Hausbesetzung in FfM. von der Polizei geräumt

  Hausbesetzung in FfM. von der Polizei geräumt


Bild: http://images.indymedia.org/imc/germany/9884.jpg

Presseerklärung vom 28.10.2001

Die Delta-Bau Aktionswochen in der Arbeitersiedlung City-West wurden heute, Sonntag 28.10.01, von der Polizei vorzeitig beendet

Der Geschäftsführer der ABG-Holding, Frank Junker, hat gegen die Wiederbeleber des entmieteten Wohnhauses Voltastr. 40 Strafantrag gestellt und mit drei Hundertschaften Bereitschaftspolizei aus Wiesbaden räumen lassen. Es wurden Eltern vor den Augen ihrer Kinder in einem Gefangenentransporter weggefahren,um Erkennungsdienstliche Maßnahmen durchzuführen und erst nach vielen Stunden wieder freigelassen.

Statt mit den AktivistInnen zu verhandeln und ein friedliches Ende der Aktion zu ermöglichen, hat Herr Junker es vorgezogen, die staatliche Gewalt herbeizurufen. So gab es vor dem Polizeieinsatz keinerlei Gespräche mit ihm. Und auch nach der Räumung zeigte er sich hart als es darum ging, die im Haus verbliebenen Gegenstände wieder abzutransportieren. Wichtiger war es ihm, das zum Abriss vorgesehene Haus nach “Schäden” und Sachbeschädigungen zu durchsuchen. Dabei waren es seine Handwerker, die das Haus beschädigt haben, als sie mutwillig die Wasser- und Strominstallationen zerstörten.

Durch seine starre Haltung und seine mangelnde Bereitschaft zu Verhandlungen hat Frank Junker bewiesen, dass es mit seinem Demokratieverständnis nicht weit her ist – er arbeitet gegen die Interessen der MieterInnen aus städtischen Wohnungen. Wie es anders gehen kann, haben Polizei und Vertreter des Bundesvermögensamtes bei der Aktion in der Schumannstr. 59 Anfang September bewiesen. Statt auf staatliche Gewalt wurde auf Dialog gesetzt. Die AktivistInnen haben ihrerseits die Zusagen eingehalten und das Haus freiwillig geräumt. Eine solche Lösung wäre auch in der Voltastraße möglich gewesen. Der Polizeieinsatz war in dieser Form vollkommen unnötig und überzogen, was sich auch daran zeigte, dass es von Seiten der AktivistInnen zu keinerlei Widerstand gekommen ist. Von einem Angestellten, der letztendlich im Dienste der Kommune steht, erwarten wir mehr politisches Feingefühl. Ein soziales Problem, wie der anhaltende Mangel an günstigem Wohnraum, insbesondere für größere Gruppen und andere Formen des Zusammenlebens, lässt sich nicht durch polizeiliche Gewalt lösen.

Wir fordern die Parteien im Römer auf, Druck auf Frank Junker, Hüter über tausende von städtischen Wohnungen auszuüben, um

1. die Herausgabe unserer in der Voltastrasse verbliebenen Gegenstände zu ermöglichen 2. die Strafanzeigen zurückzuziehen 3. endlich bezahlbaren Wohnraum für Wohngemeinschaften, Gruppen und Initiativen zur Verfügung zu stellen.

Frankfurt am Main, den 28.10.01

initiative gemeinsames leben im 21.jahrhundert + ProWoKultA e.V. “Projekte für Wohnen, Kultur und Aktion” + Street re.public + Wagenplatz Rödelheim + Wohnprojekt Fritze “anders wohnen, anders leben e.V.” + BAF “beatz against fascism” + Playground + Jugendliche JuZ- Bockenheim

weitere info´s unter www.igl21.de

eMail: mail [at] igl21 [dot] de Homepage: http://www.igl21.de

[squat!net]


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Berlin: TEK bleibt!

  Berlin: TEK bleibt!


Das Bezirksamt hat angekündigt, sich ab dem 31.12.2001 die Hälfte des Geldes für Kinder- und Jugendeinrichtungen in freier Trägerschaft zu sparen. Aber da sich das kurz vor der Wahl Scheisse macht, hat die Jugendstadträtin den Termin der Kürzungen um drei Monate nach hinten gesetzt. Das macht auch keinen grossen Unterschied! Dadurch sind alle Kinder- und Jugendprojekte in Kreuzberg/Friedrichshain akut von der Schliessung bedroht. Jetzt wo sie Krieg machen, brauchen sie natürlich Kohle und die wollen sie sich bei Kindern und Jugendlichen holen. Es gab eine Aktion, bei der Misthaufen an die Jugendstadträtin und die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses verteilt wurden. Am 26.10. wird es von 15.00 bis 22.00 Uhr einen Aktionstag unter dem Motto “Wir bleiben alle!” vor der TEK (Oranienstr. 36) mit Kickerturnier, Filmen, Siebdruck, Essen, Trinken und wahrscheinlich auch irgendwas selbstgebautes zum Skaten geben. Mittwochs ist Aktionsplenum in der TEK um 16.00 Uhr. Die TEK gibt es seit fast 20 Jahren und es wird sie weiter geben! Weitere Infos unter http://www.tek36.de

leute vom tek


Hier ein Text von der AG SOZIALES ZENTRUM “CARLO GIULIANI”

