[Aarau] Hausbesetzung an der Buchserstrasse

Hausbesetzung_an_der_Buchserstrasse_in_Aarau

Vom 18. bis 27. November 2011 war in Aarau ein Haus besetzt.

«Alles sei bis jetzt ruhig verlaufen», hiess es von den Hausbsetzer_innen an der Buchsertrasse in Aarau bei einem Besuch vom Infoportal Aargrau. Am Samstag machte eine SMS die Runde, welche zu Bar und Musik in die neue Besetzung in Aarau einlud. Natürlich sehr erfreut, nahmen wir diese Einladung an und statteten den Besetzer_innen einen kleinen Besuch ab.« Am Freitagnachmittag sei man in das schon nun längere Zeit leerstehende Gebäude eingezogen und habe sich ein Bisschen eingerichtet. Die Besitzerin, die Immobilienfrima Mobimo, habe man am Freitag nicht mehr erreicht. Dies versuche man aber am Montagn nachzuholen. Das Ziel sei ein Zwischennutzungsvertrag, um so in dem Haus einen, zumindest temporären, Freiraum zu schaffen», hiess es weiter. [weiter ..]

Basel (Schweiz): Jusqu‘ici tout va bien… „Reclaim The Streets“

In der Nacht auf Sonn­tag, kurz nach Mit­ter­nacht, fand in Basel eine spon­ta­ne Stras­sen­par­ty (“Re­claim the Streets”) mit über 100 Men­schen statt. Vom Klein­ba­sel ging es mit guter Musik, tol­ler Stim­mung und spo­ra­di­scher Py­ro­tech­nik über die Drei­ro­sen­brü­cke, den Volta­platz und schliess­lich durch neb­li­ge Stras­sen zur Villa Ro­senau, wo noch bis in die Mor­gen­stun­den ge­fei­ert wurde.

Der Umzug war spon­tan or­ga­ni­siert wor­den, unter an­de­rem als Re­ak­ti­on auf die üble Hetz­kam­pa­gne der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit von Sei­ten der BaZ und von Te­le­Ba­sel, die auf eine Dis­kre­di­tie­rung der seit 2004 be­ste­hen­den Villa Ro­senau ab­zielt.

Die völ­lig kom­mer­zia­li­sier­te und durch­ge­styl­te Aus­geh-​Kul­tur, die po­li­zei­li­che Kon­trol­le des öf­fent­li­chen Raums, die “Auf­wer­tung” gan­zer Quar­tie­re zum Nach­teil är­me­rer Be­völ­ke­rungs­schich­ten – dies sind nur ei­ni­ge der The­men, gegen die mo­men­tan mit den un­ter­schied­lichs­ten Ak­ti­ons­for­men pro­tes­tiert und Wi­der­stand ge­leis­tet wird. [weiter ..]

Wien: Epizentrum geräumt

Am 26. Tag der Besetzung wurde gestern, Dienstag 8. November, das Epizentrum in der Lindengasse 60-62 mit einem riesigen Polizeieinsatz geräumt. Sogar ein Räumpanzer war vor Ort.

Dies ist sicher nicht das Ende. Die Besetzung der Lindengasse war seit 20 Jahren die längste Hausbesetzung in Wien, seit dem Ernst-Kirchweger Haus dauerten die längsten Besetzungen 10, 11 und 7 Tage, alle anderen waren kürzer. Aber natürlich ist die Anzahl der Tage nicht das entscheidende Maß. Vielmehr war das Epizentrum ein Experiment, in dem eine schier unüberschaubare Anzahl Menschen involviert war, viele von ihnen waren das erste Mal praktisch in eine Hausbesetzung involviert. Soziale Bindungen wurden geknüpft und vertieft, und unzählige Erfahrungen gemacht.

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Köln: SPD & ProKöln machen Front gegen AZ

Nachdem das Autonome Zentrum Köln einen Nutzungsvertrag mit der Sparkasse abgeschlossen hat und mit diesem die ehemalige Werkskantine in der Wiersbergstraße in Köln-Kalk legal und prinzipiell unbefristet weiternutzen könnte, suchen nun Kölner Lokalpolitiker erneut den Konflikt um das Haus. Mit einem als Tischvorlage eingereichten Eilantrag beschließen SPD und CDU in der Kalker Bezirksvertretung den zukünftigen Abriss des Gebäudes. Als Vorwand dafür bemühen sie einen dringend an dieser Stelle benötigten Grünstreifen und Parkplätze. Einer Bürgerversammlung im Dezember wollen sie eine stadtplanerische Variante, die den Erhalt der Kantine vorsieht, gar nicht zur Diskussion vorlegen.
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PM: Vom Abriss bedrohte Wohnungen in Freiburg-Herdern besetzt

Am Abend des 10. November 2011 besetzten mehrere Dutzend Studierende, Schüler und Schülerinnen, Auszubildende, Arbeitende und Arbeitslose mehrere Gebäude in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Freiburg-Herdern. Angesichts der untragbaren Wohnraumpolitik der Freiburger Stadtverwaltung, der lokalen Baugesellschaften und der städtischen Wohnraumgesellschaft Freiburger Stadtbau (FSB) haben wir beschlossen, gemeinsam zu diesem Mittel direkter Selbstermächtigung zu greifen, wohlwissend, dass die Behörden und wohnraumverwertenden Organisationen sich dadurch angegriffen fühlen werden.

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Hamburg: 17.12.2011 » access all areas « Aktionstag gegen kapitalistische Stadtentwicklung und Gentrifizierung

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Städte sind weltweit Schauplatz ökonomischer Zwänge und repressiver  Politik. Gleichzeitig sind sie umkämpfte Orte, die bestimmt sind von  Auseinandersetzungen um Selbstbestimmung und Teilhabe. Wir erleben  derzeit an vielen Orten Krisen, soziale Proteste und neue Bewegungen.  Um diese Konfliktlinien auf dem Terrain der Stadt zu vervielfältigen,  findet am Samstag, den 17. Dezember 2011 ein Aktionstag gegen  kapitalistische Stadtentwicklung und Gentrifizierung statt. Dieser  soll ein regionales und internationales Ereignis schaffen, das überall  dort seinen Ort hat, wo ihr kämpft und lebt und euch solidarisch auf  besetzte Projekte wie die Rote Flora bezieht. [weiter ..]

Barcelona : Solidaritätsaufruf des neuen internationalen besetzten Azs

Neues internationales besetztes Autonomes Zentrum in Barcelona, Les Planes

Für insgesamt mehr als hundert Jahre stand das „Castillo“ (kleines Schloss) in Les Planes, einem Berg an der Stadtgrenze Barcelonas, verlassen da. Die Besitzurkunde ging von Hand zu Hand doch keiner der Besitzer nutzte das Gebäude. Der ursprüngliche Plan ein Krankenhaus für Tuberkulosepatienten zu erbauen wurde nie in die Tat umgesetzt.

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