ClUb gStöRT, Uetlibergstr.99, Zürich

 ClUb gStöRT, Uetlibergstr.99, Zürich


  KlUB GsTÖrt ++++++++ PRogrAMm
  • Mi.1.3: PCP (gronningen) krust mit suppoprt
  • Do.2.3: Pink Puffer (pop aus dem osten)
  • Fr.3.3: ClUb gsTÖrt – nette BAR
  • Sa.4.3: the return of PSYCHO CLAN (züriHipHop) plus TIGGER (ragga)
  • So.5.3: Film und info zu der GRuppe “SOLIDARI@S CON Itois”

VORSCHAU:

  • Sa.11.3: the nasty collective (FMG, DENSITY THE GRIM REAPER) UKgarage/UKhouse
  • Mi.15.3: WOYZECH + cut your hair (rostock und umgebung)

den FLYER gibts hier zu sehen: http://art.squat.net/gstoert/index.html

KOmmt ALLE und arbeitet mit!!

[squat!net]


Teile der Michael Barrax brutal geräumt und vernichtet

  Teile der Michael Barrax brutal geräumt und vernichtet


Nach einmonatiger Drohung wurde heute morgen ein Teil des alternativen Lebens- und Kulturprojektes Michael Barrax, Elsenborner Strasse, in Frankfurt am Main-Höchst von der Polizei geräumt und zerstört.

Betroffen sind mindestens zwei Häuser und Projekte.

Genaue Infos liegen derzeit noch nicht vor, können aber unter Fax: 069-330929-60 erfragt werden.

Bald auch aktualiserte Infos unter http://www.BARRAX.de

Der Stadtteil wurde von größeren Mengen von uniformierten Berufsschlägern abgeriegelt, Wasserwerfer und Vernichtungsgerät eingesetzt. Uber Verletzte und Festnahmen liegt noch nichts Definitives vor.

Eine Bitte an alle anderen Alternativprojekte und engagierte Menschen:
Bitte zeigt (mit allen notwendigen Mitteln) Eure Solidarität mit dem Projekt.

Es wurden schon genug AZ, Infoläden, Wohnprojekte und Wagenplätze vernichtet.

KAMPF DEN GELDDEALERN UND SPEKULANTEN!
OUR RESISTANCE IS AS TRANSNATIONAL AS CAPITAL!!!!
FIGHT NEOLIBERALSM IN ALL ITS SHADES

[squat!net]


Einige Infos aus Griechenland

  Einige Infos aus Griechenland


Die Villa Varvara ([squat!net] berichtete) ist mittlerweile geräumt. Dafür gibt es mitlerweile zwei neue Squats in Athen

  • Villa amalia ist seit 1993 besetzt
  • Lelas-karagianni schon seit 1988.

Die beiden besetzten Häuser haben unterschiedlichen Charakter: Das erste ist ein Punk-Haus (die Leute organisieren mehr unkommerzielle Parties und Konzerte) – Im anderen wohnen überwiegend Anarchisten und politische Leute und ist entsprechend politisch – die Leute sind sehr aktiv und machen Plakate und gehen auf Demos.

In Thesalonici gibt es auch zwei neue besetzte Häuser

  • black cat und
  • punks attack.

Beide existieren 1999. Im Moment sieht die Situatuion für besetzte Häuser noch ganz gut aus – es gitb wenig Probleme mit den Bullen. Natürlich kann sich das jeden Tag ändern…

[squat!net]


Einige Basics zum neuen AZ in Köln

 

  Einige Basics zum neuen AZ in Köln

 


Seit gestern (Freitag, den 25. Februar 2000) hat Köln wieder ein AZ.

Besetzt wurde ein ehemaliges Fitness-Studio. Am ersten Abend waren so zwischen 100 und 200 (!!) Leute da.

 

  Hier die Stellungnahme der AZ-Gruppe Köln:

“Köln, du wirst uns nicht mehr los!”

Unter diesem Motto kämpfen wir seit Sommer 1998 für ein Autonomes Zentrum in Köln. Nach dem ehemaligen Eichamt in der Spichernstrasse im November 1998, der ehemaligen Aussenstelle des Amtes für Stadtentwässerung in der Luxemburger Strasse im Februar 1999 und einer alten leerstehenden Zoohandlung in der Aachener Strasse im Mai / Juni 1999 haben wir jetzt ein Gebäude in der Venloer Strasse besetzt. Dieses Gebäude steht seit mehreren Jahren leer und wird von niemandem genutzt.

  Wozu besetzen wir das Gebäude?