  Hier ein Text von der AG SOZIALES ZENTRUM “CARLO GIULIANI”


Seit den Massenprotesten von Seatle gegen die WTO 98´wächst eine globale antikapitalistische Bewegubg heran, die den Herrschenden zunehmend Kopfzerbrechen bereitet. Über den Bildschirm der Volksdroge TV flimmern RIOT – Bilder in alle Welt und Worte wie Seatle,Göteburg und Genua fressen sich ins kollektive Bewußtsein – Widerstand ist möglich und notwendig, der Todgeglaubte Traum von einer besseren, gerechteren, klassenlosen Geselschaft lebt !!

Der siegessichere Kapitalismus kämpft mit einer weltweiten Rezession, die nach dem brutalen Anschlag auf das WTC endgültig zum Ausbruch gekommen ist. Langsam merken sie, das ihr System aufgebaut auf kleine Papierfetzen, Lügen und Leute mit Waffen, die an die Lügen glauben so nicht funktioniert.

Wie eine Gruppe von Menschen in Berlin, die sich nach dem erlebten Terror gegen die Massenproteste in Genua gefunden haben, wollen etwas dazu beitragen, die weltweite Bewegung gegen das System des Terrors und der Ausbeutung zu tragen Dazu müssen wir die öffentliche Wahrnehmung besetzen. Wir denken, das ein guter Ansatz dafür das besetzen von Häuseren usw. ist.

Also: Kommt zu unseren Veranstaltunmgen – immer Mittwochs in der KVU Kremmenserstr. 9-11 (Prenzlberg) – 4.11. ab 19 Uhr BesetzerInnenmovies, Gespräche und Snacks – organisiert euch in Gruppen, die besetzen – Meldet uns Leerstände – Tut was

Anmerkung von [squat!net]: wir haben den Text an einigen Stellen zusammengekürtzt, auch sind wir nicht völliger Meinung dieses Textes, wir finden es aber doch wichtig ihn ins Netz zu stellen, weil wir hoffen das so vieleicht mal eine Auseinandersetzung entsteht.

In diesem Sinne

[squat!net]


6:0 für die Rigaer ??

  6:0 für die Rigaer ??


… Eigentlich sollten heute die nächsten Klagen vor dem Amtsgericht Lichtenberg in der Sache Beule gegn die 94 verhandelt werden. Aber es kam doch ein wenig anders…. Komischerweise hielt es die klagende Seite, also Beule bzw. sein Anwalt aus unerfindlichen Gründen nicht nötig vor Gericht zu erscheinen, weswegen aus der Klage eine “Versäumnisklkage” bzw. ein “Versäumnisurteil” wurde, soll heißen sollte Beule nicht innerhalb von zwei Wochen einen neuen Termin beantragen, geht auch diese Runde an die 94 !!! Noch ist also nix entschieden und es bleibt nur eins… ABWARTEN

Trotz alledem

DER KAMPF GEHT WEITER !!!!

RIGAER 94 BLEIBT !!!

[squat!net]


Rigaer 94 bleibt!

  Rigaer 94 bleibt!


Am Donnerstag, den 11.10.2001, werden vor dem Amstgericht Lichtenberg (Roedeliusplatz 1, Saal 157) um 9.00 Uhr zwei weitere Räumungsklagen gegen die Rigaer Strasse 94 (Berlin-Friedrichshain) verhandelt. Fünf der 23 Klagen hat der sogenannte Eigentümer Suitbert Beulker schon verloren. Sollten diese Klagen jetzt verloren werden, gibt es abends um 18.00 Uhr eine Kundgebung. Achtet auf weitere Ankündigungen und kommt zahlreich zum Prozess.

[squat!net]


Nazis machten Stress

  Nazis machten Stress


…tauchten doch auf einmal ein paar Nazis auf. Nachdem einige von Ihnen eindeutig als eben solche erkannt wurden, (Kameradschaft Treptow) wurden diese eindeutig schnell und handfest überzeugt, doch lieber das weite zu suchen. Komischerweise brauchten einige “mehrmalige” Aufforderungen, bis sie dem Wunsch von PassantInnen folgeleisteten. Die Kurz danach eintreffenden Sportschützen inkl. 6 Zivis, nahmen nun auch beriegig die Anzeigen der Nazis auf und waren sich nicht zu BLÖDE mit einem “betroffenen”, welcher nur Fußballfan, aber kein Nazi sei das Gelände wo die Party stattfand zu betretten und dümmlich in einer Ecke zu stehen. Wir halten es für einen Witz das sich die BetreibertInnen, oder wer auch immer mit den Cops geeinigt haben das sie auf´s Gelände kommen, auch wenn die Bullen außer am Tor stehen nichts weiter machten.

