[Goiás] 3000 MST Familien bestimmen den Prozess der Besetzung Dom Tomás Balduíno

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Trotz vorläufigem Räumungsbeschluss stärkt die politische Situation die Gründung einer neuen Siedlung auf der Fazenda eines Senators von Ceará.Von Noa Pámies

Zum Tagesanbruch des vergangenen Sonntags, dem 31. August 2014, besetzten 3000 Familien der Landlosenbewegung MST die Fazenda Santa Mônica, die zwischen den Gemeinden Alexânia, Corumba und Abadiâna liegt. Es handelt sich dabei um eine von 91 ländlichen Immobilien, die der Gouverneurskandidat von Ceará, Eunício Oliveira (PMDB), im Bundesstaat Goiá besitzt. 20000ha niedriger Produktivität, auf denen die größte Aktivität vom Vieh ausgeht.
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Proyecto Memoria: Milano calling – Centri Sociali in Mailand

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Vor 20 Jahren, am 08. September 1994, wurde das Sozialzentrum CSOA Leoncavallo in der Via Watteau in Mailand besetzt. Diese Besetzung und die große, konfrontative Demonstration am 10. September 1994 läutete für Italien einen Aufschwung der Sozialen Bewegungen und der Besetzungen ein. Paul, ein Mitglied der Bochumer Antifa-Gruppe „die kleinen Strolche“, war in diesen Tagen in Mailand und beteiligte sich an der Besetzung und den Auseinandersetzungen mit den Carabinieri.

Hier sein Bericht aus dem Jahr 1994, ein weiterer Rapport von ihm von der Besetzung des „MetropoliX“ im Jahr 1999 und sein Interview aus dem April 2014, was er mit seinem Freund Francesco, einem langjährigen Aktivisten aus den Centri Sociali, führte.

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[Den Haag/Scheveningen] 6/7 September: Protest und Tag der offenen Tür für den Erhalt des Freiraums de Vloek

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Die Gemeinde Den Haag will den Freiraum de Vloek im Januar 2015 räumen und abreissen, um ein Segelzentrum zu bauen. Platz für ein Segelzentrum ist im Hafen echt genug, aber trotzdem soll de Vloek dem x-ten Prestigeprojekt weichen, das kein Mensch braucht. De Vloek muss bleiben!

Die Kampagne für den Erhalt von de Vloek wurde am 7. August mit einer Aktionsbesetzung des Piers gestartet. Am Samstag den 6. September organisiert der Freiraum de Vloek ab 13 Uhr eine Demonstration  auf dem Spuiplein im Zentrum von Den Haag. Am Tag danach, dem 7. September, öffnet der Freiraum ab 14 Uhr seine Tore zu einem Tag der offenen Tür.
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[Calais] Räumungsandrohung

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Mitteilung von No Borders Calais

Wir haben Informationen erhalten, dass die französische Regierung plant, “Jungles” der Migrant*innen 
und das Fort Galloo Squat in Calais, in der ersten September Woche zu räumen.

Momentan leben über 1200 Migrant*innen verschiedenster Herkunft in diesen Camps. Fernab von “gemütlich” sind sie die einzigen sicheren Orte, die die Leute zum Leben haben. Ungefähr 300 Personen schlafen in der 12000m² grossen ehemaligen Fabrik Fort Galloo, in der es ein Gebäude für Frauen und Kinder gibt, und Duschen und Toiletten, die durch die Medicins du Monde bereitgestellt werden. Die angekündigt Massenräumung wäre zu jeder Zeit eine menschliche Tragödie, ist aber gerade jetzt besonders gefährlich.

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Angriff auf Bristol Indymedia

Am 27. August meldete Bristol Indymedia, dass die Polizei einen Gerichtsbeschluss erwirkt hat, um physischen Zugriff auf den Server von bristol.indymedia.org zu erlangen. Die Mods in Bristol gehen davon aus, dass der Webhoster dem Beschluss entsprochen und der Polizei Zugriff auf ihren Server gegeben hat. Aus diesem Grund wurde das OpenPosting abgeschaltet und die BesucherInnen der Seite werden gewarnt, dass ihre IP vermutlich von der Polizei aufgezeichnet wird.