Da das Gebäude offensichtlich von niemandem gebraucht wird, wollen wir in ihm unsere Vorstellung von einem Autonomen Zentrum verwirklichen. Das heisst, es soll zu einem Zentrum werden, in dem sich Menschen frei begegnen können. Freiheit bedeutet, sich ohne staatliche oder gesellschaftliche Repression entfalten zu können. Das bedeutet aber auch, aktiven Widerstand gegen alle zu leisten, die diese Freiheit anderer nicht akzeptieren. Formen von Rassimsus, Rechtspopulismus, Sexismus und Intolleranz andersdenkenden, -fühlenden, -aussehenden, -sprechenden Menschen gegenüber sollen von diesem Ort aus politisch und kulturell bekämpft werden.

  Was ist konkret geplant?

Es wird im Autonomen Zentrum politische und kulturelle Veranstaltungen aller Art geben. Vorträge, Planung von Aktionen und Demos, Kampagnen etc. werden hier genauso laufen wie Café, Kneipe und Konzerte. Es soll Zufluchtsort für Bands und Gruppen sein, die sich teure Raummieten für Proben und Veranstaltungen nicht leisten können.

Wir hoffen auf Akzeptanz und Unterstützung in unseren Bemühungen, dem kommerzialisierten Leben in Kön einen freieren Ort entgegenzustellen.

“Wir nutzen dazu Räume, die sowieso niemand braucht.”

Die AZ-Gruppe Köln

 


News aus der Venloer Straße in Köln

 

  News aus der Venloer Straße in Köln

 


Unsere Handy-Nummer unter der wir Rund um die Uhr zu erreichen sind lautet:

0177-8284792

 

  Die Termine ab Sonntag:
  • Sonntag, 27.2.:
    • 15.00 Uhr schwul-autonomes Café
    • 21.00 Uhr Konzert mit Daddy Longleg, Petrograd und Nutcase
  • Montag, 28.2.:
    • 19.30 Uhr Diavortrag ueber Nazi-Aktivitäten in Köln von der örtlichen Antifa
  • Dienstag, 29.2.:
    • 19.30 Uhr Film MATRIX präsentiert vom konspirativen-kader-kino-köln (kkkk)
  • Mittwoch, 30.2.:
    • 19.00 Uhr Info- und Diskussionsveranstaltung über politische Gefangene in der BRD

Täglich warmes Essen und um 17.00 Uhr Filmreihe “Die rote Zora und ihre Bande”

  Und hier noch die Wegbeschreibung:

Adresse: AZ Köln, Venloer Str. 47-53 (gegenüber Stadtgarten) U-Bahn Linien 3,4 und 5 bis Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West von da keine zwei Minuten die Venloer Str. runter.

[squat!net]

 


Köln hat wieder ein “Autonomes Zentrum”!

 

  Köln hat wieder ein “Autonomes Zentrum”!

 


Am heutigem Freitag gegen 15 Uhr besetzten ca. 50 Unterstützer der Gruppe “Autonomes Zentrum Köln” ein bereits seit mindestens 3 Jahren leerstehendes Gebäude in der Venloer Straße, gegenüber des Stadtgartens.

Wie bereits mit den vorangegangenen Besetzungen im Eichamt 1998, in der Eichhornstraße und in der Luxemburger Straße im letzten Jahr wird beabsichtigt ein unabhängig von statlichen Stellen, eben autonom arbeitendes Kulturzentrum zu schaffen. Dies hat die Stadt durch Räumungen jeweils verhindert.

Doch nach dem Motto “Köln, du wirst uns nicht mehr los” sollen auch in der Venloer Straße Konzerte, Tanzveranstaltungen und vor allem Räume für politische Veranstaltungen mit unkommerziellen Charakter geschaffen werden. Bereits für die kommenden Tage ist ein umfangreiches Konzertprogramm organisiert.

Für Rückfragen stehen die Besetzer (mensch, sind das nur Jungs (d.S.)) gerne zur Verfügung.
Tel.: 952 63 67
Di. Und Fr. i11-12 Uhr

[squat!net]

 


 

NEU: KluB GstöRt, Uetlibergstr.99, Zürich

  NEU: KluB GstöRt, Uetlibergstr.99, Zürich


  KlUb GstörT

ja i n zürich ist immer wieder was los, die Uetlibergstr99 ist jetzt neu eingerichtet mit Kunst, Konzerten und disco. kommt vorbei!