NAZIS ANGREIFEN !!!

BULLEN BÄH !!!

[squat!net]


Bullen in der Kadterschmiede [Rigaer 94] Berlin

  Bullen in der Kadterschmiede [Rigaer 94] Berlin


Unter dem Vorwand der Lärmbelästigung, und mit zu Hilfenahme eines feigen Ablenkungsmanövers gelang es den Weißhelmchen in die Schmiede einzudringen. Sie täuschten einen Einsatz im Vorderhaus vor, und als ein Mensch von hinten sich desgleichen versichern wollten und darum die Tür einen Spalt öffnete drangen 3 Zivis gefolgt von so 15 anderen Deppen in die Räume des Vereins ein, wobei sie leider auch noch die Schlüssel erbeuten konnten. Erstmal drinnen, brachten sie die Kasse und einige sog. (laut Bullen) Preisschilder in ihre Gewalt und sahen das als Beweis für einen illegalen Kneipenbetrieb. Da sich glücklicherweise immer mehr UnterstützerInnen aud dem Hof versammelten, forderte der Türstehercop leicht ängstlich mehr Beamten von seinem Einsatzleiter, was dieser auch gleich erfüllte und nach Kollegen über Funk verlangte, welche auch schnell eintrafen. Jetzt wurden alle BesucherInnen aus den Räumen eskortiert und zusammen mit den UNterstützerInnen und Anwendung von Verbaler und Körperlicher Gewalt auf die Straße und später bis zu Kreuzung Liebig/Rigaer getrieben. Auffallend war mal wieder die hohe Gewaltbereitschaft der Zivicops, sowie das bekannte platte niveau – na is ja nix neues Gerade sind die Bullen weg, fahren nur noch im Minutentakt an der Schmiede vorbei

KADTERSCHMIEDEN VERTEIDIGEN !!!!

HEUTE IS NICHT ALLER TAGE…….

RIGAER 94 BLEIBT !!!

[squat!net]


Zum heutigen Naziauflauf !!!

  Zum heutigen Naziauflauf !!!


tja das war ja wohl nix….. da unsere lieben stressis gerade mal im urlaub sind, übernehmen wir, wir hoffen das wir es halbwegs hinbekommen also: wir finden es falsch, von einem erfolg zu sprechen – zwar sind die nasen nicht so gelaufen wie angekündigt, sondern umgeleitet durch leere seitenstrassen und um ein vieles kürzer, aber sie sind gelaufen, also kann mensch nicht von einem erfolg sprechen. sicher ist das die nazis an einigen stellen eier, böller und pyros bekommen haben, das ist schön, aber auch keine große verhinderung die weißhelmchen standen in massen überall, auch wenn sie teilweise ziemlich unkoordiniert aussahen und teilweise 15 minuten brauchten bis nachschub da war, es wäre also mehr möglich gewesen….. tja und “wir” waren a) zu wenige b) fehlte es mal wieder an infos und koordinierung (außer vieleicht bei kleingruppen und organisierten) usw. also im großen und ganzen das übliche….

liebe leute geht mal in euch, macht euch mal nen kopf organisiert euch und baut strukturen auf !!!! was wir können – könnt ihr auch !!!

ps: fotos werden die tage nachgeliefert – ab 7.10 bei stressfaktor

[squat!net]


3.10. – Desaster Area Berlin – Hass auf Deutschland !!!

  3.10. – Desaster Area Berlin – Hass auf Deutschland !!!


– NPD-Aufmarsch am 03. Oktober 2001 in Berlin darf mit veränderter Route stattfinden – Gegenkundgebung am Lehniner Platz eingeschränkt erlaubt – Die Nazis dürfen am 03. Oktober in Berlin demonstrieren. Ein Verbot der Veranstaltung sei gerichtlich nicht durchsetzbar, teilte eine Sprecherin der Berliner Innenverwaltung mit. Die Bestätigung sei jedoch mit Auflagen verbunden, darunter einem veränderten Streckenverlauf. Über die neue Strecke gab die Sprecherin keine Auskunft. Die Gegenkundgebungen sind bisher genehmigt, allerdings wurde die Kundgebung am Lehniner Platz mit der Auflage versehen, dass sie nur in der CICEROSTRASSE stattfinden darf. Alte Route: um 10.00 Uhr am S-Bhf Halensee Auftaktkundgebung Um 11.00 Uhr soll sich der Marsch über den Kurfürstendamm zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Bewegung setzen, dort soll eine Zwischenkundgebung der Nazis abgehalten werden. Danach wollen die Nazis über die Kantstrasse wieder zum S-Bahnhof Halensee ziehen, wo ihre Abschlusskundgebung stattfinden soll. Achtet auf neue Infos !!!!

Wenn Naziaufmarsch in Berlin: dann mit allen Mitteln verhindern! – Antifa heisst Angriff!

Antifa Infotelefone: (030) 27 56 07 56 AAB 0177-4770368 unabhänige Antifa

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