Besetztes Haus in Zürich-Seebach (CH) von Bauarbeitern geräumt

 

  Besetztes Haus in Zürich-Seebach (CH) von Bauarbeitern geräumt

 


Das besetzte Haus am Höhenring im Stadtteil Seebach bekam heute Besuch von unfreundlichen Bauarbeitern. Der Vertrag, der für eine Art “Zwischennutzung” abgeschlossen war, lief am gestrigen Dienstag, den 27. Mai aus.

Das Ultimatum welches die Bauarbeiter stellten, lief um 16:00 Uhr aus – bis dahin hatten die BewohnerInnen des Hauses alle Hände voll zu tun, um das Haus auszuräumen. Danach begannen die Arbeiter direkt mit der Zerstörung des Hauses, obwohl kein offizieller Abrisstitel für das Haus vorliegt.

Das besetzte Haus bestand eigentlich aus zwei Teilen: Ein unteres, kleineres Häuschen im Garten und ein grösseres Objekt, direkt an der Strasse gelegen. Durch die Aktion der Arbeiter geriet besonders das untere Haus in Mitleidenschaft. So wurde beispielsweise eine ganze Wand mit einem Bagger zerstört. Im oberen Haus wurden “lediglich” Fenster und Türen kaputtgeschlagen.

Am Abend gegen 17:00 Uhr gab es eine Spontandemo durch die Zürcher Innenstadt.

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und noch ne Besetzung in Berlin …

  und noch ne Besetzung in Berlin …


heute nachmittag wurde ebenfalls im Rahmen der Aktiontage für die Rigaer 94 die Scharnweberstrasse 37 in Berlin Friedrichshain besetzt !!!

die Anhänger vomn Team Green standen ziemlich auf der Leitung – und – wie es scheint haben sie wieder keinen erwischt,sowas aber auch 🙂

VIVA !!!!

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berlin: pds-zentrale am rl-platz besetzt

  berlin: pds-zentrale am rl-platz besetzt


für den erhalt von wagenburgen und hausprojekten in der stadtmitte und überall!!!

PDS-Zentrale besetzt

Soeben haben AktivistInnen im Rahmen der Aktionen gegen die Räumung des autonomen Wohnprojekts Rigaer94 die Gebäude des Landesverbandes Berlin der PDS – das Karl-Liebknecht-Haus in der Kleinen Alexanderstraße 28 in 10178 Berlin – besetzt.

Ein Flugblatt mit folgenden Inhalt wurde den ?politisch Verantwortlichen? übergeben:

?HALLO REGIERUNGSPARTEI!!! Die Rigaer 94, ein autonomes Wohnprojekt in Berlin-Friedrichshain, wurde am 7.5. teilgeräumt. Ein privater Sicherheitsdienst sorgt durch Aussperrungen von NutzerInnen und BewohnerInnen seitdem für die Zerstörung des Wohn- und Kulturprojekts. Der schwarze Kanal, eine Wagenburg, soll ebenfalls aus der Stadtmitte vertrieben werden und auch andere linke Projekte sind von Zerstörung oder Vertreibung bedroht.

Wir wehren uns gegen die Vertreibung aus unseren Häusern, Straßen und von unseren Plätzen. Wir wollen unkontrolliert und selbstbestimmt leben. Berlin dreht durch – wir drehen frei. Deswegen ist dieser Aktionstag einberufen worden – gegen den deutschen Einheitsbrei der Konformität, des Konsumzwangs und der Kontrolle.

Berlins Innenstadt wird umstrukturiert und durchsaniert. Wer hier leben mag, muss Geld haben. Die Mieten schnellen in die Höhe, die Straßen werden sauber und ehemals bunte Kneipenkollektive müssen Edelcafes weichen. Öffentliche Plätze sind nicht mehr für alle da. Überwachungskameras und private Sicherheitsdienste kontrollieren, dass Unerwünschte nicht an diesen Orten sind, die einem kaufkräftigen und konsumwilligen Publikum vorbehalten sein sollen.

Ihr, die sog. ?politisch Verantwortlichen? Berlins, macht jeden Scheiß mit und zeigt euch als willige Vollstrecker einer widerlichen Politik des sozialen Kahlschlages. Ihr seid verantwortlich für die Schließung sozialer Einrichtungen. Ihr seid verantwortlich für das Ende der Lehrmittelfreiheit. Ihr seid verantwortlich für die fortschreitende Vertreibung und Zerstörung linker Projekte. Ihr begreift den Siegeszug der kapitalistischen Umstrukturierung als Erfolg eurer Politik. Ihr trefft Entscheidungen, die unser Leben massiv einschränken. Das muß ein Ende haben – ab jetzt entscheiden wir.