Freitag 18.2.2000: BLACK TIGER, TAREK (tnn), EL-Q (tnn), TAFF. ->HipHop aus Basel
Samstag 19.2: Dynamic Duo (hipHOP LuZern), ZEPPO, LISELOTTE, DENNE topsuperdisco
Mittwoch 23.2: BRISANT: film und beschallung mi paul breitner und dont DJ
Donnerstag 24.2: LOS TRES LULUS, CERTITUDE (HC luzern)
Freitag 25.2: G.U.R.K. (HC luZErN)
Samstag 26.2: PARAZET (lauSANNe), SPIT (ZHpunk ganz NEU) +PUNKDISCO

das programm ist immer auf http://art.squat.net/gstoertzu sehen. FUCK KOMMERZ

übrigens: für die freundInnen vom vergangenen Glacegarten gibts BIlder Hier: http://art.squat.net/glacegarten

[squat!net]


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Barrax vs. Stadtfilz

  Barrax vs. Stadtfilz


Die Michael Barrax als Projektgelände existieren seit 1994, gebaut 1928. Ein idyllischer, platanenbestandener Hof mit einer langen militärischen Geschichte. Die neun Häuser des bis Anfang der 90er von der amerikanischen Besatzungsarmee genutzten Kasernenareals werden von über 60 Menschen in Selbstverwaltung belebt.

1998: die Barrax werden von einer KEG gekauft.

Der Chef dieses Ladens fängt an, die BewohnerInnen unter Druck zu setzen. Er behauptet, dass sich die BewohnerInnen schadenersatzpflichtig machen, wenn sie nicht sofort ausziehen.

1999: mittlerweile ist eine Prozesslawine über unserem Hof niedergegangen. Einige Verfahren sind verloren, andere in Berufung, aber nur ein Mensch wirklich herausgeklagt.

Für einen der Beklagten, den Mieter des Hauses 826, haben wir am 30.09.99 eine Sicherheitsleistung zur Abwendung der Vollstreckung in Höhe von DM 9000,- (!) am Landgericht Frankfurt hinterlegt. Soweit wir wissen, ist die Vollstreckung des Urteils damit bis zum Ende der Berufungsverhandlung (Beginn im November 2000!) ausgesetzt.

10.12.99: Die KEG (s.o.) hat am 06.12.99 ebenfalls DM 9000,- hinterlegt und kommt mit Gerichtsvollzieherin Kirchner und Baufirma Seippel auf den Hof, um den Bewohner zu räumen. Dabei wird brachiale Gewalt angewendet. Nachdem die Chefin der Fa. Seippel die Bauarbeiter wörtlich auffordert, “alles kaputt zu schlagen” zerstören diese Wandvertäfelungen, schlagen Fenster ein, reißen Deckenverkleidungen heraus, -kurz, versuchen, das Dachgeschoss unbewohnbar zu machen (siehe Artikel in der Frankfurter Rundschau & dem Höchster Kreisblatt vom 11.12.99)

Zum Glück hat Fred ein paar gute Freunde zu Besuch, die die Herren Bauarbeiter dann freundlich vor die Tür beten. Die von der KEG dazu geholten Bullen sind ebenfalls der Meinung, daß der Titel der Gerichtsvollzieherin vielleicht zur Räumung, aber nicht zur Zerstörung des Hauses berechtigt, worauf KEG, Gerichtsvollzieherin & Bautrupp den Hof in Begleitung der Beamten wieder verlassen müssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Cops beim nächsten Räumungstermin die Sache (im 100-Mann-Format?) anders sehen, besteht natürlich trotzdem.

<B<13.12.99: Die nächste Attacke erfolgt und die Spekulantenmethoden der KEG werden offensichtlich. Ein Angestellter der KEG begibt sich mit Mitarbeitern der Mainkraftwerke (MKW) zum Trafohäuschen, -welches außerhalb des Geländes steht und einzelne Häuser der Michael Barrax mit Strom versorgt-, um diesen abzuschalten. Die Stromversorgung für das Haus 827, welches legitim von zwei Mietern bewohnt wird, unter denen sich eine schwangere Frau befindet, wird gekappt. Die beiden Menschen sitzen im Dunkeln und werden durch das unverantwortliche Verhalten der KEG auch gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt. Dies ist juristisch als Nötigung zu verstehen (siehe Presserklärung im “Frankfurter Info”, Ausgabe Januar 2000).

Weil es der KEG auf dem rechtlichen Weg zu lange dauert, versucht sie, nach Spekulantenmanier, die Mieter aus den Häusern zu ekeln und greift dabei zu drastischen Mitteln, die unserer Meinung nach rechtswidrig sind.

