[Berlin] 25 Jahre Räumung der Mainzer Straße – kein Grund zur Melancholie

Über die TAZ erreichten uns am 16.11. Fragmente einer selten gewordenen Diskussion über die Perspektive der ehemaligen Häuserkämpfe in den aktuellen Auseinandersetzungen um Wohnraum in Berlin. Wir begrüßen die Diskussionsansätze und würden gerne als Projekt einige Punkte beantworten sowie innerhalb der Häuser zum Nachdenken über politische Strategien auffordern.

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[TAZ] Das ist immer noch unser Haus!

Nach dem Mauerfall wurden in Ostberlin weit über 120 Häuser besetzt. Nur wenige von ihnen gibt es heute noch. Was ist von ihrem politischen Anspruch geblieben?
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[Berlin] Hausbesuch bei BELIMA

Am 24.09 wurde die Hausverwaltung BELIMA besucht der Grund hierfür war der Vorfall, einen Tag zuvor, welcher hier kurz geschildert wird https://linksunten.indymedia.org/de/node/153892.

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[Berlin] Gescheiterte Zwangsräumung in Rigaer 94

Das morgendliche Aufwachritual wiederholt sich nun zum 2. mal, und wieder sind es erst Securitys und dann Schweine, die die Bewohner_innen im Dachboden des Vorderhauses zu räumen versuchen. Doch heute gab es eine Überraschung dank der guten Kommunikation haben sich viele Leute im Treppenhaus zum Dachboden versammelt.
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[Radio] Interview: 10 Jahre Besetzung des New Yorck im Bethanien

Dieses Jahr feierte das New Yorck im Bethanien sein 10. Jubiläum. Seine bewegte Geschichte ausgehend von der Räumung der Yorckstr. 59 in Kreuzberg sowie die aktuellen Fragen rund um das Thema Besetzen in Berlin stehen im Mittelpunkt des vorliegenden Interviews. Wir entschuldigen uns für die bescheidene Audioqualität.

Länge: 13:12 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen:archive.org (wav | mp3 | ogg).
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Häuserkämpfe in Berlin und Barcelona am Übergang zur neoliberalen Stadt

Zwischen gesellschaftlicher Intervention und radikaler Nischenpolitik.

Hausbesetzungsbewegungen gehörten zu den wichtigsten sozialen Bewegungen der 1970er und 1980er Jahre. Ob in Amsterdam, Mailand, Paris, Berlin, Barcelona, London, Kopenhagen oder Zürich – in vielen westeuropäischen Großstädten waren besetzte Häuser und soziale Zentren Knotenpunkte im weiten Netz der sozialen und politischen Bewegungen. Hausbesetzungen waren zwar keine Erfindung dieser Zeit. In der jahrhundertealten Geschichte von städtischen Kämpfen und Armutsbewegungen spielte die Aneignung von Land und Wohnraum immer eine zentrale Rolle. Spätestens in den 1970er Jahren traten aber Besetzungen eines neuen Typs auf, in denen die Aneignung von Räumen verbunden war mit einer darüber hinaus gehenden politischen Mobilisierung und Intervention, mit dem Herstellen von Öffentlichkeit und politischen Bündnissen, der Formulierung von Forderungen und dem Versuch, diese mittels der Besetzung und anderer Aktionen durchzusetzen.
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[Berlin] Besetzen statt Räumen – Mietkampf contra Autobahn – Demonstration

In Solidarität und zur Unterstützung von Mieter*innen der Beermannstraße 20 und 22 organisierten wir kurzfristig eine Demonstration am 6.2. Die Mieter*innen werden massiv unter Druck gesetzt ihre Wohnungen zu verlassen, damit der Senat bezahlbaren Wohnraum zerstören kann. Mieten explodieren, während die Industrie, die Baumafia und der Berliner Filz aus SPD und CDU eine Autobahn durch die Stadt treiben.
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[Berlin] A100, Verdrängung, Widerstand

Während die Bauarbeiten für die A100 laufen, macht der neue Stadtentwicklungssenator deutlich, dass er sehr viel mehr durchsetzen will als nur das Teilstück nach Treptow. In der Beermannstraße, wo Häuser und Gärten für die Autobahn vernichtet werden sollen, spitzt sich die Lage zu. Nach mehreren Aktionen gegen die Verdrängung der BewohnerInnen, wird deshalb für diesen Sonntag direkt in die Gärten mobilisiert.
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200 Zwangsräumungen in Mailand

200 Zwangsräumungen in Mailand – jeden Tag Widerstand. Schwangere Frau im siebten Monat verliert nach Polizeigewalt ihr ungeborenes Baby. Solidarität aus Berlin – Aufruf zur Beteiligung.

Vor einer Wochen startete im Mailänder Stadtteil San Siro eine Polizei-Operation, bei der über 200 Zwangsräumungen durchgeführt werden sollen. Es geht um Wohnungen in öffentlicher Hand, die von Familien besetzt wurden. In San Siro gibt es eine starke Selbstorganisation. Weil es viele Menschen ohne Wohnungen aber auch viele Wohnungen ohne Menschen gibt, haben die Menschen die Problemlösung selbst in die Hand genommen.
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[Berlin] Unterstützung der Cuvrybrache

Die Cuvrybrache ist eine besetzte Brachfläche am Spreeufer in Berlin/Kreuzberg. Jede_r kann auf die Brache kommen, dort wohnen, leben und da sein.

Ein paar Fakten: Derzeit leben in selbstgebauten Hütten circa 100-150 Menschen, auch viele Kinder. Es gibt keinen Strom und kein Wasser auf dem Platz. Wenn du Müll rausstellt, kannste eine Anzeige bekommen. Der Bezirk stellt keinerlei Unterstützung, zuletzt mit der perfiden Argumentation, dass die besetzte Schule in der Ohlauer soviel Geld koste. Die Brache ist akut räumungsbedroht.

Ca. 50 bis 100 Touristen kommen täglich vorbei und glotzen und es gibt mindestens ein/e Reporter_in pro Tag, die die Geschichte von der ‘Ersten Favela Deutschlands weiter aussschlachten will’.

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