Wir werden unseren Widerstand durch ein Bunt/schwarzes Allerlei sichtbar machen. Wir wissen, dass es anders geht. Wir werden uns das nehmen, was wir brauchen: Kino, Schwimmbad, UBahn, und natürlich auch Häuser und Plätze zum wohnen und leben. Wir nehmen uns die Stadt zurück. Hört die Korken knallen – das Fest ist am laufen. Viva la revolucion.

lang, wild und gefährlich lebe die radikale linke für ein besseres leben für alle gegen ausgrenzung und vertreibung schluß mit schluß – berlin umsonst? (Zitat Ende)

kommt vorbei!

checkt  http://rigaer94.squat.net

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Kurzes Update vom heutigen Aktionstag

  Kurzes Update vom heutigen Aktionstag


also so sieht es im Moment aus: Es gab zwei Besetzungen , eine in Mitte [nähe Potze-Platz] und eine Im Prenzelberg Team Green inzwischen vermehrt in Fhain vertreten…. mal sehen was noch kommt !!!!

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PDS Besetzung in Berlin beendet

  PDS Besetzung in Berlin beendet


Am 12.5.03 wurde die PDS Gesch�ftsstelle in Berlin-Friedrichshain aus Protest gegen die andauernde R�umung der Rigaer94 besetzt. Nach acht Tagen haben wir heute die Besetzung beendet. Politisch war die Sache ausgereizt, die PDS hat zugesagt den von den BesetzerInnen gestellten Forderungen nachzukommen. (kurzfirstige Ersatzr�ume, Runder Tisch, Anfrage �ber Kosten der Polizeieins�tze der letzten Wochen…) Mal gucken was die PDS jetzt macht, wiederkommen k�nnen wir jeder Zeit…. Au�erdem gibt es ja auch noch am Freitag den Aktionstag – also dem Senat auf die Pelle r�cken!

In diesem Sinne – heute ist nicht alle Tage…

Weg mit der Berliner Linie! F�r wilde, freie, selbstbestimmte Lebensr�ume! Kapitalismus abschaffen!

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Sowas wie ne Besetzung oder auch

  Sowas wie ne Besetzung oder auch


Wie uns soeben bekannt wurde haben Leute ein Opbjekt in der Dolzigerstrasse in Berlin Friedrichshain besetzt !!! Vor dem Haus sollen nen paar UnterstützerInnen sein, sowie Team Green und PDS…. Das ganze scheint allerdings nicht ganz so gelaufen zu sein wie es gedacht war, angeblich sollen die Leute sich schon nicht mehr im Haus befinden,hehe….. naja besser ein guter Rückzug un ein hoffentlich besser näxter Versuch als unnötige Festnahmen…..

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Aufruf zur Wagenplatzdemo

  Aufruf zur Wagenplatzdemo


Demonstrationsaufruf Für den Erhalt von Wagenplätzen in Kassel! Samstag 17. Mai – Auftakt um 11.00 Uhr am Kulturzentrum Schlachthof (Mombachstrasse/ Nordstadt) – Nachmittags Flohmarkt, Vokü am Hafen, Abends Hafenbar Deluxe

Seit fast 5 Jahren besteht der Bauwagenplatz am Fuldahafen. Obwohl für die

Fläche keine Bebauungspläne vorliegen, soll der Wagenplatz Ende Juli 2003 geräumt werden. Das für einen Wagenplatz sehr geeignete Gelände wird dann brach liegen. Dennoch sind wir, aufgrund des richterlichen Beschlusses bereit zu gehen. Doch wohin?

Wir haben der Stadtverwaltung fünf Flächen, die in ihre Grundstücksverwaltung fallen, vorgeschlagen. Doch die Stadt Kassel lehnt bisher alle Alternativflächen ab. Es gibt keinerlei Vorschläge seitens der Stadt für ein anderes Gelände. Mit der jetzigen Haltung der Stadtverwaltung wird eine Räumung in Kauf genommen, die nicht in unserem Interesse liegt. 20 Personen werden ihren Wohnraum verlieren! Wir hingegen meinen, wo ein politischer Wille ist auch ein Weg.