17.01.00: Der Versuch, die Zwangsräumung gegen eine Bewohnerin des Hauses 827 durchzusetzen, findet statt. Die Frau ist hochschwanger, ein Attest, aus dem hervorgeht, dass es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt, liegt den Behörden vor. Parallel zur Zwangsräumung soll auch der Leerstand der Räume des Hauses 826 überprüft und dieses unbewohnbar gemacht oder gleich abgerissen werden. Da jedoch genügend BewohnerInnen, SympathisantInnen wie auch VertreterInnen der Presse anwesend sind und ein, oftmals als Barrikade deklariertes Kunstwerk die einzige Zufahrt zum Hof versperrt, kommen die Gerichtsvollzieherin Kirchner samt Bautrupp erst gar nicht auf´s Gelände und ziehen beleidigt ab (siehe Artikel im Höchster Kreisblatt vom 18.01.00 und Infoblatt “Mit Widerstand gegen die Machtlosigkeit”).

31.01.00: Die für 1400 Uhr angekündigte Zwangsräumung gegen einen Bewohner des Hauses 827 scheitert. Die Gerichtsvollzieherin Frau Kirchner, Herr Wrenger (ehrenamtlicher Geschäftsführer der KEG und hauptberuflicher Geschäftsführer der BSMF) sowie ein Handlanger Wrengers (Mitarbeiter der BSMF) setzen keinen Fuß auf den Hof der Michael Barrax, weil das viel zitierte Kunstwerk ihr Eintreten verhindert. Es befinden sich VertreterInnen der Presse, FotografInnen, etwa 40 SympathisantInnen und diverse BewohnerInnen auf dem Gelände; die Gerichtsvollzieherin, Wrenger & Co sowie die erst viel zu spät erscheinenden Möbelpacker der Firma Kümmel, ziehen unverrichteter Dinge von dannen (siehe Artikel in der FR & dem HK vom 1.2.00 sowie Infoblatt “Freiräume erhalten!”).

Was uns bei der nächsten Zwangsräumung bevorsteht, kann nur spekuliert werden. Nach deutschem Gesetz muss die Vollstreckerin Kirchner ihren nächsten Termin nicht mehr vorher ankündigen. Wahrscheinlich ist, dass sie sich über ein Amtshilfeersuchen an die Polizei wenden wird, um sich den Zutritt zum Hof mit Unterstützung der Bullen zu verschaffen.

Damit auch in Zukunft auf dem Gelände der MBX kein Haus unbewohnbar und kein Mensch obdachlos gemacht werden kann, sollten sich alle, am Erhalt des Wohnprojektes Interessierten schon jetzt in Bereitschaft halten. In den nächsten Tagen oder Wochen wird die Gerichtsvollzieherin samt Exekutive und Möbelpackern all unseren Perspektiven ein jähes Ende setzen, wenn wir dies nicht mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern. Unsere Vision von einem alternativen, selbst verwalteten Wohnprojekt als Zukunftsmodell, in dem wir unsere vielen Pläne, wie das Einrichten von Seminarräumen für politische Veranstaltungen oder die Nutzung externer Projektgruppen, eines Internet-Cafes, einer selbstorganisierten Krabbelstube, Workshops u. v. a. m. umsetzen können, lassen wir uns von Institutionen und Unternehmen wie beispielsweise der KEG, der NH und der BSMF nicht zerstören. Wir wollen nicht zulassen, dass die Barrax einem Spekulationsobjekt zum Opfer fallen und können nur immer wieder darauf hinweisen, dass das Gegenargument von Stadt, Bund, KEG und NH “wir fördern sozialen Wohnungsbau” mühelos widerlegt werden kann. Hierbei genügt ein Blick auf den in Frankfurt leerstehenden Büroraum, den zweckentfremdeten Wohnraum und die vielen leerstehenden Sozialwohnungen (allein in FfM-West über 20%!).

Da wir keine Möglichkeit mehr haben werden, für bevorstehende Zwangsräumungen zu mobilisieren und den Kreis der UnterstützerInnen zu informieren, bleibt uns als letzte Alternative in einer akuten Situation das Einsetzen unserer Alarmliste. Diese kann jedoch erst dann abtelefoniert werden, wenn das Räumungskommando samt Bullen im Anmarsch ist. Ein schnelles Agieren wird also nötig sein, weshalb wir euch bitten, euch auf der Liste einzutragen und damit zu rechnen, dass ihr in der nächsten Zeit (meist am frühen Morgen) von BewohnerInnen der MBX angerufen und gebeten werdet, zu uns zu kommen.

