Über die TAZ erreichten uns am 16.11. Fragmente einer selten gewordenen Diskussion über die Perspektive der ehemaligen Häuserkämpfe in den aktuellen Auseinandersetzungen um Wohnraum in Berlin. Wir begrüßen die Diskussionsansätze und würden gerne als Projekt einige Punkte beantworten sowie innerhalb der Häuser zum Nachdenken über politische Strategien auffordern.
[Wien] Solidarische Grüße aus dem Ernst Kirchweger Haus!!!
EKH solidarisiert sich mit der Evolutionären Randgruppe und der Besetzung im Hörndlwald! Wien ist anders. Anders vielleicht im Umgang mit andersdenkenden und vor allem -handelnden Menschen. Was also tun, wenn die Miete zu hoch wird, das verlassene Haus auf Grund von Spekulanten lieber doch leerstehend bleibt, der bebaute Acker ausgefliest, das letzte Brachland bebaut und der letzte Funke auf ein selbstorganisiertes und selbstverwaltetes Leben im Pizzaofen erlöscht?
[Wien] Besetzungserklärung der Evolutionären Randgruppe
Wir, die evolutionäre Randgruppe, haben am Donnerstag, den 12.11.2015, die ehemalige “Franziska-Fast Anlage” in 1130 Wien besetzt. Die Besetzung dauert bis heute, 18.11.2015, immer noch an und das noch länger, denn wir wollen bleiben!!
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[Brüssel] Besetzt: La Maison des Migrants im Brüsseler Stadtteil Elsene
Vor zwei Wochen haben wir im Brüsseler Stadtteil Elsene ein neues Haus für und mit Menschen ohne Papiere besetzt. Der ehemalige Bürobau wurde inzwischen umbenannt in La Maison des Migrants.
Ein Teil des Gebäudes wird vorerst als Auffangplatz für Asylsuchende und Familien ohne Papiere die in Schwierigkeiten stecken genutzt, sowie als Aufenthaltsort für Menschen, die am Projekt beteiligt sind.
[TAZ] Das ist immer noch unser Haus!
Nach dem Mauerfall wurden in Ostberlin weit über 120 Häuser besetzt. Nur wenige von ihnen gibt es heute noch. Was ist von ihrem politischen Anspruch geblieben?
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[Hamburg] Solidaritätserklärung des Kollektiven Zentrums für das OM10 in Göttingen
ag für Tag kommen tausende Menschen auf ihrer Flucht vor Krieg, Vertreibung, Armut und politischer Verfolgung durch und nach Deutschland. Die Fluchtursache heißt Kapitalismus: Ob Waffenlieferungen, Agrarsubventionen, Landgrabbing oder direkte Kriegsbeteiligung. Auf ihrer Flucht stranden jede Nacht unzählige Betroffene an Bahnhöfen und Häfen und müssen mangels Anschlussverbindung die Nacht dort verbringen.
[Athen] Starke Explosion am Kouvelou Squat in Maroussi
Am 9. November wurde das Epavli Kouvelou Squat in Maroussi (nördlicher Vorort von Athen) an seinem Außentor mit einem kräftigen Sprengsatz angegriffen. Es gab erhebliche Schäden an den angrenzenden Gebäuden. Das Gebiet ist gegenwärtig von den Bullen abgesperrt.
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[Göttingen] OM10: Positive Bilanz nach drei Tagen Besetzung
Nach drei Tagen der Besetzung des ehemaligen DGB-Hauses in der Oberen Maschstr. 10 in Göttingen ziehen wir eine positive Bilanz. Von einer Räumung gehen wir aktuell nicht aus, da nach Aussagen von Polizei, DGB und VTG bis jetzt keine Anzeige gestellt wurde. Alle Seiten zeigen sich verhandlungsbereit.
[Radio] Den Wohnraum schnell für Geflüchtete und andere wohnungssuchende Menschen nutzbar machen. – Ehemaliges DGB Haus in Göttingen besetzt
In Freiburg fordern AktivistInnen des Netzwerks Recht auf Stadt eine Neunutzung des gerade leer werdenden DGB Haus. Hier soll Platz für ein Zusammenleben mit Geflüchteten sein, und auch Platz für eine Flüchtlingsselbstorganisation sein.
In Freiburg wählte man den Weg eines offenen Briefs und das Stellen der Forderung auf einer Anti- Abschiebedemo.
[Göttingen] Ehemaliges DGB-Haus besetzt
Am heutigen Mittag haben wir das seit 2009 leerstehende Haus in der Oberen Maschstraße 10 in Göttingen besetzt. Angesichts des akuten Mangels an bezahlbarem Wohnraum, der unhaltbaren Zustände im Erstaufnahmelager in Friedland und geplanten Massenunterbringungen von Geflüchteten in Turnhallen, ist der jahrelange Leerstand des Gebäudes weder zu rechtfertigen noch weiter hinzunehmen.