[Calais] Räumungsandrohung

Mitteilung von No Borders Calais

Wir haben Informationen erhalten, dass die französische Regierung plant, “Jungles” der Migrant*innen 
und das Fort Galloo Squat in Calais, in der ersten September Woche zu räumen.

Momentan leben über 1200 Migrant*innen verschiedenster Herkunft in diesen Camps. Fernab von “gemütlich” sind sie die einzigen sicheren Orte, die die Leute zum Leben haben. Ungefähr 300 Personen schlafen in der 12000m² grossen ehemaligen Fabrik Fort Galloo, in der es ein Gebäude für Frauen und Kinder gibt, und Duschen und Toiletten, die durch die Medicins du Monde bereitgestellt werden. Die angekündigt Massenräumung wäre zu jeder Zeit eine menschliche Tragödie, ist aber gerade jetzt besonders gefährlich.

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Angriff auf Bristol Indymedia

Am 27. August meldete Bristol Indymedia, dass die Polizei einen Gerichtsbeschluss erwirkt hat, um physischen Zugriff auf den Server von bristol.indymedia.org zu erlangen. Die Mods in Bristol gehen davon aus, dass der Webhoster dem Beschluss entsprochen und der Polizei Zugriff auf ihren Server gegeben hat. Aus diesem Grund wurde das OpenPosting abgeschaltet und die BesucherInnen der Seite werden gewarnt, dass ihre IP vermutlich von der Polizei aufgezeichnet wird.

Folgende Meldung steht auf Bristol Indymedia¹:

The Police have physically accessed the Bristol Indymedia server.
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[Calais] Wochenende des antifaschistischen Widerstands in Calais

Am Sonntag, den 7. September wird die örtliche faschistische Gruppe “Sauvons Calais” (“Calais bewahren”) wieder einmal versuchen, eine Demonstration “gegen Immigration” in Calais zu veranstalten und dazu Neonazis aus ganz Frankreich zu versammeln. Eine Zahl an öffentlich bekannten Faschisten haben ihr Kommen bereits angekündigt, darunter Thomas Joly (Generalsekretär der “Parti de la France”), Yvan Benedetti (Stadtrat von Venissieux und ehemals Mitglied der nun verbotenen Organisation “L’Œuvre française”), und Richard Roudier (von “Réseau Identités”). Ohne Zweifel wird es auch Neonazi-Gangs geben, die früher ankommen und längere Zeit nach der Demo bleiben um schutzlose Menschen in den Straßen anzugreifen.
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[Hamburg] Aufruf der Roten Flora zu den Squattingdays

“Aufruf zu den Squatting Days in Hamburg vom 27-31.08.2014

In dieser Woche wird mit Vorträgen, Workshops und anderen Veranstaltungen Hausbesetzung als Aktionsform thematisiert werden.

Im Angesicht des real existierenden Kapitalismus brauchen wir mehr denn je Räume, die auf Solidarität und Kollektivität aufbauen, die sich außerhalb der kapitalistischen Verwertungslogik verorten, die sich gegen die Privatisierung von öffentlichen Räumen wenden und sich staatlicher Kontrolle und Repression widersetzen. Hausbesetzungen sind notwendig und mit einer entsprechenden Entschlossenheit und Solidarität machbar.
Es ist nichts Neues, dass überall systematischer Leerstand betrieben wird, während die Wohnungsnot weiterhin wächst. Zusätzlich wird dieser martialisch bewacht oder kurzerhand abgerissen, um potentielle Aneignung und Besetzung zu vermeiden. Ganz zu schweigen von dem Recht auf Wohnen für Geflüchtete und Menschen ohne Papiere, die gezwungen werden unter miserabelsten Bedingungen zu leben.
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[Dublin] International squatters Convergence 2014

Workshops, Musik, Ehrfahrungen austauschen, Essen, rumhängen, Unheil stiften!

Wer sagt du kannst nicht in Irland squatten?!