Für die Unterstützung all unserer HelferInnen, Freunde und SympathisantInnen möchten wir uns bedanken. Auch durch ihre Hilfe konnten die Zwangsräumungen der Vergangenheit abgewendet werden. Wir haben dadurch Zeit gewonnen, in der wir die Möglichkeit haben, unsere Forderungen anzubringen und unsere Perspektiven von einer Alternative zur Mainstream-Gesellschaft, in der sich progressive, innovative und soziale Initiativen entwickeln können, umzusetzen.

M B X


1. MAI DON´T GOES POP

  1. MAI DON´T GOES POP


1. MAI DON´T GOES POP

Der erste Mai taucht mal wieder langsam am Horizont auf und mit ihm die Frage, wie lang wohl diesmal der Lauti wird, ob wirklich Rage Against the Machine spielen werden und wieviel Panik es in unseren Reihen braucht, um ihn auch im neuen Jahrtausend zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. In den letzten Jahren ist die revolutionäre 1. Mai Demonstration mehr und mehr zu einer autonomen Love-Parade, einem sinnentleerten “sich selbst abfeiern” (O-Ton AAB) geworden. Dabei werden Inhalte zu Parolen verkürzt und Demo-Basics fallen ganz unter den Tisch, heraus kommen ein “super Kulturereignis” (AAB) und Steine auf die eigenen Leute. Wir haben keinen Bock mehr bei so einem Theater mitzumachen. Da wir den 1. Mai aber noch immer für eine der wichtigsten Möglichkeiten halten, linksradikale Meinungen darzustellen und umzusetzen, wollen wir uns nicht schmollend in eine Ecke hocken, sondern selbst aktiv werden. In einem unabhängigen Block auf der 1. Mai Demo sehen wir die Möglichkeit unsere Inhalte deutlich zu machen, uns nicht von AAB und Co vereinnahmen zu lassen und nicht großartig mit einer Gruppe zusammenzuarbeiten, die nicht in der Lage ist Widersprüche zwischen Anspruch und Realität einzugestehen. Deshalb laden wir alle unabhängigen Gruppen und Zusammenhänge (Häuser, Antifas, Antipat-, Soligruppen etc.) zu einem

Vorbereitungstreffen für einen unabhängigen Block auf der revolutionären 1. Mai Demo 2000 am 24.2 um 19h in der Kastanie 85 (Keller) ein.

DIE ORGAZELLE ORGAZELLE [at] GMX [dot] DE

karotte riot


Münster – Uppenbergschule nach der Räumung

  Münster – Uppenbergschule nach der Räumung


Nach der Räumung der Uppenbergschule ([squat!net] berichtete) wird in der Münsterschen Lokalpresse schon von Bebauungsplänen geschrieben.

Offensichtlich ist noch nicht kalr, was mit dem Areal passieren soll – aus diesem Grund wird jetzt angefangen zu denken.

  So schreiben die “Westfälischen Nachrichten”:

Neue Bebauung am liebsten »aus einem Guss«

Gelände Uppenbergschule: Wohnen für Senioren?

Münster (gh) – »Der Abriss der alten Uppenbergschule ist Anfang März beendet.« Davon geht Rudolf Schabbing, Leiter des städtischen Tiefbauamtes, aus. Rund 170 000 Mark, so schätzt er, werden diese Arbeiten kosten.

Die leere Uppenbergschule kurz vor dem Abriss Unmittelbar nachdem die Besetzer das fast 130 Jahre alte Schulgebäude am Donnerstag verlassen hatten, begann die Stadt an der Schulstraße mit den Abbrucharbeiten. »Wir möchten das Haus nicht einfach zusammen- schieben«, sagt Rudolf Schabbing. Um Recyclingkosten zu sparen, sortiert die Stadt die Baustoffe schon beim Abriss.

Anschließend ist die Stiftung Bürgerwaisenhaus gemeinsam mit der Stadt am Zuge. Beide teilen sich das Grundstück zwischen Schul-, Uppenberg-, Altum- und Grevener Straße als Eigentümer (80 Prozent Stiftung und 20 Prozent Stadt).

Ludger Wildenhues als Verwalter städtischer Stiftungen ist zwar an einer schnelle Umsetzung der Pläne gelegen, dennoch muss erst ein Bebauungsplan erstellt werden. »Wir können nur spekulieren,welche Probleme dieser Bebauungsplan mit sich bringt«, betont Wildenhues. Er stimmt den Fachleuten aus der Verwaltung zu, die in dem gesamten Areal mit zurzeit vier Gebäudekomplexen eine Bebauung aus einem Guss bevorzugen.

Der Stiftung schwebt als Nutzung eine Sonderwohnform vor. Wildenhues denkt unter anderem an Wohnraum für ältere Menschen oder an eine Hausgemeinschaft für behinderte und nicht behinderte Menschen.

[squat!net]