[Bremen] Altes Sportamt – Räumung vorerst vom Tisch

Grünen-Fraktion verhandelt mit Sportamt-Besetzern
Pascal Faltermann / Weser Kurier 04.10.2016

Nun also doch: Mitglieder der Bremer Grünen-Fraktion verhandeln mit den Besetzern des alten Sportamtes über eine Lösung. Lange Zeit sah es so aus, als eskaliere die Situation: Trotz einer angedrohten Räumungsklage ließen die jungen Leute aus dem links­alternativen Spektrum die gesetzte Frist Ende Juli verstreichen und verharrten im Gebäude. Von zahlreichen Vereinen, Künstlern und Kultureinrichtungen in Bremen gab es daraufhin Solidaritätsbekundungen. Die Immobilie auf dem Peterswerder blieb besetzt.
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[ZAD] Verteidigt die ZAD – ein Aufruf zur internationalen Solidarität – 8. – 9. Oktober 2016

Seit über 50 Jahren haben LandwirtInnen und Einheimische sich dem Bau
eines neuen Flughafens für die französische Stadt Nantes widersetzt (die
im Übrigen bereits einen hat). Heute blüht in diesen reichhaltigen
Feldern, Wäldern und Feuchtgebieten, welche das multinationale Vinci mit
Beton bedecken will, ein Experiment, das tägliche Leben im Kampf neu zu
Erfinden. Radikale aus aller Welt, lokale LandwirtInnen und
DorfbewohnerInnen, BürgerInnengruppen, HandelsgewerkschaftlerInnen und
NaturalistInnen, Flüchtlinge und AusreißerInnen, BesetzterInnen und
Klimarechts-AktivstInnen und viele Andere organisieren sich, um die 4000
Morgen Land gegen den Flughafen und seine Welt zu Verteidigen.
RegierungssprecherInnen haben das Land als „für die Republik verlorenes
Gebiet“ erklärt. Seine BesetzterInnen nannten es: la zad (zone a
défendre), zu verteidigende Zone.
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[Niederlande] Aufenthaltsverbote gegen AnarchistInnen in einem breiteren Kontext mit der Repression in Den Haag

2015_zestien_aanhoudingen_bij_rellen_schilderswijkAm 3. August erhielten mehrere AnarchistInnen aus Den Haag und eine Person von außerhalb der Stadt einen Brief vom Bürgermeister Van Aartsen. Er hatte den Zweck ein Aufentshaltsverbot für zwei Monate für Schilderswijk zu verhängen, einem Arbeiter- und MigrantInnenviertel in der Innenstadt von Den Haag. Der Bürgermeister möchte das sogenannte „Fußballgesetz“ nutzen, das jetzt zum ersten Mal gegen politische AktivistInnen eingesetzt wird. In letzter Zeit sind AnarchistInnen in Den Haag starker Repression ausgesetzt. Vieles kommt dabei direkt vom Büro des Bürgermeisters.

50,000 Euro Schadensersatzforderung für die Räumung von De Vloek
Während der Räumung des für dreizehn Jahre besetzten Sozialen Zentrums wurden zehn Leute verhaftet. Fünf verblieben für zwei Wochen mit dem Vorwurf im Gefängnis Gewalt gegen die Polizei angewendet zu haben. Mehrere Monate nach ihrer Entlassung erhielten diese zehn Personen einen Brief vom Bürgermeister Den Haags, der einen Schadensersatzsanspruch über 50,000 Euro geltend machte. [weiter ..]

[Warschau] Wir sind nicht einverstanden mit der Zerstörung der ROD Gärten!

