Bern: Besetztung Finkenhubelweg 8

Hallo!
Wir sind ein Kollektiv verschiedener schräger Zugvögel, die auf der Suche nach einem Nest ein schönes Plätzchen zum leben gefunden haben. Dieses befindet sich am Finkenhubelweg 8 in Bern. Da hausen wir nun seit Samstag Abend, schmücken unser Haus mit schönen Federn und hoffen, daraus einen belebten, selbstverwalteten Ort zu machen.
Als wir uns in das Haus verliebt haben, stand es schon mindestens 1 Jahr leer. Wir besetzen das Haus, um darin zu leben, weil es leer und ungenutzt ist und vorallem, um darin verschiedene politische und kulturelle Projekte/ Aktivitäten zu installieren, die unkommerziell und gratis sind, und offen für alle. [weiter ..]

Pressemitteilung des Autonomen Zentrum: Pfeffer statt Rosen zum Valentinstag Köln, 14.02.2012

Heute, am Dienstag den 14.02.2012, haben die Kölner Politiker_innen des Stadtrates bewiesen, dass sie sich nur mit Hilfe der Polizei vor kritischen Stimmen und der Forderung von 30 bis 40 AZ Unterstützer_innen, “Keine Kündigung des AZ”, schützen können. Wie zum Pro Köln Aufmarsch verhinderte die Polizei, dass Menschen ihre freie Meinung äußern konnten. Freund_innen und Unterstützer_innen des Autonomen Zentrums wurde die  Teilnahme am öffentlichen Teil der Ratssitzung verwehrt. Eine Hundertschaft der Polizei blockierte den
Haupteingang zum Spanischen Bau des Rathauses. Private Securities der AGSUS GmbH und die Polizei griffen Menschen an den Gebäudeeingängen mit Pfefferspray an.

[weiter ..]

Berlin: Schokoladen bleibt!

+++ Schokoladen Mitte soll am 22.02.2012 um 9 Uhr geräumt werden+++

Noch nicht einmal eine Woche nach der verlorenen Verhandlung vor dem Landgericht Berlin wird die Räumung der Gewerberäume des Schokoladens für den 22.02.2012 angekündigt. Damit sind die Schokoladenkneipe, der Club der
polnischen Versager, das TiSCH Theater und etliche Atelierräume akut bedroht. Dem Wohn- und Kulturprojekt soll das Herz herausgerissen werden. Obwohl es sich um ein schwebendes Verfahren handelt und es noch wegen einiger Räumlichkeiten Unklarheiten gibt, lässt es sich der Eigentümer Markus Friedrich nicht nehmen, sofort Tatsachen zu schaffen. Leider
erweisen sich damit auch die Versprechungen der Politik, den Schokoladen retten zu wollen, als leere Worthülsen. Eigentum geht in diesem Staat vor Allgemeinwohl. Folglich liegt es an uns selbst, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diese erneute Bedrohung eines Freiraumes zu kämpfen.
Der Trost: wir haben wenigstens uns und darauf können wir uns auch verlassen! Solidarität ist eine Waffe.

http://schokoladen-mitte.de

http://wba.blogsport.de/2012/02/04/schokoladen-bleibt

Tags: