mächtigsten 20 selbst, deren wichtigstes Treffen nun eine ungewisse Zukunft hat. [weiter ..]

[Berlin] Demo “Wem gehört die Stadt? – Gegen hohe Mieten und Zwangsräumungen” am 9.9.2017

Demonstration – 9. September 14 Uhr – Oranienplatz (Kreuzberg)
Wem gehört die Stadt?
Solidarisch gegen hohe Mieten & Zwangsräumungen! – Für die Stadt von unten!
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[Berlin] Der KÖPI Wagenplatz ist bedroht!

2013_Koepi_BerlinLuxusloft und BioSupermarkt statt Bauwagen und Feuertonne?

Wir die Bewohner*innen der Køpi fühlen uns bedroht. Bedroht durch den Wandel den unsere Nachbarschaft durchmacht, bedroht durch die Pläne der Stadt und Investoren, bedroht von den Ideen unseres Eigentümers Siegfried Nehls.

Das Wohn- und Kulturprojekt Køpi137 befindet sich in Berlin Mitte, in der ehemaligen Nördlichen Luisenstadt. Die Gegend ist begehrt bei Spekulanten, denn die innerstädtische Lage und das alte ostdeutsche Industrieflair bieten viel Platz für sinnlose und kalte Großprojekte im Zentrum und an der Spree. Vor fast 26 Jahren, kurz nach der Wende, wurde hier jedoch ein Platz geschaffen, der mehr sein sollte als eine Geldquelle für Reiche. Ein Platz in dem Ideen und Wünsche der Nutzer*innen selbst entscheidend waren und die Zugänglichkeit für viele erlaubt war. In dem Projekte selbstverwaltet und unkommerziell betrieben wurden. So ist bis heute! [weiter ..]

Frankreich: Diesen Winter kehren wir zu den Barrikaden zurück…

ZADBERLIN_posterDie Z.A.D. (Zone À Défendre – zu verteidigende Zone) in Notre-Dame-des-Landes ist ein ca. 2000 Hektar großes Gebiet von Wald und Feldern in der französischen Region der Bretagne, welches durch den geplanten Bau eines neuen, internationalen Flughafens von der Zerstörung bedroht wird. Das überflüssige Projekt (in näherer Umgebung gibt es bereits einen voll-funktionsfähigen Flughafen) wird die französischen Steuerzahler mehr als 550 Mio. Euro kosten und zur Zerstörung eines gesunden Ökosystems und historischen Gehöften führen. Seit 2005 ist das Gebiet von dutzenden Individuen, die für die Verteidigung der autonomen Strukturen, die sie dort aufgebaut haben, kämpfen. Besagte Strukturen sind zum heutigen Zeitpunkt von zusätzlichen 200-300 Menschen der verschiedensten Hintergründe bewohnt. Diese Besetzer experimentieren mit neuen Wegen außerhalb der einengenden Grenzen von Gesetz, kapitalistischer Wirtschaft und des Staatsapparates zu leben und zu organisieren. Ähnlich wie bei Konflikten hier in Deutschland (der Anti-Atom Konflikt im Wendland oder der Kampf gegen Kohleminen im Hambacher Forst) ist der Kampf um die ZAD wichtig, und das besonders wegen der Strategie die dort zum Einsatz kommt: es wird Infrastruktur der kapitalistischen Wirtschaft blockiert, während gleichzeitig ein Archipel von Kommunen, die den fundamentalistischen Kapitalismus unserer alternativlosen Welt ablehnen. Mehr als 200 Komitees und tausende Assoziationen, Organisationen, und Individuen in Frankreich und dem Rest von Europa unterstützen den Kampf. Trotzdem hat die Regierung vor Kurzem ihre Pläne, die Zone sobald wie möglich zu räumen bestätigt. Schließt euch dem Kampf an, verteidigt die ZAD und andere Kämpfe gegen kapitalistische Infrastruktur. Alle Macht den Kommunen! [weiter ..]

[Berlin] 25 Jahre Räumung der Mainzer Straße – kein Grund zur Melancholie

Über die TAZ erreichten uns am 16.11. Fragmente einer selten gewordenen Diskussion über die Perspektive der ehemaligen Häuserkämpfe in den aktuellen Auseinandersetzungen um Wohnraum in Berlin. Wir begrüßen die Diskussionsansätze und würden gerne als Projekt einige Punkte beantworten sowie innerhalb der Häuser zum Nachdenken über politische Strategien auffordern.

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[TAZ] Das ist immer noch unser Haus!

Nach dem Mauerfall wurden in Ostberlin weit über 120 Häuser besetzt. Nur wenige von ihnen gibt es heute noch. Was ist von ihrem politischen Anspruch geblieben?
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[Berlin] Hausbesuch bei BELIMA

Am 24.09 wurde die Hausverwaltung BELIMA besucht der Grund hierfür war der Vorfall, einen Tag zuvor, welcher hier kurz geschildert wird https://linksunten.indymedia.org/de/node/153892.

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[Berlin] Gescheiterte Zwangsräumung in Rigaer 94

Das morgendliche Aufwachritual wiederholt sich nun zum 2. mal, und wieder sind es erst Securitys und dann Schweine, die die Bewohner_innen im Dachboden des Vorderhauses zu räumen versuchen. Doch heute gab es eine Überraschung dank der guten Kommunikation haben sich viele Leute im Treppenhaus zum Dachboden versammelt.
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