Warschau, 10. August 2016

ROD ist der Name eines Nachbarschaftsgarten-Projekts in Warschau, Polen. Es wird von einem Kollektiv gepflegt, das mit dem europäischen Netzwerk Reclaim the fields verknüpft ist. RTF stellt sich gegen Landraub in Europa und gegen den globalen Nahrungsmittelmarkt. Auf dem Gelände einer verlassenen Kleingartensiedlung ermöglicht der Gemeinschaftsgarten die
Produktion von hochwertigen Lebensmitteln, unabhängigen Energiequellen und Alternativen zu den Technologien, die zerstörerische Folgen für unsere Umwelt haben. ROD ist ein horizontal organisierter offener Raum, in dem Wissen und Fähigkeiten frei und allen zugänglich geteilt werden.

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[Thessaloniki] Statement zur Räumung der drei Squats in Thessaloniki …

… und Bericht von der Räumung des Hurriya Squats und der Inhaftierung aus Innenperspektive

Am 27.07.2016 wurden zeitgleich drei Migrant’s Squats in Thessaloniki – Nikis Squat, Orfanotrofeio und das neue im Rahmen des No Border Camps besetzt Gebäude Hurriya – außerdem der Hafen von Piräus in Athen geräumt. Eine zerstörerische Antwort der repressiven Politik auf das
kurz zuvor endende No Border Camp Thessaloniki und ein Angriff auf linke emanzipatorische Strukturen. Auf Druck der Regierung wurden die Besitzer*innen der besetzten Häuser dazu gebracht eine Räumung anzuordnen. Die Personen, die sich zum Räumungszeitpunkt in den Gebäuden aufhielten
wird Hausfriedensbruch bzw. Störung der öffentlichen Ordnung und Sachbeschädigung (im Hurriya vermeintlich im Umfang von 70 000 €) vorgeworfen.
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[Bremen] Sommer, Sonne, Hausbesetzung!

Der 31.07.16 liegt hinter uns. Wir haben das Alte Sportamt nicht verlassen und stattdessen ein schönes verlängertes Wochenende mit zahlreichen Gästen verbracht.

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Legitim, trotz Rechtsbruchs

Vor 46 Jahren wurde das erste Haus in Deutschland besetzt. In den 1970er und 1980er Jahren folgte eine sehr aktive Hausbesetzer*innenbewegung – die in den Folgejahren schwächer wurde: Ein Indiz dafür, dass diese Form des Widerstands der Vergangenheit angehört? Nach einem Besuch im „Alten Sportamt“ in Bremen, ist einer unserer Autoren davon überzeugt, dass Hausbesetzungen nicht an Aktualität verloren haben.

von Mikkel Hansen

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[Bremen] Altes Sportamt: Der Vollständigkeit wegen…

An dieser Stelle wollen wir auf die Aussagen von Seiten der Senatorin für Finanzen und der Immobilien Bremen eingehen, die in den letzten beiden Wochen in verschiedenen Zeitungsartikel getätigt wurden.

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[Film] A Ditadura da Especulação // Die Diktatur der Spekulation

Das ist der Biref den der Filmemacher Zé Furtado an die Erstaufführung des Kurzfilms “A Ditadura da Especulação” beim Filmfestival “Cinema Brasileiro” in Brasilia schrieb.

A Ditadura da Especulação – The dictatorship of speculation vom Coletivo Muruá auf Vimeo.

Download von Vimeo
https://vimeo.com/89417647

Untertitel (English)
http://www.amara.org/en/videos/msMBOdeRML13/en/166093/

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[Mannheim] #CBS82: Abschlusserklärung zur Besetzung der Carl-Benz-Straße 82

Um 13 Uhr haben wir die Besetzung der CBS82 für beendet erklärt. Für 24 Stunden fanden hier ein, sowohl von Aktivist*Innen als auch von Anwohner*Innen, gut besuchtes kulturelles und politisches Programm statt. Mit dieser Besetzung wollen wir Aufmerksamkeit für die Problematik von Entmietung und Verdrängung schaffen, uns mit den verbliebenen Nachbar*innen solidarisch zeigen und gemeinsam gegen die städtische Wohnbaupolitik der GBG protestieren.
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