Paris: Aktions- und Solidaritätswoche gegen die Repression, vom 20. bis 27. Februar 2011

 

Die Verwaltung der Migrationsbewegungen ist eine Priorität der Regierenden. Im Kontext eines insgesamt härter werdenen sozialen Klimas geht es vor allem darum, sich die den Bedürfnissen der Wirtschaft entsprechenden Arbeitskräfte genaustens auszusuchen. Dieses Ausleseverfahren erfordert auch das Einsperren von unerwünschten Personen, scharfe Kontrollen an den Grenzen und auf den Straßen, die Verknappung von Visa und ein verstärktes Vogehen gegen diejenigen, die auf die eine oder andere Art und Weise gegen die Kontrolle der Migrationsbewegungen kämpfen. Seit einigen Jahren legen Polzeikräfte verstärkt Dateien über Menschen an, die gegen Abschiebeknäste, Straßenrazzien und gegen die Abschiebemaschinerie im Allgemeinen kämpfen. Die Innenminister der europäischen Union treffen sich immer häufiger, um noch intensiver das zu bekämpfen, das ihrer Einschätzung nach eine Gefahr darstellt: “die illegale Einwanderung und der Terrorismus”. Gleichzeitig werden die Kämpfe in Solidarität mit den Sans-Papiers in polizeiliche Kategorien einsortiert, wie zum Beispiel in die der “kriminellen Vereinigungen”, der “organisierten Bande” oder auch der “anarcho-autonomen Strömung”, von der eine terroristische Gefährdung ausgehe. Diese Kategorien konstruieren ein Feindbild, das je nach Bedarf einsetzbar ist, egal ob es sich um den “Fremden” oder den “Feind im Inneren” handelt.

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Hamburg: wütende Solidemo für Liebig 14

Am 2.2.2011 zogen etwa 500 Menschen unter dem Motto “One Struggle, one Fight Liebstr. 14 bleibt” aus dem Hamburger Schazenviertel zur Hafenstraße. Die Solidemo begann um 20 Uhr vor der Roten Flora, als sich bis 20:30 Uhr klein Anmelder fand, formierte sich die Demo und ging spontan los. Die hamurger Bullen hielten den Auzug nach wenigen Meter auf. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten und die Bullen wurden mit Pyro und Falschen angegriffen. Weitere, halbherzige Versuche die Bullensperre zu durchbrechen, scheiterten.
Nach 20 Minuten fand sich dann doch ein Anmelder und eine kraftvolle Demo zog unter “Miete verweigern, Kündigung ins Klo, Häuser besetzen sowieso” “Bambule” “One Struggle, one Fight, Liebstr. 14/ Rote Flora bleibt” nach St.Pauli.

Auf der Reeperbahn, sollte die Demo direkt zur Hafenstr. führen, jedoch lösste sich aus der Demo einige Teilnehmer und lief die Reeperbahn runter. Die Planlosen Bullen, versuchten hektisch dies zu unterbinden, bekammen den wütenden Mob nicht mehr unter Kontrolle. Der zog dann durch mehrere Straßen selbstständig Richtung Hafenstr.
Dort wurden Barris gebaut und das ein oder andere Feuer loderte auf. Bis 22 Uhr waren immer wiedr Kleingruppen unterwegs, dass ein oder andere soll wohl noch zu Bruch gegangen sein.

Soligrüße nach Berlin!

liebigbleibt

Kopenhagen: Solidemo für Liebig 14

02.02.2011

Es waren ungefähr 200 AktivistInnen die sich in Kopenhagen an der Solidemo mit Liebig14 beteiligten. Vom Sammelplatz in der Nähe der Dronning Louise’s-Brücke, Einfallstor zum überwiegend links-alternativen Stadtviertel Nörrebro, ging es im raschen Tempo in Richtung deutsche Botschaft.

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