Deshalb werden wir am Samstag den 17. Mai für kulturelle Vielfalt in Kassel, alternative Wohnformen und den Erhalt von Wagenplätzen in Kassel demonstrieren. Die Demonstration wird von Bauwägen und Zugmaschinen begleitet.

Route: Demoauftakt Kulturzentrum Schlachthof Mombachstr. 12, 1. Kundgebung am Stern 2. Kundgebung Opernplatz Abschlußkundgebung ca. 14 Uhr Königsplatz

Programm: Redebeiträge von dem Wagenplatz Bambule (Hamburg) und Hafen 23 (Kassel) Sambaband, live DJane und politischer Laufsteg (politic-models)

Wir fordern die Stadt Kassel dazu auf sich für den Erhalt eines Wagenplatzes in Kassel einzusetzen!

Diese Forderungen unterstützen bisher

Adresse: am hafen 23 – 34125 kassel

>> Ergänzung zufügen

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Karlsruhe: Geldstrafe für symbolische Hausbesetzung

  Karlsruhe: Geldstrafe für symbolische Hausbesetzung


Das juristsiche Nachspiel der symbolischen Hausbesetzung begann gestern beim Strafverfahren gegen zwei der insgesamt 25 Angeklagten mit einem faustdicken – bürgerlichen – Skandal: Dabei verbirgt sich der Skandal letztlich nicht in der Verurteilung der beiden Angeklagten zu einer Geldstrafe. Vielmehr konnte mensch bei der Proezessbeobachtung feststellen, dass der Staatsanwalt statt seiner selbst einen Referendar in die Verhandlung geschickt hat. Dieser Referendar verlas zu Beginn die Anklageschrift, zu den aufgerufenen Zeugen (ca. 8) hatte er keinerlei Fragen. Erst als der Richter fragte, ob man sich auf eine Einstellung des Verfahrens verständigen könnte – und hierzu bedarf es der Zustimmung von Rechtsanwalt und Staatsanwalt – gab er folgendes zu Protokoll: “Der Staatsanwalt hat mich angewiesen, einer Einstellung nicht zuzustimmen!”. Also musste ein Urteil gesprochen werden. Doch kein Urteil ohne Plädoyers der Anwälte. Auch hier ließ der Junior-Staatsanwalt durchblicken, dass er weder die Befugnisse noch das offensichtliche Vermögen besaß, auf die Aussagen der Verhandlungen einzugehen. Ohne jeden Bezug formulierte er, dass die Straftatbestände Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung hinreichend begründet seien. Durchaus peinlich, auf eine Verurteilung wegen Sachbeschädigung zu bestehen, wenn gar der Richter schon während der Verhandlung zu verstehen gab, dass er keinen Anhaltspunkt für eine Sachbeschädigung sieht. Der Skandal dieses Prozesses verbirgt sich also in dem Umstand, dass die Staatsanwaltschaft offensichtlich kein Interesse an den Aussagen der Zeugen (und das waren in der Mehrzahl Polizeibeamte) zu haben schien. Vielmehr war das geforderte Strafmaß bereits im Vorfeld festgesetzt worden. Eine Verhandlung wird unter derartigen Bedingungen zur Farce – und bestätigt im konkreten Fall aufs Neue, dass es nicht um den eigentlichen Sachverhalt ging, sondern vielmehr um die pauschale Verurteilung einer Gesinnung. Soweit eine kurze Kritik des Prozesses – aus bürgerlicher Sicht. Ein anderes ist mit Sicherheit die generelle Kritik an einem derartigen Verfahren, wie sie einige Aktivisten der Villa Zapata am Vormittag zu üben versuchten: Abermals wurde eine symbolische Besetzung unter dem Motto “Eigentum vergiftet!” durchgeführt. Die Aktivisten erklärten hierzu, dass durchaus ein Bezug zu den anhängigen Verfahren hergestellt werden sollte: Schließlich säßen die Angeklagten vor Gericht, weil das Privateigentum in unserer Gesellschaft erstrebens- und schützenswert ist. Aber gerade das Konzept “Privateigentum” sei einer der wesentlichen Voraussetzungen für die Ungleichheit von Menschen.

Kommt am Samstag nach Karlsruhe: Demo der Villa Zapatistas auf den Karlsruher Geigersberg – ein Ballungsraum der Vermögenden.

Treffpunkt: 17.Mai 2003 – Schlossplatz in KA-Durlach (!)

