Polizei, Bundespolizei und Zoll verschafft sich unter Pfeffersprayeinsatz Zutritt zu selbstverwaltetem Jugendzentrum in Singen. Am Dienstagabend fand in der Teestube http://teestube.blogsport.at/ in Singen ein Konzert statt, welches wegen angeblicher Lärmbelästigung durch die Polizei abgebrochen wurde.
[Griechenland] Die Bullen räumten das besetzte Orfanotrofio in Thessaloniki
In den Morgenstunden des 2. Septembers 2013 führte die Polizei eine weitere Operation gegen Hausbesetzungen durch. Dieses Mal war das besetzte Orfanotrofio, ein ehemaliges Waisenhaus im Stadtteil Toumba, Thessaloniki das Ziel.
[Wien] Wagentruppe Treibstoff geräumt
Es ist wiedermal soweit. Seit letztem Samstag stehen wir, die Wagentruppe Treibstoff, in Wien ohne festem Standplatz da. Das Grundstück welches wir seitdem still besetzt hielten wurde heute polizeilich geräumt. Dieses wunderbare Grundstück steht seit über 8 Jahren ungenutzt da und wird es nun wohl auch weiterhin bleiben.
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[Köln] Bericht vom 2. Verhandlungstag im Gerichtsprozess gegen vermeintliche*n Hausbesetzer*in
+++ 2.Verhandlungstag ++ doppelte Kontrollen zum Saal ++ Rauswurf eine*r Zuschauer*in ++ kein Urteilspruch +++
HINTERGRUND: Am 2.3.2012 kam es in Köln-Mülheim zu einer Hausbesetzung, die bereits am nächsten Tag endete. Nun muss sich ein*e vermeintliche*r Hausbesetzer*in vor Gericht wegen Hausfreidensbruch verantworten, da die Person beschuldigt wird an ihr beteiligt gewesen zu sein. Zur Verhandlung kam es, weil ein vorausgegangener Strafbefehl nicht akzeptiert wurde.
[Aarau] Für den Samstag, 31. August 2013 rufen wir zu einem dezentralen Aktionstag
Am Samstag, 8. Juni 2013 fand in Aarau zum dritten Mal das Nächtliche Tanzvergnügen, eine «Reclaim the Streets» für autonome Freiräume und gegen die herrschenden Verhältnisse, statt. An diesem Abend nahmen sich etwa 2000 Menschen den Raum, den sie dringend benötigen, ohne eine Bewilligung dafür einzuholen.
Dank der krawallorientierten Berichterstattung sogenannter Journalist_innen und wegen einer falschen Einschätzung der Kantonspolizei waren am besagten Samstag 450 Polizist_innen, darunter auch welche aus den Kantonen Basel-Landschaft und Bern sowie ein Wasserwerfer im Dienst. Dies verursachte laut den Behörden Sicherheitskosten von Fr. 500’000.-.
Empörte Steuerzahler_innen, Politiker_innen von Rechts bis Links und nicht zuletzt auch oben genannte Medienschaffende forderten umgehend die Abwälzung der Sicherheitskosten auf die Organisator_innen. [weiter ..]
[Köln] AZ – Kommunique 6
Mehr als 3 Jahre AZ in der Wiersbergstraße in Köln-Kalk gehen zu Ende, jetzt stehen die Umzugswagen vor der Tür. Das AZ steht nach den aufreibenden letzten Monaten vor dem Beginn einer Reise, weg aus Kalk, rüber auf die andere Rheinseite, mit einem neuen Nutzungsvertrag.
[Hamburg] Zur Bedrohung der Roten Flora und deren Widerstand
Seit einigen Wochen verdichten sich Informationen, die auf eine aktuelle Bedrohung der Roten Flora hindeuten. Für uns ist eine Situation entstanden, in der wir einen zeitnahen Angriff auf das Projekt für möglich halten. Das häufig wiederholte und zentrale Argument der etablierten Politik, um von einer vermeintlichen Entspannung im Konflikt um die Rote Flora zu sprechen, ist eine Bebauungsplanänderung, die ein Stadtteilkulturzentrum am geographischen Ort des Gebäudes festschreibt.
