16.-19.10. 2003 Wagentage

  16.-19.10. 2003 Wagentage


Hallo Wir laden Euch zu den Wagentagen in Osnabrück ein. Viele von Euch werden uns noch überhaupt nicht kennen (Ihr braucht gar nicht erst in der Vogelfrei nachzusehen, wir haben es immer noch nicht geschafft), zu unserer

Wichtige Eckdaten —————————————- +++ Beginnen soll alles am Donnerstag, den 16.10.03 +++ +++ Wer möchte, kann nat¸rlich gerne auch fr¸her kommen +++ —————————————- +++ Samstag um 13.00 Uhr findet eine bundesweit organisierte Demo zum Erhalt des AZ-Wagenplatzes statt +++ —————————————- +++ Abreisetermin ist Sonntag der 19.10.03 +++ +++ Wer möchte, kann natürlich gerne auch länger bleiben +++ —————————————– +++ Für ein kulturelles und politisches Rahmenprogramm ist gesorgt +++ —————————————– Alleine auf unserem Platz leben über 10 Hunde. Unkomplizierter laufen diese Tage, wenn nicht noch mal die doppelte Anzahl hinzukommen würde. Also: …gönnt auch den Tieren ein entspanntes Wochenende und Urlaub von Euch und laflt sie doch zu Hause!! Wir freuen uns auf ideenreiche, aufregende und unterhaltsame Tage mit Euch. Kommt alle, kommt laut und mit zahlreichen Tüv-sicheren Vehikeln. … Freiräume verteidigen – auch in Osnabrück! AZ-Wagenplatz Fürstenauer Weg 70, 49090 Osnabrück Wenn Ihr Schwierigkeiten habt, uns zu finden oder sonst irgendwie Infos braucht, könnt Ihr uns unter Tel. 0174/ 8372095 erreichen oder Ihr informiert Euch unter www.osalt.de.vu

[squat!net]


AJZ Neubrandenburg gefährdet

  AJZ Neubrandenburg gefährdet


Unkommerzieller Alternativ-Club in Neubrandenburg braucht neues Haus Mit dem Alternativen Jugendzentrum in Neubrandenburg ist einer der wenigen linken Clubs in Mecklenburg/Vorpommern gefährdet. Wenige Tage bevor das AJZ aus dem Gebäude in der Speicherstraße ausziehen soll, sind immer noch keine neuen Räume sicher. Für den 27. September wird jetzt zu einer Demonstration aufgerufen. Heute wurden bereits Teile des Vereinslebens vor das Rathaus verlegt.

Im Januar dieses Jahres wurde dem AJZ mitgeteilt, dass das Gebäude am 30.September 2003 verlassen werden muss, weil ein Nutzungsinteresse der benachbarten Firma WEBASTO vorliegt. Das Standheizungsunternehmen macht mit einem Jahresumsatz von rund 1,3 Milliarden Euro und über 30 Millionen Euro Gewinn eine gute Performance und lässt so die arbeitsplatzhörigen Stadtoberhäupter springen. Was genau die Firma mit dem Gelände macht ist unklar. Man hört es werden Unterstellmöglichkeiten gebraucht.

Mehrere Vorschläge des AJZ und auch die Ausweichobjekte der Stadt erwiesen sich als ungeeignet oder nicht finanzierbar. Bürgermeister Krüger von der CDU wiederholt zwar immer noch den Angebot, den Jugendclub UFO in Monkeshof zu übernehmen. Die Investitionsruine am äußersten Stadtrand wurde aber schon übernehmen. Die Investitionsruine am äußersten Stadtrand wurde aber schon im Februar abgelehnt 226 für Gäste und BetreiberInnen wäre der Laden viel zu weit weg.

Derzeit einzige mögliche Alternative, die die Stadt prüft, ist eine Baracke in der Sponholzer Straße. Das AJZ hat bereits die gleichen umfassenden Eigenleistungen für die Umbauarbeiten angekündigt, die schon in den anderen Clubs geleistet wurden. Die AG Umzug des AJZ hat die Stadt aufgefordert ab Oktober die Räume an den Verein zu vermieten Unsichere Zwischenlösungen gefährden die Clubtätigkeit ebenso wie weitere monatelange Verzögerungen.