Infos soll es auf der Homepage der Roten Antifa Karslruhe [rak] geben: www.rak.antifa.net

Hier jetzt die Erklärung:

Die symbolische Aktion, um die es heute geht, sollte auf leerstehende Häuser hinweisen. Die Wohnraumsituation in Karlsruhe hat sich in den letzten Jahren wieder gravierend verschärft. Wenn es um die finanzstarken Menschen geht, dann tut die Stadt einiges dafür, damit sich Menschen mit entsprechendem Geld in Karlsruhe niederlassen.

Wenn es aber z.B. um sozialen Wohnunsbau geht, werden die Mittel gestrichen. Menschen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind, sehen sich oft mit einer unerträglichen Wohnsituation konfrontiert – bis hin zur Obdachlosigkeit. Davon betroffen sind besonders Flüchtlinge und die Obdachlosen selbst. In den ihnen zugeteilten Wohnkasernen ist an ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben nicht zu denken.

Allerdings: Diese Situation ist von der Stadt Karlsruhe gewollt, denn sie selbst läßt Gebäude in städtischem Besitz leerstehen, anstatt sie für soziale Projekte zur Verfügung zu stellen. Jeder Winkel der Stadt soll kompromisslos einer privaten Vermarktung zur Verfügung stehen.

Dies zeigt sich am Beispiel des HfG-Flügels der Schwarzwaldstr. 79, der im Dezember 2002 von autonomen SozialarbeiterInnen wieder hergerichtet werden sollte. Unter dem Namen “Villa Zapata” sollte dort ein soziales Zentrum eingerichtet werden. Das Gebäude wurde zu diesem Zweck im vergangenen Jahr zweimal instand besetzt und beide Male nach wenigen Tagen von der Polizei wieder zerstört – eine Zerstörung im Auftrag der Karlsruher Stadtverwaltung.

Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, fand am 18.Januar eine Kundgebung statt, und gleichzeitig eine symbolische Besetzung des seit etwa 15 Jahren leerstehenden Hauses in der Reinhold-Frank-Str.52.

Die Aktiven der “Villa Zapata” befinden sich mit diesen Aktionen in guter Gesellschaft. Projekte, wie die Ex-Steffi am Hauptbahnhof, oder die Wagenburg bei Hagsfeld wurden nur möglich, weil sich die Leute damals nicht mit einem “Nein” der Stadtverwaltung abgefunden haben. Sie haben für ihre berechtigten Anliegen gekämpft und sind dabei bis an die Grenzen des Erlaubten gegangen. Nur deshalb sind diese Projekte heute legalisiert und sogar Vertragspartner der Stadt Karlsruhe.

Wir hegen deshalb Smpathie für die Aktion in der Reinhold-Frank-Str. Zumal diese symbolische Aktion das richtige Gebäude getroffen hat: Der Hausbesitzer, Winfried Gruber mit seiner Bauträger-Firma “BTS”, läßt es genauso mutwillig verkommen, wie die Stadtverwaltung den Gebäudeflügel in der Schwarzwaldstraße. Im Falle der Reinhold-Frank-Str schon seit mehr als 10 Jahren.

Auf diese Mißstände hatte die Aktion am 18. Januar hingewiesen. Den am Haus eintreffenden Polizisten wurde der Symbolcharakter der Aktion erklärt. Auf den offenen und freundlichen Charakter der Aktion reagierten die später nachkommenden Polizeikräfte unangemessen aggressiv. Willkürlich wurden 25 Personen im Haus festgehalten, deren Personalien genommen und diese Personen damit zu Hausbesetzern gemacht. Darunter auch einige 13- bis 15-jährige Jugendliche. Die daraus erfolgten Strafbefehle und Prozesse stehen in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Ereignissen am 18. Januar.

Doch damit nicht genug, die Ermittlungsbehörden gehen noch weiter: Da wird eine Wohnung durchsucht, weil nach vermeintlichen Führungsstrukturen gefahndet wird, da werden wahllos Leute mit bunten Haaren auf den Friedensdemos nach den Geschehnissen am 18. Januar befragt, da werden Handys und email-Zugänge überprüft, Eltern angerufen, mit der Behauptung, ihre Tochter hätte Kontakte zu einer kriminellen Vereinigung. Das alles, wegen einer harmlosen symbolischen Besetzung. Erst letzte Woche wurde wieder ein Wohnung durchsucht, um vermeintliches Beweismaterial sicherzustellen. Daß der eigentliche Grund für diese Einschüchterungen woanders liegen muß, ist offensichtlich. Die tatsächlichen Geschehnisse am 18. Januar rechtfertigen in keiner Weise einer derartige Verfolgung durch die Polizei.