Ein ganzes Wochenende wird es Workshops, Ehrfahrungsaustäusche, Konzerte, Filme, veganes Essen und vielleicht auch ein wenig Umstoßen des Staates geben…

Wir wollen Häuser besetzten feiern, in einer Welt, welche mit tragisch schönen leeren Häusern überschwämmt ist!
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[Leipzig] We did it again! Besetzung am Torgauer Platz

Wenn ihr uns räumt, lassen wir uns noch lange nicht davon abhalten unsere Orte zu wählen, in denen wir leben!

In the early dawn, we choosed our new house.
We will never stop to piss you off! You as a disgusting state, you as cops, investors, speculating capitalist subjects and constructions of a fucked up world!
Let’s start a new area of squatting! We gonna make you nervous.
Some squatters!

We did it again!
Wir haben heute Nacht ein Haus am Torgauer Platz besetzt.
Für jede Räumung drei neue Häuser!
Let’s squat again! Eigentum ist Diebstahl!

von https://linksunten.indymedia.org/de/node/120548

[Berlin] Unterstützung der Cuvrybrache

Die Cuvrybrache ist eine besetzte Brachfläche am Spreeufer in Berlin/Kreuzberg. Jede_r kann auf die Brache kommen, dort wohnen, leben und da sein.

Ein paar Fakten: Derzeit leben in selbstgebauten Hütten circa 100-150 Menschen, auch viele Kinder. Es gibt keinen Strom und kein Wasser auf dem Platz. Wenn du Müll rausstellt, kannste eine Anzeige bekommen. Der Bezirk stellt keinerlei Unterstützung, zuletzt mit der perfiden Argumentation, dass die besetzte Schule in der Ohlauer soviel Geld koste. Die Brache ist akut räumungsbedroht.

Ca. 50 bis 100 Touristen kommen täglich vorbei und glotzen und es gibt mindestens ein/e Reporter_in pro Tag, die die Geschichte von der ‘Ersten Favela Deutschlands weiter aussschlachten will’.

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[Leipzig] Besetzes Haus in Anger-Crottendorf geräumt

Heute wurde das seit ende Juli von Menschen aus mehreren Ländern Besetzte Haus in Leipzig Anger-Crottendorf geräumt.Die Besitzverhältnisse waren scheinbar unklar weshalb sich die Besetzung länger als ein Tag hielt. Seit heute früh zeigt die Polizei im Osten und Süden Präsenz um auf mögliche Soli-Aktionen zu reagieren.

Das soll ein Vorab-Artikel sein. Wer mehr Infos hat kann gerne einen neuen schreiben.

von https://linksunten.indymedia.org/de/node/120473

[Belo Horizonte] Räumung von 8000 Familien angekündigt

Mit der Räumung von 8000 Familien in Belo Horizonte (Minas Gerais, Brasilien) werden sich Dilma und Aécio ihre Hände mit Blut beflecken

Der Bundesstaat Minas Gerias gab am 06. August 2014 offiziell bekannt, dass 8000 Familien der Besetzungen Vitória, Rosa Leão und Esperança in der Gegend des Isidoro (1) in Belo Horizonto mit extremer polizeilicher Gewalt geräumt werden sollen. In dieser Situation kündigt sich ein Massaker an, da die Familien nicht wissen wo sie hin sollen und deshalb bereit sind, Widerstand zu leisten und ihr Recht auf Wohnraum und ihre Würde zu verteidigen. Die Polícia Militar (2) gibt ihrerseits klar zu erkennen, dass sie bei der Räumung entschlossen und mit extremer Gewalt vorgehen wird, so wie sie es schon bei Demonstrationen wie der am 24 Juli tat, als berittene Einheiten die Menschen mit Degen (3) angriffen. Es wird ein neues “Pinheirinho” geben (4), diesmal in Minas Gerais.
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[Scheveningen] Video von der Besetzungsaktion des Piers und andere Medien

Aktivist*innen des Freiraums De Vloek haben die Besetzungsaktion des Piers in Scheveningen gefilmt und einen Mitschnitt online gestellt, mit Bildern vom Pier und von draussen. Am Donnerstag den 7. August besetzten 8 Personen den Pier um gegen die geplante Räumung des sozial-kulturellen Freiraums De Vloek in Scheveningen  zu protestieren. Nach 7 Stunden wurden der Pier von der Polizei geräumt. Die Aktion traf auf ein lokales and landesweites Medienecho.


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