In der Stadtverwaltung wird noch nach Lösungen gesucht. Sollte sich aber der Umbau als zu teuer für die Stadt erweisen, steht ein Club vor dem aus, der seit über 10 Jahren zum festen Bestandteil der Neubrandenburger Jugendkultur gehört. Infoladen, Café, Ausstellungen, Vorträge, Jonglage, Proberäume, Konzerte…das vielseitige Angebot des Vereins wurde von Menschen aus der ganzen Stadt und weit darüber hinaus wahrgenommen. Das AJZ wird selbstbestimmt verwaltet und komplett ehrenamtlich betrieben damit war und ist das unkommerzielle Zentrum für die Stadt immer noch günstige Jugendarbeit. In der Stadt wird seit einigen Jahren die Jugendarbeit kaputtgespart. Hinzu kommt, dass der neue konservative Bürgermeister und seine Parteifreunde offenbar an einer smarteren Stadtjugend arbeiten. Mit Denunziationsaufrufen und verstärkter Repression hat der abgehalfterte Ex-Minister schon die Neubrandenburger Sprayer im Visier. Nach dem Punx-Picnic im Mai übertrafen sich die CDUler in den Schätzungen über den Imageschaden für die Stadt. Künftig soll härter vorgegangen werden.

Das AJZ hat tatsächlich an dem Ruf der Stadt mitgewirkt. Dass nämlich in Neubrandenburg nicht wie anderenorts in MV Nazis die Jugendkultur dominieren, sondern verschiedene Szenen existieren, die sich antifaschistisch verstehen. Mit öffentlichen Aktionen fordert das AJZ endlich neue Räume! Kommt zur Demonstration! Für ein bunte Jugendkultur! AJZ bleibt! Irgendwie! Aber nicht Irgendwo und nicht Irgendwann! Treff ist am Samstag, dem 27. September 2003 in der Innenstadt. Ab 13 Uhr gibt´s Infos, Schmalzstullen, ne Skaterbahn und Musik 226 dann natürlich eine flotte Demo durch die City danach ist Party im AJZ. Auf der Demo bitte keineHunde und kein Alk. Bis dahin. Neueste Infos: http://www.ajz-nb.de

AJZ Nedubrandenburg


Autonomes Zentrum /Wagenplatz

  Autonomes Zentrum /Wagenplatz


AZ-Gruppe C/O Avanti! Tel: 0541-750 87 97 Fax: 0541-750 87 94 E-mail: AZ-Wagenplatz [at] gmx [dot] de oder avantimail [at] web [dot] de

Pressemitteilung

Autonomes Zentrum /Wagenplatz in Osnabrück soll geräumt werden

Schlechte Nachrichten aus Osnabrück. Am Dienstag, den 9. September 03 brachte die CDU-Fraktion in der Verwaltungsausschußsitzung einen Antrag auf sofortige Räumung des AZ-Wagenplatzes am Fürstenauer Weg ein. Ferner ließ sie beschließen, daß der AZ-Bewegung von Seiten der Stadt kein Angebot für ein alternatives Gelände gemacht werden darf. Der Antrag wurde mit 6:5 Stimmen angenommen. Damit sind sämtliche Verhandlungen für ein AZ vorerst gescheitert.

Der AZ-Wagenplatz besteht seit dem 25. Juli 2002. Entstanden ist er aus einer Besetzung eines Hauses in der Kokschen Straße Nr. 73 (1. Mai 2002, geräumt und sofort abgerissen am 13.6.2002). Nach dem Abriss des Hauses zogen einige BesetzerInnen in Bauwagen auf ein Gelände am örtlichen Jugendzentrum Ziegenbrink. Nachdem diese dort in der Nacht zum 13.7.2002 von Nazis/Hooligans angegriffen wurden, stellte die Stadt Osnabrück den ehemaligen BesetzerInnen ein kleines Gelände am Stadtrand von Osnabrück zur Verfügung (Fürstenauer Weg, zwischen städtischem Klärwerk und Mülldeponie (25. Juli 2002). Aus den ursprünglich 4 BauwagenbewohnerInnen sind nun 22 (meist jugendliche BewohnerInnen) geworden. Waren es im Juli noch drei Bauwagen so sind es mittlerweile deren 21 sowie 3 zusätzliche Wohnwagen. Auch wurde in Eigenregie für viel Geld ein 150m² großes Zirkuszelt gekauft.

