Frankreich: ZAD, Pressemeldung vom 30. Oktober:”Wir sind immer noch da !”

Heute seit 8.00 Uhr morgens versuchen Hunderte von Polizisten die BewohnerInnen des Orts la Saulce in Notre-Dame-des-Landes und stoßen auf einen entschlossenen Widerstand der vielen Leute, die zum Teil in den Baumhütten oder auch hinter den am Wochenende gebauten Barrikaden auf der D81*stehen.

Mindestens drei BesetzerInnen sind durch Gummigeschoss oder *ohrenbetäubend laute Granaten der Polizei* verletzt worden.

« Ich muss feststellen, dass die Republik noch einmal Waffen benutzt, um den Widerstand zu unterdrücken », erklärt Gaël, der beim Angriff der Polizei anwesend war. [weiter ..]

Frankreich: Räumungen und Widerstand auf der ZAD

Die Raeumungen auf der Zad sind in vollem Gang. Noch ist es nicht zu spaet den Vinci Flughafen aufzuhalten.
Die Raeumungen auf der ZAD sind in vollem Gang. Seit Dienstag letzter Woche wurden 11 der insgesamt ueber 30 besetzten Haeuser, Felder und Waelder auf der Zad mit erheblichem Polizeiaufgebot geraeumt. Einige wenige davon wurden dem Erdboden gleichgemacht, andere von uns bereits wiederbesetzt. Der Widerstand ist stark. Um den “Sabot”, ein kollektiver Garten, herum wurden zahlreiche Barrikaden errichtet, die den vollgeruesteten Vincischergen das fuerchten lehren. Selbige wissen sich nicht anders zu helfen als direkt mit Traenengas auf Leute zu schiessen. Sowohl die Schussweise als auch die Menge (200 Kanister in 4 Stunden) sind Illegal und hoechst gefaehrlich. Eine Person wurde bereits am Arm verletzt andere haben Schlagstoecke am Bein abbekommen. Die Polizeigewalt ist geringer als man das sonst so kennt, die Praefektuer versucht bis jetzt das Bild einer sauberen Gewaltfreien Raeumung zu vermitteln, was genauso illusorisch ist wie ein gruener Flughafen allerhoechster Umweltguete. [weiter ..]

Frankreich: ZAD Besetzung! Räumungsgefahr!!

Nach beinah eineinhalb Jahren dauerhaft auf der ZAD ( Zone à défendre – zu verteidigende Zone ) bei Notre dame des Landes in Frankreich lebend, habe ich es endlich geschafft das zeitliche und geistige Vakuum zu durchbrechen, und den Artikel zu schreiben den ich ursprünglich im Sommer letzten Jahres schreiben wollte. Im Nachhinein find ich das gar nicht so schlimm, denn ich hätte sicher nicht viel mehr zu sagen gehabt als die Übersetzung der Historik. [weiter ..]