Freiburg: Action Days vom 19.09.-22.09.2013
Action Days gegen Vertreibungspolitik, für mehr Wagenplätze!
Ein Wagenplatz, ein Wagenplatz, ein neuer Wagenplatz muss her in Freiburg und da dieser noch immer nicht in Sicht ist, wird es wieder einmal mehr Zeit Bewegung in das Wagenleben zu bringen. Daher rufen wir euch alle auf, euch auf den Weg zu den Action Days vom 19.9- 22.09.2013 in Freiburg zu machen.
Seit das “Kunst-Kultur-und Wagenkollektiv Kommando Rhino” vor nun zwei Jahren gewaltsam geräumt wurde, gibt es für viele von uns keinen Platz mehr um einfach sein zu können. Die Politik der Freiburger Stadtverwaltung macht uns das Leben schwer; wir werden schikaniert, bei privater Grundstückssuche blockiert und sobald wir am Straßenrad stehen, vertrieben. Wir finden es aber extrem wichtig zusammen zu leben, uns solidarisch zu organisieren und einen Freiraum zu schaffen, der uns und anderen Entfaltungsmöglichkeiten abseits der vorherrschenden Verwertungslogik bietet. [weiter ..]
Köln: Kein Tag Ohne AZ
Nach 3 Jahren des Autonomen Zentrums in Kalk steht nun ein Umzug in die Südstadt an.
Heute Mittag wurde ein befristeter Nutzungsvertrag für den Eifelwall 7 unterschrieben und eine anschließende Nutzung des Gebäudes an der Luxemburgerstraße 93 bis 2018 zugesichert. Voraussetzung dafür ist der Auszug aus der Wiersbergstraße 44. Das fällt uns alles andere als leicht, denn das rechtsrheinische Kalk wurde immer als wichtiger und geeigneter Stadtteil für ein Zentrum dieser Art gesehen. Wir sehen die ‘Aufwertung’ als verdrängende Stadtpolitik von oben weiterhin sehr kritisch. Dass das Autonome Zentrum ausgerechnet Schulcontainern weichen soll, für die es genügend andere Möglichkeiten gegeben hätte, sehen wir als klaren Willen der Kalker SPD, uns weg zu planen. Gerne hätten wir zusammen mit Schule und Stadt eine andere Lösung gefunden. Darum wird die Auseinandersetzung für selbstverwaltete, linke Räume auch in Kalk mit dem Umzug nicht vorbei sein. [weiter ..]
Berlin: Angriff auf Rigaer 94
Heute gegen kurz nach 6.00 Uhr haben mehrere Hundertschaften (13te, technische Einheiten, LKA und das SEK) unser Haus gestürmt und zwei Durchsuchungsbescheide vollstreckt. Dabei flexten und brachen sie Türen auf, stürmten alle Zimmer unseres Hauses und trieben die Leute zusammen.Erstaunlicherweise verzichteten sie diesmal auf größere Randale in unserem Haus. Es wurde ein Zimmer im Zusammenhang mit der Solidaritäsbekundung mit den Revolten in der Türkei (versuchter Mord) und ein weiteres Zimmer im Zusammenhang mit Angriffen gegen Ausbeutung und Arbeitswahn (Brandstiftung an Jobcenter) durchsucht. Ein Beschuldigter wurde gezwungen seine DNA abzugeben. Sie schnüffelten aber nicht nur selber, sondern nötigten mehrere Hunde vermeintliche Sprengstoffe um Brandmittel zu finden. Sie sicherten mit einem Hubschrauber unser Dach und besetzen es mit einer Einheit des SEK. Zeitgleich griffen sie weitere Projekte, Wohngemeinschaften und Wohnungen von Genoss_innen an und durchsuchten diese ebenfalls. Gegen 12.30 Uhr waren die Cops wieder aus unserem Haus verschwunden. Vorher gaben sie sich zu unserem Erstaunen einige Mühe uns die Türen zu reparieren, auch wenn sie sich dabei nicht allzu schlau anstellten. [weiter ..]