Folgende Meldung steht auf Bristol Indymedia¹:

The Police have physically accessed the Bristol Indymedia server.
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[Calais] Wochenende des antifaschistischen Widerstands in Calais

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Am Sonntag, den 7. September wird die örtliche faschistische Gruppe “Sauvons Calais” (“Calais bewahren”) wieder einmal versuchen, eine Demonstration “gegen Immigration” in Calais zu veranstalten und dazu Neonazis aus ganz Frankreich zu versammeln. Eine Zahl an öffentlich bekannten Faschisten haben ihr Kommen bereits angekündigt, darunter Thomas Joly (Generalsekretär der “Parti de la France”), Yvan Benedetti (Stadtrat von Venissieux und ehemals Mitglied der nun verbotenen Organisation “L’Œuvre française”), und Richard Roudier (von “Réseau Identités”). Ohne Zweifel wird es auch Neonazi-Gangs geben, die früher ankommen und längere Zeit nach der Demo bleiben um schutzlose Menschen in den Straßen anzugreifen.
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[Hamburg] Aufruf der Roten Flora zu den Squattingdays

“Aufruf zu den Squatting Days in Hamburg vom 27-31.08.2014

In dieser Woche wird mit Vorträgen, Workshops und anderen Veranstaltungen Hausbesetzung als Aktionsform thematisiert werden.

Im Angesicht des real existierenden Kapitalismus brauchen wir mehr denn je Räume, die auf Solidarität und Kollektivität aufbauen, die sich außerhalb der kapitalistischen Verwertungslogik verorten, die sich gegen die Privatisierung von öffentlichen Räumen wenden und sich staatlicher Kontrolle und Repression widersetzen. Hausbesetzungen sind notwendig und mit einer entsprechenden Entschlossenheit und Solidarität machbar.
Es ist nichts Neues, dass überall systematischer Leerstand betrieben wird, während die Wohnungsnot weiterhin wächst. Zusätzlich wird dieser martialisch bewacht oder kurzerhand abgerissen, um potentielle Aneignung und Besetzung zu vermeiden. Ganz zu schweigen von dem Recht auf Wohnen für Geflüchtete und Menschen ohne Papiere, die gezwungen werden unter miserabelsten Bedingungen zu leben.
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[Dublin] International squatters Convergence 2014

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Workshops, Musik, Ehrfahrungen austauschen, Essen, rumhängen, Unheil stiften!

Wer sagt du kannst nicht in Irland squatten?!

Ein ganzes Wochenende wird es Workshops, Ehrfahrungsaustäusche, Konzerte, Filme, veganes Essen und vielleicht auch ein wenig Umstoßen des Staates geben…

Wir wollen Häuser besetzten feiern, in einer Welt, welche mit tragisch schönen leeren Häusern überschwämmt ist!
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[Leipzig] We did it again! Besetzung am Torgauer Platz

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Wenn ihr uns räumt, lassen wir uns noch lange nicht davon abhalten unsere Orte zu wählen, in denen wir leben!

In the early dawn, we choosed our new house.
We will never stop to piss you off! You as a disgusting state, you as cops, investors, speculating capitalist subjects and constructions of a fucked up world!
Let’s start a new area of squatting! We gonna make you nervous.
Some squatters!

We did it again!
Wir haben heute Nacht ein Haus am Torgauer Platz besetzt.
Für jede Räumung drei neue Häuser!
Let’s squat again! Eigentum ist Diebstahl!

von https://linksunten.indymedia.org/de/node/120548

[Berlin] Unterstützung der Cuvrybrache

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Die Cuvrybrache ist eine besetzte Brachfläche am Spreeufer in Berlin/Kreuzberg. Jede_r kann auf die Brache kommen, dort wohnen, leben und da sein.

Ein paar Fakten: Derzeit leben in selbstgebauten Hütten circa 100-150 Menschen, auch viele Kinder. Es gibt keinen Strom und kein Wasser auf dem Platz. Wenn du Müll rausstellt, kannste eine Anzeige bekommen. Der Bezirk stellt keinerlei Unterstützung, zuletzt mit der perfiden Argumentation, dass die besetzte Schule in der Ohlauer soviel Geld koste. Die Brache ist akut räumungsbedroht.

Ca. 50 bis 100 Touristen kommen täglich vorbei und glotzen und es gibt mindestens ein/e Reporter_in pro Tag, die die Geschichte von der ‘Ersten Favela Deutschlands weiter aussschlachten will’.

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