Hamburg: neuer wagenplatz geduldet

19.12.2010

Am 20. november besetzten menschen mit sechs bauwagen und wohnLKW eine freifläche in hamburg-wilhelmsburg um einen neuen wagenplatz in hamburg durchzusetzen.

schon nach wenigen stunden musste die gruppe das gelände verlassen um einer polizeilichen räumung zu entgehen und zog auf das grundstück eines solidarischen vereins um von dort aus verhandlungen über ein neues grundstück zu führen.

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Hamburg: Festspielwoche zum Erhalt der Roten Flora

15.12.2010

In dieser Woche beginnt in Hamburg eine Festspielwoche zum Erhalt der Roten Flora. Hintergrund ist ein drohender Angriff auf das Projekt ab März 2011. Bereits seit Anfang des Jahres gibt es Vollversammlungen und Treffen zur aktuellen Situation. Im Januar diesen Jahres fand eine erste Vollversammlung mit über hundert Teilnehmer_innen statt. In der Einladung wurden verschiedene Fragestellungen für kommende Auseinandersetzungen formuliert: “Die Geschichte der Flora ist geprägt von praktischen Interventionen und auch ein Kampf um deren Erhalt wird solche Formen annehmen. Die militante Verteidigung wird z.B. ein wesentlicher Aspekt unmittelbar vor und nach einer Räumung sein. Dies wird, wie auch andere Formen der Solidarität, kein Selbstläufer sein, sondern muss sich jenseits von Verbalradikalität entwickeln. Die Erfahrungen dafür lassen sich aus der Praxis aktueller Kämpfe von anderen Projekten oder Politikfeldern ziehen. […]

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[Schweiz] Aarau is still squating

Torfeldstrasse_4_Aarau

Die Liegenschaft an der Torfeldstrasse 4 in Aarau wurde vorübergehend besetzt.

Heimlich und unbemerkt stieg am Freitag, 10. Dezember 2010 eine Gruppe Jugendliche in die Liegenschaft an der Torfeldstrasse 4 in Aarau ein. Noch am selben Abend erhielten wir eine SMS, dass morgen Samstag Barbetrieb im neu besetzten Haus sei. Da gab es nicht viel zu überlegen und so fuhren wir am nächsten Tag zum Squat. Das Haus lag ein wenig versteckt. Mensch findet es zwar nicht gleich auf anhin, was ja aber auch seine Vorteile mit sich bringen kann.

Das Haus war trotzdem ziemlich gross: Keller, Erdgeschoss, zwei Stockwerke und Estrich. Die oberen zwei Stockwerke waren mehr oder weniger unbenutzt. Wobei sich dies wohl schnell ändern würde. Im Erdgeschoss war das eigentliche Wohnzimmer mit Sofas, Tischen, Infoecke, Essen, etc. Der Keller ist der eigentliche Veranstaltungsraum. Am Samstag stand bereits eine Bar und eine Musikanlage war auch vor Ort. So fanden schlussendlich doch einige Leute an diesem Samstagabend in Aarau zusammen. Ein netter Auftakt, welcher Lust auf mehr machte. [weiter ..]

Erfurt: Squat Action

04.12.2010

In Erfurt fand heute am 04.12.10 ab 12.00Uhr eine Kundgebung unter dem Motto: „Wir Kegeln zurück – 1. Jahr Räumung des Keglerheims“ statt. Circa 50 Menschen fanden den Weg auf den Bahnhofsvorplatz. Mit Redebeiträgen wurde erneut auf die sinnlose und brutale Räumung des Keglerheims hingewiesen.
Es gab die unbestätigte Information ,dass in der Nacht zuvor ein Haus von der Polizei geräumt wurde und mindestens eine Person zur Identititätsfeststellung mitgenommen wurde.

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Frankreich: Winter in Calais

http://de.indymedia.org/2010/12/295677.shtml
03.12.2010

Die Winterzeit ist besonders hart für die Migrant_innen in Calais, die von dort aus einen Weg nach England suchen. Die ohnehin schon unglaublichen Umstände werden in diesen Wochen durch Eiseskälte und beissenden Wind verschärft.

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Berlin: Repression wegen Brunnenstrasse 183

http://de.indymedia.org/2010/12/295598.shtml
02.12.2010

Am 24. November 2009 wurde die Brunnenstrasse 183 in Berlin-Mitte von der Polizei geräumt. Hierbei gab es 25 Ingewahrsamnahmen. Seitdem, nun schon über ein Jahr, steht die Brunnenstrasse 183 leer. Doch nicht nur die 25 Personen, die während der Räumung im Haus angetroffen wurden, sind von der Repression im Zusammenhang mit der Brunnenstrasse 83 betroffen. Menschen, die angeblich Jahre vor der Räumung im Projekt lebten, sollen nun jeweils mehrere tausend Euro bezahlen. Auch versucht die Polizei über die Antisexismusdebatte Menschen zu Aussagen zu bewegen. Ebenso wird versucht “verdeckte Massnahmen” zu verschleiern.

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