Offensichtlich leidet die politische Polizei, die Abteilung Staatsschutz unter penetranter Überbesetzung. Wir möchten deshalb anregen, diese Abteilung in den kollektiven Vorruhestand zu verabschieden.

Wir, die 25 Angeklagten, fühlen uns in unserer Gesinnung verfolgt. Wir kritisieren den beschriebenen gesellschaftlichen Normalzustand und wir beteiligen uns an entsprechenden Aktionen. Wir kritisieren eine Politik, die sich gegen die Menschen richtet. Gegen Flüchtlinge, gegen Obdachlose und überhaupt gegen die Schwachen in unserer Gesellschaft. Wir hegen Sympathie für die Aktivitäten in der ExSteffi, für die “Villa Zapata” und für andere selbsbestimmte Projekte. Und das ist, so meinen wir, der eigentliche Grund für diese 25 Strafverfahren.

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Securities schlagen auf BewohnerInnen ein

  Securities schlagen auf BewohnerInnen ein


Als um ca.7.30 die BewohnerInnen und UnterstützerInnen der Rigaer 94 in Begleitubg der PDS; in deren Räumen die momentanen obdachlosen übernachtete haben [weil besetzt] vor dem Eingang zu 94 auftauchten versuchten die Sercurities diese durch Schläge und Tritte zu vertreiben, dabei zerschlugen sie auch diverse Kameras. Die Situation eskalierte endgültig als die Bewohner- und UnterstützerInnen einen Bauwagen parkten, worauf die Sicherheitsleute komplett durchdrehten und neuerlich mit massiver Gewalt auf die Leute ein – die grad eintreffende Polizei – reagierte natürlich auch nicht – was für ein Wunder

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Hier jetzt die offzielle Presseerklärung

  Hier jetzt die offzielle Presseerklärung


Besetzung der PDS-Geschäftsstelle Friedrichshain

Gestern Mittag gegen 13:30 wurde von BewohnerInnen, NutzerInnen und UnterstützerInnen des Hausprojektes Rigaer Str.94 auf Initiative des Pi-Rat (Projekte-und-Initiativen Rat) die Geschäftsstelle der PDS Friedrichshain/Kreuzberg im Weidenweg besetzt. Die BesetzerInnen protestieren damit gegen die erneuten Räumungen von fünf Wohnungen in der Rigaer Str.94 am Montag morgen sowie die damit verbundenen polizeilichen Schikanen.

Einladung zur Pressekonferenz um 11:30 Uhr in der Rigaer Str. 94

Besetzung der PDS-Geschäftsstelle Friedrichshain

Gestern Mittag gegen 13:30 wurde von BewohnerInnen, NutzerInnen und UnterstützerInnen des Hausprojektes Rigaer Str.94 auf Initiative des Pi-Rat (Projekte-und-Initiativen Rat) die Geschäftsstelle der PDS Friedrichshain/Kreuzberg im Weidenweg besetzt. Die BesetzerInnen protestieren damit gegen die erneuten Räumungen von fünf Wohnungen in der Rigaer Str.94 am Montag morgen sowie die damit verbundenen polizeilichen Schikanen.

Auch am heutigen Tag findet sich eine Delegation der UnterstützerInnen vor der Rigaer Str. 94 ein, um weitere Schikanen des Hauseigentümers und dessen Bauarbeiter zu beenden.

Schon am Montag morgen fanden sich ca. 30 Personen vor dem Haus ein, um gegen weitere mutwillige Zerstörungen von Seiten des Bautrupps zu protestieren. Erneut wurde mit einem völlig unangemessenen Polizeiaufgebot von mehreren Hundertschaften, einem Polizeihubschrauber sowie dem SEK das Haus systematisch abgeriegelt und gestürmt. Während eines ca. sechsstündigen Einsatzes der Bautrupps und auch noch im Anschluss an die “Bauarbeiten” wurde von einem privaten Sicherheitsdienst mit Unterstützung der Polizei Personen der Zutritt zu dem Gebäude verwehrt. Dies galt auch für rechtmäßige MieterInnen des Hauses, die einen gültigen Personalausweis und rechtskräftigen Mietvertrag vorweisen konnten.