Ein buntes Leben hat sich auf dem Wagenplatz entwickelt. Zahlreiche Gäste schauen vorbei und nehmen teil an den vielfältigen ehrenamtlich organisierten und unkommerziellen Veranstaltungen. Die Sparte reicht dort von Anti-Atom Projekten, Sport, Antifaschismus bzw. Antirassismus, Flüchtlingsarbeit, Globalisierungskritik, einem linken Zeitungsprojekt (“Die Zwille”), einer Videofilmreihe, vielfältigen Konzerten, Volksküche sowie Lesungen und Kabarett. An den bislang etwa 100 Veranstaltungen nahmen von Juli 2002 bis September 2003 insgesamt nahezu 2500 Personen teil. Der AZ-Wagenplatz ist der einzige größere linke Freiraum in Osnabrück.

Der Beschluß der CDU ist somit um so unverständlicher, weil die AZ-Bewegung in über einem Jahr am Fürstenauer Weg gezeigt hat, daß die Idee der Selbstverwaltung, der Aufbau eines Sozialen Zentrums, ganz ohne städtische Fördermittel, kein Hirngespinst sondern möglich ist. Eine immer größer werdende Gruppe ehrenamtlich arbeitender Menschen realisierte dieses.

Was mit der AZ-Bewegung und mit den Leuten, die in den Bauwagen am Fürstenauer Weg wohnen, passieren soll, dafür haben die VertreterInnen der CDU nur ein Achselzucken über. Von Beginn an war die CDU-Fraktion nicht in der Lage, auch nur in einem Wort inhaltlich über das Konzept für ein Autonomes Zentrum zu diskutieren. Für sie war die ganze Auseinandersetzung allein eine Frage der Macht. Und das ist das einzige, was sie auch jetzt können, ihre Macht in Form der Mehrheit im Ausschuß ausspielen und damit einer – mittlerweile sehr starken – Bewegung jegliche Perspektive nehmen. Durch Vermittlung der Stadtverwaltung hätte es möglich sein können, daß die AZ-Bewegung ein anderes Gelände pachten kann, um auf Dauer ein Autonomes Zentrum aufzubauen. Diese Vermittlung wird nun der Stadtverwaltung durch den Beschluß verboten.

Mit dem autonomen Zentrum soll also Schluß sein, ganz ohne Perspektive und vor allem ganz ohne Begründung. Es ist sogar zu vermuten, daß einzelne Personen der CDU den Kampf gegen das Autonome Zentrum zu ihrem persönlichen Kampf gemacht haben, weil sie sich persönlich gestört fühlen von Menschen, die andere Ideen für ein friedliches und solidarisches Miteinander im Kopf haben.

Nebenbei wird mit der Räumung des Platzes am Fürstenauer Weg auch mal eben eine Wohngemeinschaft weggeräumt, von Leuten, die dort in ihren Bauwagen wohnen, und die dort eine alternative Form des miteinander Lebens praktizieren. Ob diese Leute nach der Räumung im Straßengraben landen scheint der CDU auch egal zu sein. Die Mitglieder im Jugendhilfeausschuß der CDU vertreten doch nur die Interessen der Jugendlichen, die ihrem eingeschränkten biederen Weltbild passen. Das gesamte Vorgehen der CDU ist wahrlich keine Meisterleistung der Demokratie! Die AZ-Bewegung ist damit noch lange nicht am Ende. Wir werden mit all unserer Wut und Kraft, mit unserer Phantasie und unserem Tatendrang weiter für das Autonome Zentrum kämpfen. Unseren Traum der Selbstverwaltung, an dem wir jetzt schon so lange arbeiten, werden wir nicht aufgeben!! Der Kampf ist noch lange nicht vorbei!!!

Autonomes Zentrum jetzt und für immer!!!

pressegruppe az osnabrück


Brussels : Great Squats opening week in october 2003

  Brussels : Great Squats opening week in october 2003


you, dreaming of freedom, dreaming of space,

WWW.BRUSSELS CAPITAL OF EUROPE.CUNT

let’s open the doors, let’s free the space…

from the 15th of oktober

GREAT SQUATS OPENING WEEK

according to the difficulty to keep a squatt a few time, according to the senseless crisis that duplicated the prices of the rents in 5 years, according to the number of buildings at random, according to the fact that the popular Brussels it was, is now a city of buisiness and tourism, according to the pressure of the police to face at the underground parties, we’ve kept the idea of our dutch colleagues who already practised week of opening in 4 cities with good results, thank to all the people who joined for the rejoicings…