Die BesetzerInnen planen vorläufig auf unbestimmte Zeit in den Räumlichkeiten der PDS Geschäftsstelle zu bleiben. Sie fordern von der PDS sich endlich Ihrer Verantwortung als Berliner Regierungspartei zu stellen und Ihren Einfluss auf eine schnelle und zufriedenstellende Lösung der Probleme der Rigaer Str.94 sowie anderer bedrohter Projekte geltend zu machen. In Bezug auf die Situation in der Rigaer Str. wird konkret der sofortige Abbruch des völlig unverhältnismäßigen Polizeieinsatzes sowie die Einstellung weiterer polizeilicher Maßnahmen und die Einstellung aller Verfahren gefordert. Weiterhin fordern die BesetzerInnen das persönliche Erscheinen zuständiger PDS Politiker u.a. der Bezirksbürgermeisterin Frau Rainauer und des Landesvorsitzenden Stefan Liebich bei Einsätzen vor Ort.

Vor allem aber soll der Einsatz der PDS in Bezug auf eine langfristige und für die BewohnerInnen sowie alle in das Projekt integrierten Gruppen akzeptable Lösung in Bezug auf das Fortbestehen des Hausprojektes Rigaer Str. 94 als eigenständig verwaltetes Projekt eingefordert werden. Die BesetzerInnen stellen aber auch ganz klar, dass es Ihnen bei der Aktion nicht nur um die Rigaer Str. 94, sondern um eine umfassende Diskussion mit Lösungsansätzen für die Zukunft aller bedrohter Projekte in der Hauptstadt geht. Hier ist z.B. aktuell die Situation des Schwarzen Kanal, der TEK und der Wagenburg „Laster und Hänger“ zu nennen. So wird der besonders der Einsatz der PDS für eine sofortige Abschaffung der “Berliner Linie” gefordert. Diese verwaltungsinterne Richtlinie beinhaltet die Vorgabe keine Neubesetzungen in Berlin zu dulden und mit sofortiger Räumung gegen diese vorzugehen. Mit einer solchen Politik soll die Stadt systematisch von unerwünschten linken und alternativen Projekten gereinigt werden und zu einer vorzeigbaren, sauberen und investorenfreundlichen Hauptstadt modelliert werden, in der Wohnraum für Menschen mit unterdurchschnittlichem Einkommen nicht mehr bezahlbar sein wird.

Um sowohl auf die untragbaren Zustände in der Rigaer Str. 94 aufmerksam zu machen, sowie um konkrete Lösungen einzufordern rief der Projekte-und-Initiativen Rat zu der erfolgten Besetzung der PDS Geschäftsstelle auf. Der Pi-Rat ist ein Gremium, das sich aus VertreterInnen verschiedener Berliner Projekte (u.a. Rigaer Str. 94,84, 95, Liebigstr. 14, 34, Schwarzer Kanal, Køpi, Wagenburg Laster und Hänger) zusammensetzt. Ziel des Pi-Rats ist der Aufbau, die Vernetzung und der Erhalt linker ständig bedrohter Strukturen durch die Durchführung konkreter Aktionen.

Voran gegangen war die Räumung von fünf Wohnungen im ersten und zweiten Stock des Wohnprojekts von mehreren Hundertschaften der Polizei und dem Einsatz des Sondereinsatzkommandos sowie Hubschrauberüberwachung am 7.5. Während der Räumung gingen die polizeilichen Einsatzkräfte der Polizei mit grober, unangemessener Gewalt gegen die ca. 60 UnterstützerInnen vor, die sich vor dem Haus versammelt hatten, um gegen die Räumung zu protestieren. Später wurde unter den Augen der Einsatzkräfte von Bautrupps unter tatkräftiger Unterstützung des Hauseigentümer Suitbert Beulker persönlich die geräumten Wohnungen systematisch bis zur Unbewohnbarkeit demontiert. So wurden u.a. Zwischenwände entfernt, Bodendielen aufgerissen, Waschmaschinen zerstört und funktionstüchtige Öfen kaputtgeschlagen. Am Freitag morgen kam es zu grundlosen Bedrohungen und tätlichen Übergriffen von Arbeitern des Bautrupps gegen BewohnerInnen des Hauses. So versuchten diese unter anderem mit Holzknüppeln auf einzelne Personen loszugehen.

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