(there is an anti squatt law which is proposed for the nexts few days, a law that says that you can make 6 months and get a statute of criminal for beeing squatting…)

SO, JOIN US!! results of the first meeting of july:

-we must keep looking for places and get informations (owner, water, electricity, gaz, swimming pool, jaccuzi,…)

– we keep the idea of managing a place for parties, concerts,… in common (to talk about like for the rest also)

-the opening of a place for the lorries and others and of many houses and studios as it is necessary

-there will be places around brussels to receive vehicles before the said week

the meetings occure each wednesday, but there will be a big one in september keep informing yourself, write us do the information move on!!

unesemaineabruxelles [at] linuxmail [dot] org

[squat!net]


Hausbesetzung in Basel geräumt

  Hausbesetzung in Basel geräumt


Am Samstag 6.9.2003 wurde die Schwarzwaldallee 269 in basel neu besetzt. Die Besetzerinnen wollten mit dem Besitzer, der Tobler Biervertrieb AG, Vertragsverhandlungen aufnehmen, die diese ablehnte. Heute wurde das Haus um ca. 17.30h geräumt; etwa 15 Besetzerinnen wurden von den Bullen abgeführt.

Am Samstag dem 6.9.2003 wurde um 9.00h morgens das leerstehende Haus an der Schwarzwaldallee 269 in Basel besetzt. Die Besetzung verlief ruhig, der Brunch der Sympatisantinnen vor dem Haus wurde nicht gestört. Die Bullen kamen erst am Nachmittag und schickten bloss zwei Zivis um das Haus von aussen anzukucken. Heute Montag 8.9.2003 versuchten die Besetzerinnen mit Sigi Huber ( 079 421 22 22), dem Geschäftsführer und Mehrheitsaktionär der Tobler Biervertrieb AG (tel. 01 431 75 11, fax 01 431 79 06), Vertragsverhandlungen aufzunehmen. Sie hatten sozial verträgliche Mietverträge gefordert.Dieser lehnte jedoch jegliche Verträge kategorisch ab und hatte schon am morgen bei den Bullen Strafanzeige eingereicht. Die Bullen liessen sich dann bis am späten Nachmittag zeit, um die Räumung vorzubereiten. Um ca. 17.30h drangen sie in das Haus ein und nahmen alle Leute, die sich zu diesem Zeitpunkt im Haus befanden, fest.

Näxte aktion: Vegane Volxküche vor der Schwarzwaldallee 269, Dienstag 9.9.2003 ab 19.00h! Kommt alle!

Stoppt die Offensive gegen selbstbestimmte Wohn- und Kulturprojekte!!! Stoppt den Bullenterror!!! Die Häuser denen, die sie bewohnen!!! Friede den Hütten, Krieg den Palästen!!!

Besetzerinnen Schwarzwaldallee

[squat!net]


Aktionstage in der EX-STEFFI in Karlsruhe

  Aktionstage in der EX-STEFFI in Karlsruhe


Überall und jederzeit sind linke autonome Zentren bedroht. Heute wird die Situation für uns, in Karlsruhe brenzlich. Wir nehmen dies als Anlass, wiedereinmal einzuladen, uns stark zu machen mit einem gemeinsam gestaltetem Programm; uns gegenseitig zu informieren, voneinander zu lernen, Spaß zu haben und laut-stark und zahlreich in die Öffentlichkeit zu gehen! Mit der klaren Message: WIR MEINEN ERNST! Hauptsache: selbstbestimmtE FREIRÄUMEn!!!!!!!!

Im Progrma sind bis jetzt Workshops wie: Computer, Straßenkunst, Transpi und Schablonen, Self-Defense, Dietrich AG, Barribau, Anti Repressionstraining…., mit dem Ziel, dass sie Praktisch an gewandt werden! Die Vorträge werden sich mit allerlei politischen Themen befassen, wobei der Schwerrpunkt jedoch klar bei der Situation linker Zentren in ganz Europa liegen wird. Unsere Ziele sind Austausch und Information und natürlich aufzumischen und Eindruck zu hinterlassen! Ganz klar: WIR LASSEN KARLSRUH NICHT IN RUH !!! Wir werden alles geben, aber allein machen sie uns ein. Wer Fragen hat oder mitmachen will:(Achtung, Fehler im Flugi)

http://www.exsteffi.deoder karlsunruhe [at] web [dot] de

[squat!net]